TAGEBUCH – DIENSTAG 25. JUNI 2019

Es ist 15.15h und Wien hat 39 (°) Krügerl im Schatten.
Zwar war ich etwas verärgert, dass ich heute partout nicht länger als bis 09h morgens schlafen konnte, doch immerhin war es dadurch möglich noch bei einigermassen akzeptablen Temperaturen mit den Hunden zum Schwimmen zu gehen.

Doch wie es nunmal so ist, bekam ich eben verkündet, dass keine Hühnerkeulen mehr in der Tiefkühltruhe sind, welche in gebackenem Zustand für morgen auf dem Speisezettel stünden.

Ebenso musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ich eben den Rest vom Premiumfutter für die Vögel ins Futterhäuschen leerte, das ich immer zu den geschälten Sonnenblumenkernen und den Meisenknödel, die ich mir übers Internet schicken lasse, beim Fressnapf kaufe.
Im Klartext: auch der Fressnapf ist fällig.

Und überdies laufen morgen die vier 25% Pickerl ab, die ich noch für den Merkur (Rewe) hätte, was mir so gar nicht gefallen würde. Denn der Merkur gibt diese auf Produkte der eigenen Wahl. Kaufe ich also eine Kalbsbrust um € 16.-, dann spare ich mir € 4.-, und kaufe ich zwei davon, dann sind es schon 8 Euronen.
Na das ist doch was, oder ned?
Und davon gibts jede Woche 4 Stück – hihi 😀

Also will ich jetzt gleichmal los, damit noch alles da ist, was ich mir wünsche.
Und wenn ich ins Auto steige, und mich fast der Schlag trifft vor gestauter Hitze, dann sage ich mir einfach, dass ich mir das alles nur einbilde, und es in Wirklichkeit angenehm kühl ist.

Bin davon überzeugt, dass das funktioniert; denn ich glaub so ziemlich alles, was man mir erzählt.

GEDANKENSPLITTER ZU PSALM 3

1Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohn Absalom floh.
2 Ach, HERR, wie sind meiner Feinde so viel und erheben sich so viele wider mich!
3 Viele sagen von mir: Er hat keine Hilfe bei Gott. Sela.
4 Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor.
5 Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich von seinem heiligen Berge. Sela.
6 Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.
7 Ich fürchte mich nicht vor vielen Tausenden, die sich ringsum wider mich legen.
8 Auf, HERR, und hilf mir, mein Gott! / Denn du schlägst alle meine Feinde auf die Backe und zerschmetterst der Frevler Zähne.
9 Bei dem HERRN findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk!
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Das einzige, was mir dazu einfällt ist meine Hochachtung für König Davids unerschütterlichen Glauben für Gottes Hilfe in Not.
Und jeder, der Davids Geschichte kennt weiss, dass Gott ihn niemals im Stich liess.
Dass ihm zwar die Schuld am Tode des Ehemannes, dessen Frau David begehrte, nicht erlassen wurde, doch Gott seine Hilferufe vernehmen, und ihm den grossen Glauben an ihn, als sein höchstes Gut anerkennen, und ihn letztlich retten würde.

Doch trotz höchster Not und auf der Flucht seiner Feinde vergass er nicht, auch an sein Volk zu denken, wie man im letzten Satz erkennen kann.
Und in diesem Zusammenhang fällt mir die Lehre der Kabbalah ein, wo es heisst, dass Gottes Licht auf denjenigen fällt, der diesen Segen nicht für sich haben möchte, sondern ausschliesslich als helfende Kraft für andere wünscht.

Doch jeder, der schon einmal völlig uneigennützig einem anderen geholfen hat weiss, wieviel Freude bis hin zu richtiger Glückseligkeit, er auch in seinem Herzen spüren durfte.

Somit sei Gottes Segen und Glückseligkeit allen gewiss, die ihre Herzen auch für andere öffnen.

GEDANKENSPLITTER ZU PSALM 2

VERSE AUS PSALM 2
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2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, / und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten…….
6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.«
7 Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
11 Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern.
12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!
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Dieser Psalm, von dem leider niemand weiss wann und von wem er geschrieben wurde, wird der „messianische Psalm“ genannt, weil man meint, dass alles was hier gesagt wird, eindeutig auf Jesus Christus hinweist.

Doch genauso gut würde er mMn auf König David oder Salomon hinweisen – die allerdings wieder die Gabe des Heilens und der Toderweckung nicht vorzeigen konnten, welche eindeutig auf die „Macht des Heiligen Geistes“ hinweist, der bekanntlich ausschliesslich durch Jesus Christus wirken konnte, und ihn damit als Gottessohn ausweist.

Was mich allerdings aufhorchen lässt, sind die Aussagen aus Vers 9 und 12, die von Erzürnen und Zerschlagen sprechen. Denn soweit mir bekannt ist, wird weder Gewalt, Strafe noch Zorn mit Jesus in Zusammenhang gebracht, sondern ausschliesslich Güte, Gnade und Vergebung.

