FRANZ VON ASSISI

„Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,
und alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir.
Also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.“

Franz von Assisi
Bürgerlicher Name: Franciscus Assisiensis, geboren als Giovanni Battista
Lebensdaten: 1181 bis 3. Oktober 1226

IM WANDEL DER ZEIT

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

Meister Eckhart
deutscher Mystiker 1260 – 1327

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Der wichtigste Augenblick in deinem Leben ist jetzt,
der wichtigste Ort in deinem Leben ist hier,
und der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du.

Jochen Mariss
(*1955), Autor und Fotograf

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WEISHEITEN AUS DEM MORGENLAND

Komm! Komm! Wer du auch bist!
Wenn du auch Götzendiener oder Feueranbeter bist.
Komm wieder! Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit.
Auch wenn du tausendmal dein Versprechen gebrochen hast.
Komm! Komm wieder!

Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī

RUMI beschrieb mit derselben Sprachgewandtheit die Freude, Gott näher zu kommen, wie die Trauer, von Gott getrennt sein zu müssen. Wie andere mystische Dichter bezeichnete er Gott als den Geliebten und die menschliche Seele, die auf der Suche nach Gott ist, als den Liebenden.

„Glaubst du, ich weiß, was ich tue?
Dass ich einen Atemzug lang oder einen halben mir selber angehöre?
Nicht mehr, als eine Feder weiß, was sie schreibt,
oder der Ball vermuten kann, wohin er gleich fliegt.“

Ausschnitt aus: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C5%ABm%C4%AB

PS: Danke, lieber Werner, für Deine Inspiration ❤
(https://traumlounge.wordpress.com )

GLAUBE UND VERTRAUEN

Vertrauen bezeichnet einen starken Sinn an Optimismus und Zuversicht, der nicht auf unserem Verstand oder unserer Erfahrung, sondern auf Glauben beruht.

Menschen die um Gottes Güte wissen, um sein nur zu unserem Besten ausgerichtetes Tun, um seine Zuständigkeit für alle Dinge, – die haben keinen Grund, sich Sorgen zu machen.

Vertrauen steht wie Glaube über der Rationalität, und deshalb können wir mit dieser Einstellung, in allen Lebenslagen, das Positive sehen.
Jedoch sind sie beide keine Strategie zur Manipulierung der Wirklichkeit.
Denn das Gute, auf das wir so sehr vertraut haben, ist die allem unterliegende Wirklichkeit.
Unser Glaube daran besorgt lediglich die Mittel zur Offenbarung jener Realität, die Gott schon längst für uns vorgesehen hat.

Wir können zwar glauben, dass auch im Moment nicht so gut aussehende Dinge sich noch zu unserem Besten wenden werden, und daraus Kraft und Zuversicht schöpfen unseren Alltag positiv zu gestalten.
Doch ein weitaus höheres Niveau besteht in dem Glauben, dass jenes momentan noch so schrecklich anmutende Geschehen, genau das Richtige für uns ist.

Vertrauen und Glaube können für jeden Menschen eine Quelle des Friedens und der Glückseeligkeit sein, die den Menschen über die Wechselfälle des Lebens hinweghilft.
Doch nichts hilft so sehr, wie das Meditieren über unsere tiefgründige Beziehung zur Quelle alles Guten, die uns in der Gewissheit stärkt, dass ER ununterbrochen „darüber nachdenkt“, wie ER uns wohl das Beste bescheren kann.

Hmm….ist so ein Gedanke nicht Balsam pur für die Seele?

TAGEBUCH – MITTWOCH 26. Juni 2019

Und wieder waren es gegen 15h 39° in Wien, doch heute mit völliger Windstille.
Und nachdem ich den kühleren Morgen verschlafen hatte, waren Spaziergänge mit den Hunden erst wieder gegen 19h möglich.
Doch auch da waren die 2 km bis zum Bach und zurück nur schweissgebadet zu schaffen gewesen.

Seltsam, doch noch vor ein oder zwei Jahren liebte ich solche Extremhitze. Heuer kann davon keine Rede mehr sein, denn ich leide unter starken Kopfschmerzen und Schwindelanfällen, sobald ich auch nur ein wenig zu schnell aufstehe.

