GEDANKENSPLITTER ZUM KARFREITAG

Das Passahfest der Juden wird gefeiert, um daran zu erinnern, wie Mose die Hebräer aus der Sklaverei durch die Ägypter befreite.

Also eine physische Versklavung, indem sie die niedersten und schwersten Arbeiten unter den schwierigsten Bedingungen verrichten mussten.

Das Osterfest der Christen erinnert an das Sterben Jesus Christus, der im Namen Gottes diese Welt betrat, um die geistige Schuld der Juden zu tilgen, die ihnen von den Schriftgelehrten auferlegt wurde. Denn diese machten aus den 10. Geboten 613 Gebote, damit ja keiner jemals diese Glückseligkeit erfährt, die man fühlen darf, wenn man seine „Pflichten“ nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt hat.

Worum ging es denn den Schriftgelehrten, frage ich mich im Augenblick?  Ging es ihnen um die „geistige“ Macht, und um Schadenfreude, dass niemand ins Himmelreich kommt? Eben weil sie für sich selbst erkannt hatten, dass sie nicht einmal imstande waren, die 10. Gebote einzuhalten? Und sie wussten, dass es da viele einfache Menschen geben würde, die dazu sehr wohl imstande wären?

Dass allerdings der Grossteil der Juden Jesus Christus als ihren geistigen Erlöser dann doch nicht annahmen, steht auf einem anderen Blatt. Denn diejenigen, die ihn annahmen, wurden ja letztlich zu Christen jüdischen Ursprungs.

Doch vor 2000 Jahren sah der Geist der Welt weit anders aus, als 2000 Jahre später.  Und ich frage mich, wieviele Menschen gibt es heute noch, die danach verlangen aus einer physischen Sklaverei oder von „Sünden“ erlöst zu werden, die ihnen nicht einmal als solche bewusst sind?

Ich selbst befasse mich seit vielen Jahrzehnten intensivst mit dem Judentum, dem Christentum und letztlich auch einer zwar vom Judentum stammenden, jedoch völlig anders gearteten Lehre der Authentischen Kabbalah.

Und gestern Abend war ich dermassen verzweifelt über meine Unfähigkeit DIE WAHRHEIT, die hinter allem steckt, zu erkennen, dass ich letztlich meinen besten Freund Dieter fragen musste: „Bitte was lehrt die Kabbalah, was die Gedanken Gottes sind?“  Denn ich war wie vernagelt, und konnte mich daran nicht mehr erinnern.

Und Dieter sagte: „Gott möchte nichts anderes, als nur dass wir einander genauso lieben, wie wir das mit uns selbst machen. Und einander alle unsere Schwächen verzeihen, so wie wir uns das auch von unseren Mitmenschen wünschen würden“.

WARUM NUR – WARUM NUR,  FÄLLT GENAU DAS SO UNGLAUBLICH SCHWER ????

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TAGEBUCH – 18. APRIL 2019

Heute darf sich Wien wieder einer völligen Windstille mit 23° und Sonne pur erfreuen, und ich habe schon einen einstündigen Spaziergang mit meinen Hunden durch den Wald hinter mir.

Gestern googelte ich ein bisschen bei den Yogaübungen, und ich suchte mir eine dieser Übungen aus mit dem Namen Spinal Twist, von denen es sehr viele Varianten gibt, und es hier um „Drehungen“ geht.
Doch Drehungen, wenn sie bis zum Äussersten gehen, sind auch gleichzeitig Dehnungen, und diese Dehnungen, meinte ich, bewirkten eine enorme Durchblutung, die sich wieder ausgesprochen angenehm anfühlten, und mein Wohlbefinden beachtlich steigerten.

Ich wählte die Version, wo man stehend die Hände auf die Schultern legt, um anschliessend mit dem Einatmen den gesamten Oberkörper so weit wie möglich nach links zu drehen, und beim Ausatmen in die entgegen gesetzte Richtung, also nach rechts.

Hier war also die Brust, die obere Wirbelsäule und der Oberbauch beteiligt – genau die Region wo sich das Nervengeflecht, also der Solar Plexus befindet.

Und als ich mit der Session fertig war von etwa 10-15 Drehungen und mich wieder in meinen Mediationsfauteuil setzte, spürte ich den deutlichen Unterschied zu meinem sonstigen Befinden.
Nämlich das Gefühl einer INNEREN STABILITÄT. Eine Art SCHWERPUNKT in der Mitte.

