JÜDISCHE DENKWEISE 2

Sag nicht „es tut mir leid“; bereue nichts!

Bereuen heisst schlecht zu sein, und nun gut werden zu wollen, also umzukehren.

Aber gläubige Juden praktizieren keine Reue, keine Umkehr. Sie praktizieren „Teschuwah“ – was Rückkehr bedeutet. Weil unser essentielles Selbst immer gut ist.

Das was immer wieder einmal passieren kann ist, dass wir aus unerfindlichen Gründen Dinge tun, die wir nicht hätten tun sollen. Oder wir tun etwas nicht, das wir sehr wohl hätten tun sollen.

Aber wir bleiben immer noch im Wesentlichen, also in unserem „Inneren Selbst“ gut.

Gläubige Juden kehren zu Ihrem „Inneren Selbst“ und zu dem zurück, was Ihnen rechtmäßig gehört, und was ihr tiefstes inneres Selbst leuchten lässt.

Und deshalb ist Teschuwah für alle da, denn alle Menschen haben dieses Innere Selbst, und sind dazu imstande es leuchten zu lassen.

Sogar jemand, der nie gesündigt hat, kann noch näher „zurückkehren“, und die Helligkeit seines Inneren Selbst immer höher und leuchtender zu machen.

Ja selbst jemand, der von den schlimmsten Sünden abhängig ist, kann sich wieder umdrehen, weil er ja nichts Neues schaffen, sich nicht wirklich ändern oder verbiegen muss.

Denn in jedem von uns gibt es ein reines göttliches Selbst, das nur darauf wartet, ausbrechen zu können um zu leuchten und zu glänzen. .

aus: https://www.chabad.org/library/article_cdo/aid/147436/jewish/Dont-Repent.htm#utm_medium=email&utm_source=5_daily_dose_en&utm_campaign=en&utm_content=content