DANKBARKEITS – TAGEBUCH 8

Gestern war ich auf einem absoluten mentalen Tiefpunkt angelangt, denn ich sah keine zufriedenstellende Lösung wegen der Kellersanierung.

Die Vorstellung, dass die angebrachten Bodenfliesen und die sich darunter befindliche Klebemörtelisolierung ebenso auch an allen Kellerwänden ja komplett entfernt werden müssten, um eine neuerliche Isoliermasse aufzutragen, liess mich förmlich vor Grauen erstarren, wenn ich ehrlich sein darf.

Denn das hiesse für mich stundenlanges oder sogar tagelanges Bohren, Hämmern und Stemmen im Haus, und vorallem die Anwesenheit von vielen Menschen im Haus, die wohl kaum bei der Arbeit Masken tragen würden.

Das war für mich ein solches „NoGo“, dass ich mir auf You Tube Video ansah, wo der Vorschlag meines Installateurs demonstriert wird, eine Vertiefung in den Boden zu machen, um dort eine Pumpe zu platzieren, die sich sofort einschaltet, wenn Wasser von aussen eindringt, um es in den Abwasserkanal zu befördern.

Und ebenso gibt es sogenannte Taucherpumpen, die soweit flachsaugend sind, dass diese eventuell auch noch woanders eintretende Feuchtigkeit augenblicklich aufsaugt.

Dass ich sehen konnte, wie sowas funktioniert, hat mich jetzt soweit desensibilisiert, dass ich heute einigermassen beruhigt meinen Installateur anrief, um ihm diesen Auftrag zu geben.

Für kommende Woche sagen die Wetterfrösche wieder trockenes Wetter mit frühlingshaften Temperaturen an für Wien, was mich hoffen lässt, dass in einer Woche, alles was in den Keller gehört, und sich jetzt überall im Haus staut, sich auch wieder dort befinden wird.

So Gott will – Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech ha Olam.

Ein herzliches Schabbat Schalom allen meinen Lesern