Doch auch wenn ich noch soviel darüber nachdenke, werde ich nicht mehr erfahren, als Unmengen von Gelehrten es bisher versuchten, und deshalb will ich mich damit zufrieden geben zu hören, dass ein Weg mit Gott niemals falsch sein kann.

GEDANKENSPLITTER ZU PSALM 1

1 Selig der Mann, der nicht nach dem Rat der Frevler geht, nicht auf dem Weg der Sünder steht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,
2 sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN, bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt.
3 Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Bächen voll Wasser, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, es wird ihm gelingen.
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Zu 1 und 2 würde mir der Ausdruck „Seelenhygiene“ einfallen, und das Zitat:
„Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein“ von Friedrich Wilhelm Nietzsche.

Doch welch junger Mensch, frage ich mich, hat schon die Möglichkeit, sich von „Bösem“ fernzuhalten? Viel zu gross ist doch die Neugierde auf alles, was die Welt zu bieten hat!

Allerdings kommt für jeden Menschen irgend wann der Augenblick, wo er erkennen kann, dass nicht alles, was er für wichtig hält, auch für ihn gut ist. Und dann gilt es Prioritäten zu setzen und Gedankenkontrolle zu lernen, womit man bei Vers 3 angelangt wäre.

Denn egal wie alt ein Mensch werden musste, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, so wird es immer noch wichtig sein, das Welken der Blätter (Depressionen) zum Stillstand zu bringen, um Neues beginnen zu können, voll Vertrauen darauf, dass es ihm auch gelingen wird.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Wochenende und ein herzliches
Schabbat Schalom.

WAS ZUM GRINSEN

Auf einer Propaganda-Tournee durch Amerika besucht Präsident George Bush eine Schule und erklärt dort den Schülern seine Regierungspolitik. Danach bittet er die Kinder, Fragen zu stellen. Der kleine Bob ergreift das Wort:
Herr Präsident, ich habe drei Fragen:
1. Wieso sind Sie Präsident, obwohl Sie weniger Stimmen hatten als Ihr Gegner?
2. Warum wollen Sie den Irak ohne Grund angreifen?
3. Denken Sie nicht auch, dass die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Anschlag aller Zeiten war?
In diesem Moment läutet die Pausenklingel und alle Schüler laufen aus dem Klassenzimmer.

Als sie von der Pause zurück kommen, fordert Präsident Bush erneut dazu auf, Fragen zu stellen. Diesmal ergreift Mike das Wort.
Herr Präsident, ich habe fünf Fragen:
1. Wieso sind Sie Präsident, obwohl Sie weniger Stimmen hatten als Ihr Gegner?
2. Warum wollen Sie den Irak ohne Grund angreifen?
3. Denken Sie nicht, das die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Angriff aller Zeiten war?
4. Warum hat die Pausenklingel heute 20 Minuten früher geklingelt?
5. Wo ist Bob?

E G O – UNSER ILLUSORISCHES SELBSTBEWUSSTSEIN

Hier ein Ausschnitt aus -https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/1425961/jewish/Charakterveredelung-durch-Kabbala.htm -, der mich besonders ansprach.

Der Kern allen Verderbens ist ein illusorisches Selbstbewusstsein, das sich als seine unabhängige Einheit betrachtet und seinen Schöpfer vergisst.

Zorn bedeutet, dass bei einem Menschen eine gewisse Situation seinen Wünschen und somit seinem „Selbst“ widerspricht, was er nicht dulden kann. Sobald sich das „Selbst“ bedroht fühlt, bricht im Menschen eine gewisse Panik aus, die zum Zorn führt.
Das Selbst lebt in ständiger Angst vor seiner Aufhebung. So ist Zorn nichts weiter als ein Ausdruck menschlicher Besorgtheit. Sie stammt von seinem um das Überleben einer Einheit kämpfenden, imaginären Phantasiebild, das gar keine wahre Existenz hat. Daher ist diese illusorische Auffassung des „Selbst“ die Wurzel aller negativen Emotionen.

FUTTERWÄCHTER

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Sperling und Stiglitz wurden zugelassen 😆
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Es hat erneut 37° in Wien und weit und breit keine Abkühlung mit ein paar Regentröpfchen in Sicht.

Ich will ja nicht ätzen, doch wenn ich mich an den völlig verregneten Mai erinnere, dann drängt sich doch die Überlegung auf, dass „DIE DA OBEN“ dringend einen Coach bräuchten, zwecks besserer Einteilung.

