FEEL ME – LOVE ME AGAIN

Was ist passiert, dass diese so dermassen zu Herzen gehende Musik seit Ende der 80iger ausgestorben ist.

Es drängt sich fast der Verdacht auf, dass sich ab den 90igern die Herzen der Menschen zu „Heavy Metal“ verhärtet haben.

PS: to whom it concerns: hast Du eigentlich jemals in Deinem Leben auch nur eine Minute lang so gefühlt?

LESCHANAH TOVAH 5780

Rosch Haschanah ist der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat als Krönung der Schöpfung – so sagt das Judentum.

Heute bei Sonnenuntergang ist es wieder soweit und ich wünsche allen meinen jüdischen Brüdern und Schwestern dieser Welt LeSchanah towah tikhatew vetechatem lealtar leChajim towim- was soviel bedeutet wie: „ein gutes und süsses Jahr und möge Dein Name im Buch des Lebens eingeschrieben und versiegelt sein“.

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IST ES WIRKLICH WICHTIG OB ES „WAHR“ IST?

….habe ich mich tausendmal gefragt, wenn meine Gedanken bei Gott waren.

„Alles nur von Menschen gemacht“ dröhnte immer wieder in meinen Ohren, und vermieste mir sehr oft DIE FREUDE, die doch immer wieder mit dem Glauben an Gott gekoppelt war.

Heute las ich „zufällig“ wieder einmal die Segenswünsche, die im Judentum so zahlreich vorhanden sind, und da spürte ich es nach langem wieder – dieses Gefühl von Freude und Geborgenheit, und erfuhr wie sich die schwarzen Gedanken lichteten und mir Frieden schenkten.

Den Frieden, den die menschliche Seele – nein, falsch – die göttliche Seele im Menschen braucht um sich wohl zu fühlen.

Und geht es denn nicht ausschliesslich immer nur darum sich „WOHLZUFÜHLEN“?
Sind es nicht die LIEBEVOLLEN WORTE eines anderen z.B. die ein aufgewühltes Herz zur Ruhe bringen, die ein Lächeln auf die Lippen zaubern?

Fragt ein kleines Kind, das weinend mit aufgeschlagenen Knien nach Hause kommt, ob es wahr ist, wenn die Mummy sagt: „gleich ist wieder alles gut“?
Oder lässt es sich nur glücklich in ihre Arme fallen, und lauscht der Wärme ihrer Worte?

Dieser Segensspruch hat heute mir ein Lächeln geschenkt – weil ich nicht gefragt, ob es wahr ist, sondern es einfach nur angenommen habe.

In diesem Sinne ein herzliches Schabbat Schalom allen meinen Lesern 😀

Der Herr segne dich und mache die Wege hell, die er dich führt.
Er lasse dich seine Nähe spüren, wenn du dich ängstigst,
und öffne deine Augen und dein Herz für die Freude
und für die Menschen, die er dir schenkt.

Gott segne dich und behüte dich,
er lasse sein Licht leuchten über dir
und mache dich heil.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich hält.

Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich beschützt.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich begleitet.
Der Herr segne dich …

PS: Alles ist von Menschen gemacht und von Menschen erdacht. Doch nicht von seinem materiellen Teil, sondern von seiner göttlichen Seele, die dieser Materie innewohnt.

GLÜCKLICH IST, WER VERGISST….

WAS DOCH NICHT ZU ÄNDERN IST …..

Keine Ahnung was für ein Sch….tag heute wieder ist, dass mich Visionen aus meiner Kindheit nicht aus den Klauen lassen.

Unentwegt ziehen sie an meinem geistigen Auge vorbei, diese so schmerzenden Erinnerungen an die warme Wohnküche mit dem Kohlenofen, den selbstgebackenen Kuchen und die heisse Schokolade, und meine Grossmutter – diese so liebenswerte alte Dame mit den silbernen Haaren, die stundenlang stricken und häkeln konnte, und dabei das Wunschkonzert hörte, das täglich zwischen 15 und 16h im Radio lief.
Wenn ich sie doch nur fragen könnte, woher sie diese Ruhe und Gelassenheit genommen hat, nicht mehr vom Leben zu erwarten, als ihr zugedacht war.
Oder hat ihr Herz auch geweint um unerfüllte Träume, und sie konnte diesen Schmerz nur so gut verstecken, dass ich ihn nie sah?

Und dieses Lied muss es wohl gewesen sein, dass immer und immer wieder gespielt worden war, denn genau dieses hallt noch in meinen Ohren.

Wo immer Du jetzt bist Oma, ich wünsche mir so sehr, dass Du es dort schön hast – ich vermisse Dich so sehr.

Wenns nur so wäre, doch ich fühle nur Trauer und Schmerz.

TAGEBUCH – MONTAG, 16. September 2019

Die Freude beim letzten Hautarztbesuch vor einer Woche, wo mich die Tochter der Ärztin diagnostiziert hatte, dass der rote Fleck am Haaransatz „harmlos“ wäre, hat sich leider als Fehldiagnose heraus gestellt.