Womit also eindeutig feststeht, dass es der Solar Plexus ist, der sowohl für das Gefühl von Unsicherheit als auch dem Gegenteil verantwortlich ist.

Dieses Wissen, dass es nicht der Geist alleine vollbringt, sondern auch der Körper eine grosse Rolle spielt, ist für mich ein grosser Schritt weiter auf der Suche nach INNERER BALANCE UND EMOTIONALER FESTIGKEIT.

LOSLASSEN – Nr. 2

Nachdem ich mir ja vorgenommen hatte mal gründlich zu überdenken, was es mit meinen heiss geliebten 2 Viertel Rotwein, die ich mindestens täglich (zur Entspannung???) konsumiere, so auf sich hat, kam mir wieder das „LOSLASSEN“ in den Sinn.

Allgemein redet man ja alleine schon von einer Sucht, wenn ein Mensch täglich etwas konsumiert, was er „NICHT LOSLASSEN“ möchte; in anderen Worten, auf was er nicht verzichten möchte.

Was ist aber, wenn es sich hierbei um etwas z.B. gesundheitsschädigendes handelt? Dann wäre es doch wohl angebracht sich hier mal „ZUSAMMEN ZU REISSEN“, wie es schön heisst, oder sich „EINZUBREMSEN“ – ist auch ein beliebter Ausdruck.

Den Überbegriff des ganzen, meine ich, würde man als „DISZIPLIN“ bezeichnen, und da bin ich jetzt beim eigentlichen Thema angelangt.
Denn soweit ich mich erinnere war mir dieses Wort ein Gräuel – war für mich DIE SPASSBREMSE par excellence.
Und die Aussage, dass ich doch auf ein Leben locker verzichten kann, wo ich nicht einmal mehr essen und trinken darf was mir schmeckt, war tief in meinem Denken verankert.

Dass diese Einstellung aber auch eine Kehrseite hatte, war mir allerdings nicht bewusst. Denn tatsächlich handelte es sich ja nicht nur ums Essen und Trinken, sondern um alles, was ich meinte unbedingt ZU BRAUCHEN, um glücklich sein zu KÖNNEN.

Und schon gehts ab ins Niemandsland, denn zwischenzeitlich konnte ich ja auch schon feststellen, dass eine Wunscherfüllung noch lange nicht heisst, dass diese jetzt ein ganzes Leben lang befriedigt.
Alles was einem heute soooo gut gefällt, egal ob es der Partner ist, das Auto oder ein paar Schuhe sind, haben morgen oder spätestens übermorgen ihren Reiz verloren.

Also bin ich dort angelangt, wo es zum UMDENKEN geht. Zum Überlegen, wo denn eigentlich dann die WIRKLICHE BEFRIEDIGUNG liegen könnte?

Könnte es dort sein, wo man die FREIHEIT spürt im Verzicht?
Und nicht nur verzichten KÖNNEN, sondern es sogar zu WOLLEN?

LOSLASSEN ZU WOLLEN UM FREI ZU SEIN ???

LOSLASSEN – Nr. 1

„Freedom is just another word for nothing left to lose“.

Von dieser mich sehr beeindruckenden Aussage schrieb ich gestern, und meinte, dass dazu wohl die Fähigkeit des „Loslassens“ gehört.

Also fing ich an mich zu fragen, was dieses „LOSLASSEN“ wohl alles mit einschliesst, und wurde sofort fündig, als ich versuchte den Verstand beiseite zu schieben, um in eine meditative Stimmung zu gelangen.

Doch nachdem ein Beiseiteschieben von diesem Ameisenheer an Gedanken genauso unmöglich ist, wie der Versuch zu fliegen, gilt es sie „LOSZULASSEN“ indem man aufhört, sie weiter zu beachten.

Und schon hatte ich ein gutes Beispiel, was „LOSLASSEN“ auch heisst. Wobei das „auch“ betont werden muss, denn ich meine, dass es da unzählige andere Dinge gibt in meinem Leben, an denen ich nicht nur hänge, sondern richtig gehend „KRALLE“.
Das wurde mir ebenfalls klar, auf der Suche nach der heiss ersehnten FREIHEIT, die für die meisten Menschen soooo erstrebenswert ist.

Also LOSLASSEN Nr. 1 ist gefunden – Gedanken ziehen lassen ohne ihnen Beachtung zu schenken.

