GEDANKENSPLITTER – SORGEN MACHEN

Heute morgen bin ich völlig entspannt aufgewacht, und konnte mich dabei beobachten, wie ich über diesen entspannten Zustand richtig verwundert war.
Und es mir nicht möglich war, diesen einfach nur zu geniessen, sondern wie ich sofort am Überlegen war, ob dieser überhaupt „gerechtfertigt“ ist?
Und sofort fing ich an herauszufinden, was denn von den gestrigen Sorgen abgehakt werden konnte.
Denn immerhin waren es ja mehr als genug gewesen.

Da war meine Creditcard, die ich nicht einsetzen konnte, weil ich mich mit dem angegebenen IBAN nicht im 3-D-Secure anmelden konnte. Und als ich mich im E-Banking anmeldete, ebenfalls lesen musste, dass meine Verfügernummer nicht mehr aktuell ist.

Da war meine beste Freundin Franziska, die im Spital liegt mit Verdacht auf einen Gehirntumor, und die Auswertung der MRT und CT noch offen ist.

Da war das Gespräch mit meinem Internisten, der äusserst verwundert war, dass mein Hoher Blutdruck so gar nicht auf das mir verschriebene Medikament reagiert, und ich deshalb auf ein anderes umgestellt werden musste. Von dem natürlich jetzt auch noch in den Sternen steht, ob es mir helfen wird oder nicht.

Da war mein Handyprovider, der mir die SIM-Card gesperrt hatte, obwohl ich noch ein Guthaben von über € 11.- hatte. Und zu allem Überfluss am selben Tag (ein Feiertag) mein zweites Handy meldete, dass sich der Akku nicht mehr aufladen lässt.

Und so ging ich alles durch, um mir ins Gedächtnis zu rufen, ob ich am Tag zuvor wirklich soviel Dinge klären konnte, damit ich meinen entspannten Zustand „rechtfertigen“ konnte, der sich natürlich am Ende meiner Gedächtniskontrolle bereits wieder in Nichts aufgelöst hatte.

Soviel zum Thema des „Sich Selbst Kennenlernen“ und der Erkenntnis, dass das Gehirn wohl niemals aufhören kann analysieren zu wollen, ob es auch einverstanden ist mit dem „WAS IST“.

8 Antworten auf „GEDANKENSPLITTER – SORGEN MACHEN

  1. Mein herzallerliebstes süßes Häschen ❤ , du solltest versuchen, diesen entspannten Zustand zumindest so lange aufrecht zu halten, bis du aufgestanden bist.
    Ist nicht einfach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, aber dennoch machbar bzw. erlernbar.
    Immerhin hattest du, alles was möglich war, gestern erledigen können und der Rest klärt sich bestimmt in den nächsten Tagen auch noch. ❤ ❤ ❤

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    1. Ja stimmt natürlich, doch das was mir die meisten Kopfzerbrechen macht ist mein resistenter Bluthochdruck. Denn die Vorstellung eines Schlaganfalls mit Lähmungserscheinungen bzw. mit all diesem so Grauslichen, was damit verbunden sein kann, wenn er nicht tödlich ist, belastet mich extrem. Und solche Extrembelastungen lassen sich nur sehr schwer beiseite schieben. 😦

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      1. Mein Herzblatt ❤ , aber genau dieser Stress, wenn du die ganze Zeit darüber nachgrübelst, könnte zu dem höheren Blutdruck führen.
        Leider hab ich keinen guten Ratschlag, wie man solche Gedanken beiseiteschieben kann.
        ❤ ❤ ❤

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  2. Das hast du so schön erkannt. Es rattert im Kopf und rattert. Und wenn es nicht rattert, dann suchen wir solange, bis wir etwas finden, dass der Kreislauf der Sorgen wieder anfangen kann. Es hat mir immer sehr geholfen, wenn ich dann meditiert habe. Ich kann gar nicht sagen, wie wichtig Meditation ist. Dann wurde dieses völlig mechanische Geschnattere im Kopf klar gesehen und ich konnte dann auch beobachten, an welche Gedanken ich am meisten festhielt. Das waren immer die, bei denen ich mir Sorgen machte um meine Gesundheit. Die Angst, krank zu werden oder zu sterben. Was aber ist, wenn wir sitzen und das alles akzeptieren. In diesem Moment. Auch einfach sterben. Alles gehen lassen. Die Familie, die Tiere und den Besitz. Und auch alle Sorgen. Das ist dann überhaupt nicht mehr schlimm. In dem Moment ist das völlig in Ordnung. Nur das Denken ist schlimm, nicht das, was ist. Der Tod kann uns doch jeden Augenblick erwischen. Immer. Niemand kann das kontrollieren. Einmal sitzen und schauen, was passiert, wenn wir alles akzeptieren, auch den Tod. Dann besteht die Möglichkeit zu sehen, was der Tod eigentlich ist und dann braucht man gar keine Angst mehr davor zu haben. Es lohnt sich, da dran zu bleiben und zu meditieren. Ganz viele liebe Grüße nach Wien, Monika

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    1. Ja Monika, das konnte ich auch für mich erkennen.
      Nichts ist so hilfreich wie eine regelmässige Meditation gepaart mit speziellen Affirmationen und der Beobachtung körperlich schmerzender Reaktionen und ein tiefes Hineinatmen in diesen Schmerz.
      Erst gestern wurde ich mit Bildern von verdurstenden Koalas in Australien konfrontiert, die auf dem Weg sitzen und darauf warten, dass jemand mit einer Wasserflasche vorbei kommt.
      Es hatte mich getroffen wie ein Keulenschlag. Früher goss ich ein Glas Vodka in mich hinein, um das Bild wegzubekommen. Gestern „flüchtete“ ich in mein Zimmer und begab mich in die Meditation mit Tiefatmung. Nach einer Viertelstunde war der Schmerz aufgelöst und ich selbst ruhig und entspannt.
      Ebenso ganz liebe Grüsse an Dich ❤

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  3. Der Geist will immer Bestätigung.. dabei bestätigt sich alles von selbst. Ohne Gedanken. Nur durchs reine Erleben, ja! ☺️
    Liebe Grüße und ein gutes Neues Jahr 🙏🏻🌸

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