DAS NICHTS UND DIE FREUDE

Monika( https://monikatugutlu.com/2019/09/01/spiritualitaet-19/#comment-136 ) schrieb in ihrem Blog den Satz „Von diesem “Nichts” und dieser Freude“, und dass diese Freude ausschliesslich in einem selbst zu finden ist, und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was mit „diesem Nichts“ wirklich gemeint ist.

Bislang war „Nichts“ für mich die Abwesenheit von „etwas im Äusseren“ und zwar im Zusammenhang mit „etwas Bekommen“. Also etwas, das von aussen auf mich zukommt, mich interessiert, mich erfreut, mich belebt – mich „glücklich“ macht.

Und deshalb die grosse Angst vor diesem „Nichts“, weil es für mich das Ende aller Freuden bedeutete, ein Leben ohne Zukunft, ein Stehen vorm absoluten Abgrund, wo es kein Weiter aber auch kein Zurück mehr gibt.

PANIK PUR !!!

Doch heute zeigte sich auf einmal ein ganz anderes Bild vor meinem geistigen Auge. Nämlich ein ganz bewusst herbei geführtes „Nichts“.

Diese Aufforderung meines Jugendfreundes Bobi, wenn er sagte: „Du musst aufhören zu denken, wenn Du Kontakt zum Spirituellen haben möchtest“, wo ich mir so schwer tat zu verstehen, was das bringen sollte, ausser dass es langweilig wird.

Wenn ich bislang in eine Meditation ging, oder besser gesagt, das was ich darunter verstand, dann hatte ich auch da meine eigene Vorstellung davon, wie das abzulaufen hat. Also Konzentration auf den Atem z.B., aber immer mit der anwesenden Forderung, dass ich davon was bekomme, wie spürbare Entspannung meiner Muskeln, spürbare Entlastung des Denkens und damit klarere Vorstellungen davon, was ich tun werde, wenn die Meditation vorbei ist.

Doch niemals war ich bereit ein „wirkliches Nichts“ kennen lernen zu wollen. Also eine absolut ehrliche Aufgabe meines Egos – hmm, so scheint mir der richtige Ausdruck dafür zu sein!?
Denn so fühlte sich dieser leider viel zu kurze Augenblick an, der mir aus der spirituellen Welt geschenkt wurde, als mir diese neue Erkenntnis bewusst wurde, was Monika mit „dem Nichts“ meinen könnte.

Und ich erinnere mich, während dieses kurzen Augenblicks erkannt zu haben, dass dort ein Weg zu erkennen war, wo es weitergeht. Ich konnte ganz deutlich eine Weite spüren – EIN WEITER IN MIR DRINNEN !!!

3 Kommentare zu „DAS NICHTS UND DIE FREUDE

  1. Eine sehr schöne Erfahrung die du da machtest mein geliebtes Mausbeärli ❤
    Ja, so kenne ich auch die wirkliche Meditation, die man nicht ziehlgerichtet auf einen bestimmten Erfolg hin macht.
    Man könnte es auch fast wie ein außer körperliches Gefühl bezeichnen, finde ich … eine neue Dimension der Wahrnehmung

    Gefällt mir

      1. Ja mein Herzblatt, denn ich denke, diese Welt ist nur eine Zwischensation für uns.
        Und wir sollten versuchen über, die uns auferlegten oder vorbestimmten Grenzen, zu schauen.
        ❤ ❤ ❤

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s