GEDANKENSPLITTER – FREI ZU SEIN

Ein mehr als beeindruckendes Wort wohl für die meisten Menschen, denke ich.

Vor kurzem las ich die Aussage: „Freedom is just another word for nothing left to lose“.

Doch wie schafft man das, in einer Lage zu sein, in der man nichts mehr zu verlieren hat? frage ich mich.
Ausser man befindet sich so tief in der Scheisse, dass es nicht mehr tiefer bergab geht.

Dabei erinnere ich mich an einen befreundeten Rechtsanwalt, den man wegen dem Vorwurf der Zeugenbestechung auf ein Jahr gesperrt hatte.
Alle seine Freunde rieten ihm sich dieses eine Jahr als eine Auszeit vorzustellen, um mal so richtig Urlaub zu machen – mal so richtig FREI zu sein.
Seinen langjährigen Wunsch, ein paar Monate am Stück in Griechenland ausspannen zu können, endlich zu realisieren, und diese FREIHEIT in vollen Zügen zu geniessen.
Denn er wusste ja bereits nur zu gut, dass er diese Gelegenheit danach nie mehr wieder haben, sondern wieder vor lauter Arbeit nicht wissen wird, wo ihm der Kopf steht.

Doch er tat es nicht – es war ihm einfach nicht möglich gewesen „LOSZULASSEN“.
Loszulassen von seinem erfolgreichen Leben – loszulassen gewonnene Prozesse zu feiern und Mitten im bunten Treiben dieser Welt zu stehen.

Doch nicht genug damit, so fiel er sogar nach kurzer Zeit in tiefe Depressionen, weil er befürchtete, nicht noch einmal seinen verlorenen Status zu erreichen.

Wie also, frage ich mich, wie also sollte es möglich sein, eine solche Ruhe und Gelassenheit im Leben zu erreichen, um alles annehmen zu können, was noch im Leben geschieht?

Denn ich denke mal, dass dies die einzig mögliche Einstellung wäre, von der aus man sagen könnte, dass man nichts mehr zu verlieren hat.

Nichts mehr zu verlieren hat, weil man bereit ist, alles was kommt als eine einzige Bereicherung des Lebens anzusehen.

MEIN GOTT KLINGT DAS GUT !!! DOCH WOHER NEHMEN UND NICHT STEHLEN 😆

LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST….

Dieses eine Gebot ist die Grundlage aller Religionen und auch der Lehre der Kabbalah, welche mich jetzt seit gut einem Jahr beschäftigt, und ich die vielen Onlinekurse dazu gemeinsam mit meinem virtuellen Freund Dieter (https://dieka56welt.wordpress.com/) absolvierte.

Und deshalb ist dieses Thema auch oft Mittelpunkt unserer Gespräche, und die Frage, wie man dieses Gebot dann letztlich auch praktizieren kann.
Und als logische Erkenntnis kam dabei heraus, dass man zu allererst einmal sich selbst lieben muss ….. wobei das Wort „lieben“ ja auch erst einmal entschlüsselt werden musste ….. wobei wir uns auf „mögen“ geeinigt hatten.

Jetzt beschäftigt mich aber auch die Aussage der Kabbalah, dass die Grundvoraussetzung für INNEREN FRIEDEN ist, mit sich „authentisch zu sein“. Und ich meine, dass INNERER FRIEDEN doch die Grundlage sein muss, um mit sich selbst und anderen Menschen (wenigstens mal in Frieden) leben zu können.

Diesen Ausdruck hatte ich jetzt schon zigmal gehört, und sogar auch schon darüber gebloggt, doch RICHTIG verstehe ich ihn, so scheint es mir, erst heute, als mein Freund mir schrieb, wie gut er es findet, dass ich Dinge den Rücken kehren möchte, von denen ich deutlich spüre, „DASS ICH SIE NICHT MAG“, wie eben jetzt der Entschluss die vielen Psychopharmaka endgültig abzusetzen.

Und so verstand ich einmal wirklich, dass es heisst „authentisch zu sein“, wenn man alles, was man (an sich) nicht mag, aus seinem Leben entfernt.
Doch die logische Schlussfolgerung eigentlich wäre, sich zu überlegen was man (an sich) mag, um dieses in seinem Leben gross werden zu lassen.

Also bedarf es totaler Ehrlichkeit sich selbst gegenüber um heraus zu finden, was mag ich und was mag ich nicht. Wo habe ich die Möglichkeit mich zu ändern und wo muss ich meine Schwächen akzeptieren.