TAGEBUCH – MONTAG 17. JUNI 2019

Heute war Vollmond und es war ein Stresstag par excellance.
Zwar lagen die Temperaturen „nur noch“ knapp unter 30°, im Gegensatz zur letzten Woche mit täglich 36°/38°, doch es fühlte sich an wie über 40°.
Die Hunde bettelten alle zwei Stunden nach einem Spaziergang; und wenn wir draussen waren, trotteten sie nur lustlos umher, und wollten gleich wieder zurück.
Sowohl beim Billa (Rewe) als auch beim Lidl war mein Lieblingseis ausverkauft, und mein Drucker plärrte dauernd, dass ich die Patronen kalibrieren soll.
Im Internet las ich, dass es in den Einstellungen so eine Option gäbe, doch ich fand partout keine Einstellungen bei meinem Drucker.
Und Google leistete sich bei meinem alten Mac, mit dem der Drucker zusammenhängt, wieder mal seine „Scherze“, indem er bei Thunderbird alle Passwörter einfordert.
Ich bin noch nicht dahinter gekommen, warum ich alle meine Konten immer wieder neu einrichten muss, wenn ich den Mac ein paar Wochen lang nicht benutze.
Das macht GMX z.B. nicht, und deshalb werde ich mich wohl von meinen Googlekonten verabschieden.
Und ein Rabenvogel, dem ich vor zwei Tagen ein Meisenknödel geschenkt hatte, randalierte laut Auskunft meines Nachbars in meinem Vorgarten, und schmiess dabei das Vogelhäuschen vom Gestell runter, vermutlich aus Ärger, weil nicht mehr genug Futter für ihn da war. (der soll mir nochmal unter die Augen kommen, dann jag ich ihm mit dem Besen hinterher 😆 )

So und jetzt will ich den Spiess mal umdrehen und herausfinden, was alles super toll war an dem heutigen Tag:

1. Ich war beim Fressnapf und konnte dort absolut alles für meine Hunde einkaufen, was mir in den Sinn kam – also die Rintidosen, von denen es 12 verschiedene Geschmacksrichtungen gibt. Und die Hundewurst aus Rind, Truthahn und Pferdefleisch. Und die getrockneten Enten- und Putenfilet.

2. Mein Lieblingseis war zwar ausverkauft, dafür entdeckte ich aber beim Lidl Eis mit Cookies, das ebenso gut schmeckte wie das von Ben und Jerry’s, und sogar um 2 Euro billiger war.

3. Ich war also ziemlich viel unterwegs und durfte mich darüber freuen, dass ich weder in einen Verkehrsunfall verwickelt war, noch sonst einen Schaden erfuhr ….was doch wirklich nicht selbverständlich ist!!!!

4. Dann wurden die beiden Sendungen gebracht, die ich mir bei Amazon und Vitaminexpress bestellt hatte, und ich bekam die Nachricht, dass die 6 Palazzohosen ebenfalls bei C&A eingetroffen waren.

5. Meinem Mann und meinen beiden Hunden ging es gut, mein Haus ist nicht abgebrannt oder wurde von einer Bombe getroffen, und auch sonst pfiffen mir keine Granaten um die Ohren.

6. Und wir hatten alle mehr als genug zu Essen und zu Trinken und durften uns an einem Leben in Freiheit erfreuen.

NA DAS IST DOCH WAS – ODER NICHT?

WAS ZUM GRINSEN

George W. Bush fährt mit seinem Chauffeur übers Land. Der überfährt ein Huhn. Wer soll es aber dem Bauern beibringen?
Bush großmütig zu seinem Chauffeur: „Lassen Sie mich mal machen. Ich bin der mächtigste Mann der Welt. Der Bauer wird das verstehen.“
Nach einer Minute kommt Bush atemlos zurückgehetzt: Blaues Auge und den Oberkiefer lädiert, „Schnell weg hier!“
Da überfährt der Chauffeur ein Schwein. Bush schaut ihn ängstlich an: „Jetzt gehen aber Sie!“
Der Chauffeur geht zum Bauernhof. Bush wartet 10 Minuten, 20 Minuten, …
Nach einer Stunde erscheint der Chauffeur singend, freudestrahlend, die Taschen voller Geld und einen dicken Schinken unterm Arm.
Fragt ihn Bush: „Was haben Sie dem Bauern denn gesagt?“
„Guten Tag. Ich bin der Fahrer von George W. Bush. Das Schwein ist tot!“

WAS ZUM GRINSEN

Nach der x-ten amerikanischen Meldung „Wir wissen nicht, ob Saddam Hussein noch lebt“ beschloss Saddam eine Nachricht an George W. Bush zu schicken, um ihm zu zeigen, dass er noch im Spiel ist.
Bush öffnete den Brief und hatte offensichtlich eine codierte Mitteilung vor sich:
„37OHSSV O773H“
Bush konnte damit nichts anfangen und gab den Zettel Colin Powell. Dieser schüttelte nur ratlos den Kopf und leitete ihn an das CIA weiter. Dort biss man sich allerdings die Zähne aus und bemühte NSA und FBI. Als auch diese scheiterten, ging man einen Schritt weiter und befasste die NASA damit.
Nach deren vergeblichen Versuchen, die Nachricht zu entschlüsseln, trat man an die Universitäten Berkeley und Harvard heran, die aber ebenfalls alsbald das Handtuch warfen.
In ihrer Not ersuchten die Amerikaner nun das britische MI6, sich der Sache anzunehmen. Captain George Archibald McMillan warf einen Blick darauf und antwortete Washington: „Sagen Sie dem Präsidenten, er hält den Zettel verkehrt herum…“