Die Ärztin-Mutter hat es eindeutig als Basaliom erkannt, und mir empfohlen, es gleich mitoperieren zu dürfen, was mir natürlich sehr recht war.

Das beruhigende an diesem Hautkrebs ist allerdings, dass er wirklich nur sehr langsam wächst, denn ich hatte diesen Fleck vor fast 3 Jahren zum ersten Mal entdeckt, und bis zum heutigen Tag beobachtet, dass er sich nicht vergrössert hatte.
Er war lediglich eher untypisch für mich, weil sich weder eine Wunde noch eine Kruste zeigte.

Doch wie auch immer, beide Basaliome sind jetzt entfernt und in zwei Wochen kommen dann die Nähte heraus.

Bis dahin werde ich mir einfach aus einem langen Seidenschal einen Turban binden, und in Ruhe abwarten, bis die Haare wieder nachgewachsen sind.

Heute erzählte ich ihr auch von meinem Erlebnis, als mir der Friseur beim Blondieren die Kopfhaut verätzte, und ich mit Röntgenstrahlen behandelt werden musste. Und sie sagte sofort, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diese Bestrahlungen waren, die jetzt den Hautkrebs auslösen.
Und dass es deshalb auch fast sicher nicht das letzte Basaliom war, dass entfernt werden muss.

Auf meine Frage, die mich aus persönlichen Gründen sehr interessierte, was mich erwarten würde, wenn ich diese nicht mehr entfernen lassen würde, erfuhr ich, dass sich erfahrungsgemäss bis zu 10 Jahre keinerlei Symptome zeigen würden, ausser dass man eben einen roten Fleck auf der Haut sieht.
Erst dann könnte es zum Aufbrechen der Tumore kommen, die eine offene Wunde zur Folge hätten. Aber auch das muss nicht sein.

Ich beendete damit zwar das Gespräch, doch fragte mich schon, weshalb dann bei Menschen hohen Alters diese immer noch entfernt werden, wie ich von einem Mann aus der Baptistengemeinde weiss, der noch mit über 80 Jahren operiert wurde.

Langsam sind die Schmerzen zu spüren, weil die Betäubung nachlässt, und ich werde wohl ein Paracetamol nehmen müssen, die mir mitgegeben wurden.
Anschliessend will ich mich einfach nur noch ausrasten für heute.

TAGEBUCH – MITTWOCH, 11. SEPTEMBER 2019

Die quälenden Emotionen von gestern Abend haben sich beruhigt, und der Verstand hat wieder die Führung übernommen, und damit die Erinnerung an Ramesh Balsekar, und was er im Laufe seines Lebens heraus gefunden hatte.

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Es wird solange Zweifel geben, bis du irgendwann still werden kannst und bereit bist, wirklich alles geschehen zu lassen und zu vertrauen.
Alles geschieht „von selbst“ – Ramesh hatte es schon als Kind bemerkt – bleibt von nun an stets präsent. Es gibt keine Person, kein selbständig handelndes Ich.
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Nachdem mein Hausarzt vor einen Jahr in Pension gegangen ist (dem werde ich wohl ewig nachweinen, so freundlich und unkompliziert war er) hatte ich mich bei seinem Nachfolger, einem absoluten Anfänger angemeldet, der seine Praxis im nahegelegenen Einkaufscenter eröffnete.
Doch leider kam hier überhaupt kein Vertrauen auf, weil er nicht die Ruhe und Gelassenheit besass, die ich mir von einem Arzt erwartet hatte. Ausserdem war seine Mutter bei ihm als Empfangsdame angestellt, die für mein Empfinden ausgesprochen unhöflich war im Umgang mit den Patienten. Der kam kein Lächeln aus, wenn man bei ihr am Schalter stand.
Wortlos und stur schaute sie einen an mit dem Ausdruck quasi: „na sag schon endlich, was Du willst“

Und so beschloss ich heute die Konsequenzen zu ziehen, und meldete mich bei einem anderen Arzt an, der kaum weiter entfernt von mir seine Ordination hat. Dort erfuhr ich, dass ich für das Erstgespräch einen Termin brauche, den ich auch sofort bekam, doch für Rezepte die Möglichkeit besteht, diese per Email ein paar Tage vorher zu bestellen, die dann schon abholbereit beim Schalter liegen.
Fand ich gut organisiert!
Und der junge Mann am Schalter war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, und machte mir sogar den Vorschlag, mir gleich Rezepte mitzugeben, falls es eilig wäre.
Wenn jetzt der Arzt auch noch so freundlich ist, dann wäre meine Welt, was meine Ärzte angeht, wieder in Ordnung 😀

SORROW

TRAURIGKEIT !!!
EINE AUSSCHLIESSLICH SUBJEKTIVE EMPFINDUNG, die niemand anders spürt und deshalb auch niemand anders interessiert, als nur diesen einen Menschen alleine.
Wäre es nicht überdenkenswert für diesen einen Menschen, auch damit aufzuhören, sich dafür zu interessieren?

PS: Alle Träume und Wünsche wären wahr geworden, wenn DU mitgespielt hättest.
Nicht das Schicksal hat sie uns verwehrt – DU hast sie uns verwehrt !!!