Ich will mir gar nicht vorstellen, dass es noch weitere zwei Monate so weitergehen könnte 😦

Und nachdem ich auch nicht imstande war mich irgend einer Arbeit zu widmen, wars das auch mit meinem Eintrag hier.

Habt alle einen gemütlichen Abend, und treibt es nicht zu toll

GEDANKENSPLITTER ZU PSALM 4

Ein Abendgebet
2 Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit, der du mich tröstest in Angst; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet!
3 Ihr Herren, wie lange soll meine Ehre geschändet werden? Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern!
4 Erkennet doch, dass der HERR seine Heiligen wunderbar führt; der HERR hört, wenn ich ihn anrufe.
5 Zürnet ihr, so sündiget nicht; redet in eurem Herzen auf eurem Lager und seid stille.
6 Opfert, was recht ist, und hoffet auf den HERRN.
7 Viele sagen: »Wer wird uns Gutes sehen lassen?« HERR, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!
8 Du erfreust mein Herz mehr als zur Zeit, da es Korn und Wein gibt in Fülle.
9 Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne.
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Hier spricht mich die Aussage besonders an, dass Gott „seine Heiligen wunderbar führt“.
Im Alten Testament waren es die Propheten, durch die Gott sprach. Sowie Samuel sowohl Saul, als auch David als einen „Gesalbten“ ernannte, von dem ich annehme, dass dieser Ausdruck gleichgestellt ist mit „Heiliger“ – also ein von Gott „Ausgesuchter“.
Ich glaube daran, dass es Menschen gab, durch die Gott seinen Willen kundtut. Doch besser sollte ich sagen „kundtat“.
Denn seit Jesus Christus gab es keinen dieser Propheten mehr.
Das Neue Testament sagt, dass der Glaube an Jesus Christus alleine genügt, um dass ein Mensch als „Heiliger“ angesehen wird. Wobei das Wort „heilig“ soviel heissen soll, wie „ausgesondert“ oder „separiert“ sein. Also ausgesondert von den Nichtgläubigen, um Gottes Willen zu erfüllen?
Heisst das jetzt also, dass es voll und ganz genügt, dass ein Mensch glaubt, dass Jesus Christus, als Sohn Gottes der Messias war, und dass alles, was so einem Menschen jetzt in den Sinn kommt, verlässlich der Wille Gottes ist?

Seufz – warum tue ich mir so schwer, das zu glauben?

TAGEBUCH TEIL 2 – 25. JUNI 2019

Also jetzt bin ich irgendwie verwirrt, wenn ich ehrlich bin.
Nicht nur, dass ich beim Fressnapf, bis auf ein paar Kleinpackungen Sonnenblumenkerne nichts gefunden hatte, um die von den Ornitologen empfohlene Ganzjahresfütterung der Wildvögel praktizieren zu können, war ich mehr als verwundert im Onlineshop von Fressnapf absolut alles vorzufinden, was man den Wildvögel an gutem Futter anbieten kann.

Ich fand sogar von Multifit einen 5kg Sack mit getrockneten Proteinen wie Mehlwürmer, und alle Arten von Insekten gepaart mit Früchten und Beeren, was so ein kleines Vogelherz sich nur wünschen kann.
Und ab € 29.- keine Lieferkosten.

Und zu meiner Freude, seitdem man im Februar meine Mastercard gehackt hatte, boten sie auch Zahlung auf Rechnung an, was ich seither praktiziere.
Und für alle, die dies interessiert, fällt mir grad ein, dass seit ein paar Wochen sich auch Amazon herab gelassen hat, Zahlung mit Rechnung zu akzeptieren. Die bieten sogar an, dass man nur einmal im Monat bezahlt – also alles auf einmal, was man im Laufe eines Monats bei ihnen bestellt.

Damit würde sich meine Vision bestätigen, dass sich die Verkaufslokale mit der Zeit immer mehr verkleinern werden, bis nur noch Tante Emma Läden mit einem Verkäufer übrig sind, weil so ziemlich alles über den Onlineverkauf laufen wird.

Soll mir recht sein!