Mein erstes grosses Thema wäre jetzt also für mich zu klären, ob es zu akzeptieren ist, dass ich täglich 2 Viertel Rotwein „brauche“, um mich einigermassen entspannt zu fühlen, oder ob ich mich damit beschäftigen sollte, ob und wie ich diesen Konsum reduzieren kann?

Mal sehen, zu welchem Ergebnis ich da komme!

ICH WÜNSCHE ALLEN MEINEN LESERN EINEN GUTEN START IN DIE OSTERWOCHE

MEIN KAMPF GEGEN URTEILSBILDUNG – TEIL 1

„So schnell kannn es gehen, um auf die Nase zu fallen“ , wollte ich eben schreiben.

Doch letztlich ist es einfach nur mein erster Versuch ein Leben zu führen, in dem es keine „Urteile“ mehr gibt – denn das habe ich mir jetzt zur Aufgabe gemacht.

Eben sah ich mir über You Tube eine Folge von „Ein Engel auf Erden“ an, in der es um einen Vietnamesischen Arzt geht, der seine beiden Söhne in ein Waisenhaus gab, als er und seine Frau kurz vor der Abschiebung in ein Konzentrationslager standen, und befürchten musste, dass ihre Kinder getötet werden könnten.

Er nahm seinem damals 10 jährigen Sohn das Versprechen ab, zu ihnen zurück zu kommen, wenn sie das Lager überleben sollten, egal wo er sich auch befand.

8 Jahre später fand er seine beiden Söhne in einer amerikanischen voll intakten und mehr als liebevollen Familie, und bestand darauf, obwohl er sah, dass er damit grosses Leid anrichtet, dass sein 18jähriger Sohn, der eben ein Vollstipendium von einer namhaften Universität bekam, sein Versprechen einhielt.

Und das erste, was mir in den Sinn kam war „was für ein egoistischer Scheisskerl“, und mit dieser „Verurteilung“ habe ich mir den ganzen Film versaut.
Denn ich spürte, wie mich innerlich lähmende Seelenqualen heimsuchten, und ich nicht mehr in der Lage war, diesen Film „IN RUHE UND MIT FREUDE“ weiter zu sehen.

Obwohl mir klar war, dass die Filme „Ein Engel auf Erden“ I M M E R gut ausgehen, denn dafür sorgte schon Michael Landon, der ja alle Drehbücher dafür geschrieben hat, war ich nicht in der Lage diese unglaubliche MACHT zu kontrollieren.

Also behalf ich mir mit tiefen Atemzügen und dem ständigen mir Vorsagen, dass ganz sicher alles gut wird – was es natürlich auch geworden war. Denn der Vietnamese begnügte sich letztlich damit, dass sein ältester Sohn die Bereitschaft gezeigt hatte, sein Versprechen einzulösen, und entband ihn letztlich von seinem Versprechen.

Doch diese unglaubliche MACHT, die mich gefangen hält, Alles und Jeden augenblicklich Be- und Verurteilen zu MÜSSEN, wenn etwas nicht nach MEINEN VORSTELLUNGEN geschieht, zeigte mir wieder mal mehr als deutlich auf, wie ich mir selbst damit mein Leben zur Hölle machte.

Keine Ahnung, wie es mir gelingen wird, hier einen Schranken vorzuschieben – wirklich nicht die geringste Ahnung – doch ich vertraue darauf, dass das Gehirn auch hier bereit ist, einen entsprechenden Raster zu schaffen, den es dann zum Einsatz seiner Assoziationen verwendet.

Sollte irgend jemandem hier eine Taktik dazu einfallen dann bedanke ich mich schon im voraus dafür. Ich bin für jede Hilfestellung mehr als dankbar.

TAGEBUCH – 14. APRIL 2019

Wie ich schon befürchtete, war es auch gestern nicht möglich Schlaf zu finden, viel zu stark war das unentwegte Gequassel meines Gehirns.
Doch es war leichter auszuhalten, seitdem mich Monikatugutlu, eine ganz liebe Bloggerin auf folgendes aufmerksam machte:

„Schau, woher die Gedanken kommen und nicht, was sie alles reden, von dir verlangen. Das Gehirn ist ein Organ, wie das Herz oder die Niere. Das Herz schlägt und das Gehirn quasselt halt. 80.000 mal am Tag. Lass es reden. Du bist nicht diese Gedanken.“

Ich hatte schon oft gehört, dass ich nicht meine Gedanken bin, doch mein Bild von mir selbst war festgefahren, und somit identifizierte ich mich sehr wohl mit „meinen“ Gedanken. Erst die logische Erklärung von Monika, dass das Gehirn ein Organ ist, wie viele andere auch, brachte den Durchbruch, diese Quasselei einfach nur geschehen zu lassen.

