DANKBARKEITS-TAGEBUCH 14

Wie bedankt man sich für ein geschenktes Jahr ohne irgend welcher gesundheitlichen oder sonstiger unlösbaren Probleme? frage ich mich im Moment.

Heute vor genau einem Jahr wurde ich um 16h mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht, wo ich 12 Tage auf der Intensivstation verbrachte. Doch meine Gedanken lagen nicht bei mir und meiner Gesundheit, erinnere ich mich noch, sondern bei meiner Familie zu Hause. Bei meinem Mann, der nicht imstande war sich auch nur eine Schale Tee zuzubereiten, und bei meinen Hunden Ari (9) und Daniel (14), die niemals vorher auch nur einen Tag lang ohne mich waren.

In dieser ersten Nacht allerdings durfte ich etwas sehr wichtiges erfahren, nämlich wie Gott wirkt in den Menschen. Denn da war ein Augenblick gewesen, wo ich spürte, dass die Angst um meine Lieben eine Grenze überschritt, die ich als „unerträglich“ empfand, und genau das war der Punkt, wo mein Geist und mein Körper imstande waren, alles LOSZULASSEN.

Und ich durfte einen wunderbaren Augenblick erfahren, wie alle Energie dieser Angst sich in Wärme und Zuversicht verwandelte, und ich nur noch auf Gott und seine Güte vertraute. Und im selben Moment schlief ich tief und fest ein bis zum Morgen.

Seither kam es zu keinen weiteren Durchblutungsstörungen, und ebenso wurden mit dem implantierten Herzmonitor kein Vorhofflimmern gemessen, was als letzten Auslöser für den Schlaganfall angenommen wurde, nachdem alle anderen Untersuchungen ohne Befund waren.

Und so sehe ich dieses Jahr als ein Geschenk des Himmels, denn es hätte ja auch anders ausgehen können.

Nachdem Herzinfarkte und Schlaganfälle sowohl in Österreich als auch in Deutschland die häufigsten Gesundheitsprobleme der Menschen darstellen, schicke ich an alle davon Betroffenen jetzt gute Gedanken hinaus in die Welt, mit dem Wunsche, dass alle wieder genesen und sich noch vieler weiterer Jahre erfreuen dürfen.

TODAH RABBAH ADONAI, ELOHENU, MELECH HA OLAM.

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AUF UNSERE SEELE HÖREN

Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen!
Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.
Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit.
Solange er fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er wird allein sein.

Hl. Hildegard von Bingen

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OHRWURM

Heute Nacht besuchte mich ein Song aus meiner Jugend, der sich einfach nicht vertreiben liess. Erst als ich aufstand und ein paar Runden auf Gamepoint spielte, war er weg.

War schon eine sehr romantische Zeit, die Schlagerwelt der 60er.