TAGEBUCH – 24. NOVEMBER 2020

Habe eben überlegt, ob es ja vielleicht ein Dankbarkeits-Tagebucheintrag werden könnte, doch es war mir aufgrund meiner momentanen fast aggressiven mentalen Stimmung nicht möglich gewesen. Und ich wollte nichts schreiben, was ich nicht auch so empfinde.

Wien beginnt heute mit der zweiten Woche des zweiten kompletten Lockdowns, von dem wir alle so sehr gehofft hatten, dass er nicht stattfinden müsste.

Fakt aber war, dass wir Ende der vorletzten Woche 9.600 Neuinfektionen hatten bei einer Einwohnerzahl von nicht einmal 9. Millionen. Wie Ihr da in Deutschland es hinbekommen habt bei 83. Millionen Einwohner nur auf max. 25.000 Neuinfektionen zu kommen ist wohl ganz Europa ein Rätsel. Was aber letztlich doch heisst, dass diszipliniertes Verhalten das Um und Auf einer jeden Gesellschaft ist, die miteinander und nicht gegeneinander arbeitet. Wobei ich mir aber nicht verkneifen kann zu erwähnen, dass es die Bundesländer der ehemaligen DDR sind, die diese Disziplin aufbrachten.

Bislang hat das warme Wetter mit viel Sonnenschein geholfen, ein wenig Hell in meine Seele zu zaubern, doch damit ists seit einigen Tagen vorbei, und es sollen ab morgen sogar Minusgradtage vor der Türe stehen.

Ein kleiner Lichtstrahl allerdings brachte die Aussage von unserem Gesundheitsminister mit dem Versprechen, dass die Impfungen für das Krankenhaus- und Altenpflegepersonal, sowie der Polizeibediensteten und letztlich der Lehrer und Kinderbetreuer bereits im Jänner stattfinden werden.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann gelingt es mir nicht wirklich zu glauben, eines Tages lesen oder hören zu dürfen, dass wir es geschafft haben! Dass wir wieder ohne Angst und ohne Masken darauf vertrauen dürfen, dass Menschen keine Gefahr mehr für unsere Gesundheit darstellen. So dermassen ist diese monatelange Panikmache im Fernsehen und vorallem durch die Zeitungen in mein Bewusstsein eingedrungen.

Diese Schreiberlinge in den Zeitungen haben unentwegt absichtlich falsche Rechnungen aufgestellt. Zum Beispiel schrieben sie monatelang, dass die USA das am stärksten heimgesuchte „Land“ ist. Unabhängig davon, dass diese mehr einem ganzen Kontinent gleichen mit 330 Millionen Einwohner wurden sie als Vergleich mit einzelnen Ländern heran gezogen. Wer da keine eigene Rechnung aufstellt, sondern sich von diesen Schmierfinken berieseln lässt, wird unausweichlich in ihren Panikmachebann gezogen.

Und genau dieses Erkennen können, wie unglaublich gefährlich solche absichtlich schräg formulierten Aussagen sind, und das Denken der Menschen vergiften können, macht mich im Augenblick richtig gehend aggressiv….seufz.

Allerdings gehe ich davon aus, dass es mir auch wieder gelingen wird aus diesem fiesen Gemütszustand heraus zu kommen, und ich sehr bald darüber dann einen DAnkbarkeits-Tagebucheintrag verfassen darf.

Mit einem Dankeschön fürs Auskotzendürfen wünsche ich allen meinen Lesern eine gesegnete Woche mit vielen guten Ideen und Empfindungen.

3 Antworten auf „TAGEBUCH – 24. NOVEMBER 2020

  1. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, mein Herzblatt ❤ und deswegen schaue ich bereits seit Monaten nicht mehr nach den Coronazahlen.
    Ganz viele innigste Knuddelbussis, damit es dir bald wieder besser geht mein herzallerliebstes süßes Mausebärli ❤ ❤ ❤

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  2. Liebste Babsie,
    also eines kann ich dir sagen, also schreiben.
    Es ist wie es ist. Das ist klar!
    Aber ich lasse mich ganz gewiss von Medien und reißerischen Jornalismus verrückt machen.
    Es gibt solcher sender, meine Tante schaut dort Tag und Nacht, die nur aufwiegeln, verrückt machen, manipuieren und lauter Blödsinn machen, damit die Menschen ganz verrückt werden.
    Ich mochte das noch nie – und jetzt schon gar nicht. Da werd ich aggressiv du Süße.
    Babsie gib dir das nicht. Ich hol die Zeitung nur mehr rein, weil ich das Papier als Malunterlage brauche … Alles Liebe und Babsie, auch solche Gefühle wie du sie im Moment hast, haben auch eine Berechtigung – aber es geht auch wieder weiter …. Segen und Bussis, besonders an die Buben.

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    1. Liebste Monika
      Ich funktioniere mit den Pandemiezahlen wie die Maus vor der Schlange. Starre diese also bewegungslos an bis mich eine Panikattacke überfällt, die mir Grund gibt, mich etwas anderem zuzuwenden.
      Langsam glaube ich schon, dass das Coronavirus mir ein Loch ins Hirn gefressen hat, oder sich meine Vermutung bewahrheitet, dass meine jüdischen Vorfahren entsetzliches erlebt haben müssen, und die Erinnerungen daran als Gene an mich weiter gegeben wurden.
      Denn warum sonst lebe ich seit meiner Kindheit in ständiger Angst vor irgend etwas ganz Schlimmem? Meine Eltern waren zwar ganz jung, als ich ungewollt zur Welt kam, doch da war meine Grossmutter, die sogar in der Pension einen Putzjob angenommen hat, um mir mehr leisten zu können.
      Ich habe niemals Not gelitten, wurde auch nicht missbraucht und war nie irgend jemand Bösen schutzlos ausgeliefert.
      Und doch erinnere ich mich seit meiner frühen Jugend an Schreckensbilder im Kopf, die ich nirgends einordnen konnte.
      Doch wie Du richtig sagst, mein Schatz ES IST WIE ES IST und ich freue mich aufrichtig darüber, dass es Dir trotz Widrigkeiten so wunderbar gelingt, soviel Schönes in dieser Welt zu sehen und für Dich zu verwenden.
      Möge Dich diese Kraft bis zu Deinem letzten Atemzug begleiten.
      Gottes Segen Dir und Deinen Liebsten ❤

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