TAGEBUCH – 15. Oktober 2020

Gestern holte uns ein grosses Problem wieder ein, dass wir schon vor rund 30 Jahren zu lösen versuchten, nämlich die Kellerwände und Böden von innen zu isolieren. Damals fanden wir jemanden, der bereit war den Keller mit dieser damals entsetzlich stinkende Masse, die jedem der nahe kam die Tränen aus den Augen drückte, einzustreichen.

Gestern mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass diese Isolierung wohl aufgerissen sein muss, denn es kamen grosse Mengen an Wasser aus einer Ecke und zwischen den Bodenfliesen von draussen herein.

10 alte Handtücher waren im Einsatz, die alle 20 Minuten vollgelaufen ausgewunden werden mussten, um zu verhindern, dass uns der gesamte Keller unter Wasser kommt.

Dazu kam natürlich das Ausräumen desselben von allen Sachen, die wir tragen konnten, und man möchte nicht glauben, was sich in dieser Zeit alles angesammelt hat.

Zum Glück gelang es uns auch zwei Männer von einer Entrümpelungsfirma zu bekommen, die uns die zwei Gefrierschränke, die Waschmaschine und die 3 Kästen herauf holten, die wir niemals hätten tragen können.

Es sah nicht im geringsten danach aus, dass sich diese Wassermassen reduzieren würden, denn es regnete bereits 48 Stunden am Stück, doch im Gegensatz zum Coronavirus (macht der Scheisskerl leider nicht) – bremsten sie tatsächlich gegen Abend zu ein, und hörten um 22h ganz auf.

Doch war es sicher nicht umsonst, dass wir alles aus dem Keller schafften, denn die Isolierung ist zweifelsohne defekt und muss jetzt natürlich erneuert werden.

GsD haben wir in Wien einen Sachverständigen, den Günther Nussbaum, den wir anriefen, und der uns entsprechend beraten wird, welche Neuisolierung für uns die zweckmässigste wäre. Und wenn wir Glück haben, dann vermittelt er uns auch eine seriöse Firma.

Der Schreck sitzt uns allerdings immer noch in den Knochen, und wir können nur hoffen, dass sich alles schnell klärt und in die Wege leiten lässt.

Gestern war ich allerdings fertig mit den Nerven und am Rande meiner physischen Kräfte angelangt und erinnerte mich an meinen Taufspruch, den der Pastor bei den Baptisten für mich ausgesucht hatte:

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen. 3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Jesaja 43

Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech ha Olam

5 Antworten auf „TAGEBUCH – 15. Oktober 2020

      1. Babsie ddas darfst du nicht … es wird alles gut.
        es ist doch wichtig, dass von euch niemand zu schaden gekommen ist.
        Ich fühle mit dir, kannmir gut vorstellen wie es dir geht.
        Ich habe auch Bammel vor solchen Geschehnissen, doch Babsie, das lässt sich richten … Tut mir so leid. Segen!
        Ich schicke dir ein Füllhorn voll Kraft…

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    1. Danke Dir mein Schatz für die tröstenden Worte. Doch es dauerte gestern einige Stunden bis wir einigermassen wussten, was jetzt alles zu tun ist. Und mein Mann ist 77 und seit meinen Schlaganfall sowohl mental als auch physisch ziemlich geschwächt. Er hat wenig Appetit und hat mehrere Kilo abgenommen, und das macht mir Sorgen und dass dieses Tamtam zuviel wird.
      Dazu kommt auch noch die ständige Panik wegen der vielen Neuinfektionen, und jetzt müssen ja jede Menge Leute ins Haus kommen….seufz, und ich bin auch kein Held.
      Drück Dich ganz lieb und hoffe auch sehr, dass bald alles wieder gut wird. ❤

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      1. Babsi, das ist alles gar nicht einfach.
        Dein Mann glaube ich hat den Schock noch nicht ganz überwunden …. verständlich ….
        auch für ihn alles Gute … Segen, Kraft, Wohlergehen!
        Ja, das mit den vielen Neuinfektionen ist ganz arg. Das macht mir auch große Kopfzerbrechen. Ich bitte für uns alle um schutz und Segen.

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