Und damit startete ich in die letzte Nacht. Liess es einfach alles sagen, was es wollte, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel, dass dieses Organ namens Gehirn keinen eigenen Willen hat, sondern alles wie ein Tonband einfach abspielt, was es jemals irgendwo gehört und gesehen hat.

Das einzige was es prächtigst beherrscht (jedenfalls meines) ist die Fähigkeit zu assoziieren. Sei es etwas das die Augen sehen, oder etwas das die Ohren hören, es stellt augenblicklich alles zur Verfügung, das jemals damit in Verbindung stand.
Und das rattert es unermüdlich herunter, solange bis ein anderes Thema im Mittelpunkt erscheint.

Ich konnte mitten in das Gequassel über Judentum und die 613 Gebote, und die Kabbalah, für die Gott einfach nur LICHT ist, und dass ich das doch bereits letzten Sommer sehr gut annehmen konnte Supercalifragilisticexpialigetisch sagen, und augenblicklich erschien Mary Poppins auf dem inneren Bildschirm.
Dann kamen Dick van Dyke dazu, wobei mir bewusst wurde, wie gut der eigentlich im Alter aussah, als er die Serie „Diagnose Mord“ drehte, um dass mir gleich darauf einfiel, welchen wirklich gutaussehenden und äusserst sympathischen Sohn der auch hat, nämlich Barry van Dyke.
Und schon dreht mein Gehirn auf Fragestellung, welch ein toller Daddy wohl Dick van Dyke gewesen sein muss, dass die beiden dann eine gemeinsame Serie drehten – was sie ja sicher nicht tun würden, wenn sie sich nicht wirklich gut verstünden Hmm, sollte ich mal googeln was der Junge jetzt macht? …Bla Bla Bla.

Und dann kam plötzlich der „grosse Durchbruch“ – jedenfalls fühlte es sich für mich so an, denn es war inzwischen 04h morgens und anschliessend konnte ich schlafen wie ein Baby.

Es war die Erkenntnis, dass ich ein Gefangener meiner Be- und Verurteilungen bin. Und dass ich jeden Menschen, und letztlich auch mich selbst, in eine Bahn dränge mit der Forderung, genau so sein zu müssen, wie ich meine, dass es richtig ist.

Dazu gibt es jetzt Unmengen zu sagen und noch viel mehr aufzuklären für mich, und deshalb habe ich dieses Thema als oberste Priorität in mein Leben gesetzt, mit dem Thema:

ICH NEHME AB SOFORT DIE FREIHEIT FÜR MICH IN ANSPRUCH, NICHTS UND NIEMANDEN MEHR IN IRGEND EINER WEISE ZU BEURTEILEN GESCHWEIGE DENN ZU VERURTEILEN.

Welche Hindernisse sich da jetzt auch immer in den Weg stellen werden, denn sie kommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (wie ich mich kenne) – ich werde sie bewältigen.

– … –

Dies musste ich einfach auch in meinem Blog stehen haben, damit ich es mir immer wieder durchlesen kann.
Vielen lieben Dank Nicole für Deine so hilfreichen Beiträge

Lebe - Liebesbeziehung

„Wachse wild – beaufsichtige dich nicht ständig – geh deinen Ahnungen nach – lass nichts zwischen dich und das Licht treten – sei nicht geizig mit dir – jage deinem Leben nach – respektiere die Menschen nur als Brüder – genieße das Land, doch besitze es nicht – sei mit Entschlossenheit, was du bist – lass die Gesellschaft nicht das Element sein, in dem du schwimmst – arbeite mehr an dir selbst – mach deinen Lebensunterhalt nicht zu deiner Arbeit, sondern zum Spiel – vereinfache dein Leben – tu, was du wirklich liebst – koste die Welt aus und verwandle sie dir an – lass dich vom Schoss der Erde tragen – nimmt dich in Zucht, um dich der Liebe hinzugeben.“

Henry David Thoerau – amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
1817 – 1862

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