DIE MACHT DES DENKENS

Welch unglaubliche Wirkung das Denken hat, konnte ich heute morgen wieder einmal erfahren.

Ich stand in der Küche, starrte in den trüben Tag, und sah zum dritten Male, dass nur noch eines von den beiden Täubchen zum Essen kommt.
Seit letzten Herbst sind die beiden tägliche Gäaste in meinem Vorgarten, wo ein grosser Futterplatz für Vögel eingerichtet ist. Und sie sind etwas Besonderes für mich, weil da wo ich wohne, nirgends Tauben angesiedelt sind. Also sind es MEINE Täubchen!

Und so wurde es mir sehr traurig ums Herz, als ich sah, wie dieses eine ganz einsam auf dem Zaunpfosten sass, und den Anschein vermittelte, dass es gar nicht wusste, ob es jetzt was essen möchte oder nicht.

Traurig deshalb, weil sich ja zwangsläufig der Gedanke aufdrängte, dass dem anderen was zugestossen sein muss, und das Kleine jetzt alleine zurück geblieben ist.

Als Heulsuse vom Dienst waren natürlich auch gleich Tränen zur Stelle, die nicht unentdeckt blieben, also klagte ich meinem Mann mein Leid.

Doch der meinte augenblicklich, dass es doch Brutzeit ist, und die beiden sich ganz sicher nur beim Brüten abwechseln. Und wir damit rechnen dürfen, dass in Kürze eine Taubenfamilie hier auftauchen wird.

Diese Idee hatte eine phänomenale Wirkung. Der schwere Druck auf der Brust war weg, ich fühlte mich auf einmal leicht und beschwingt, und trotz massivem Regen heute morgen strahlte auf einmal die Sonne.

Die Sonne in meinem Herzen !!!!

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