DANKBARKEITS-TAGEBUCH 13

Alle Diejenigen, die bei mir lesen, ist sicher nicht verborgen geblieben, dass ich nicht nur an Gott glaube, sondern auch an seine Engel, von denen ein jeder Mensch bei der Geburt hier auf Erden drei Engel an seine Seite gestellt bekommt.

Je einen der für sein physisches, sein emotionales und sein geistiges Wohlergeben sorgt.

Seitdem die ganze Welt mit dieser schlimmen Pandemie zu kämpfen hat, und ich im letzten Jahr einen, wenn auch nur leichten, Schlaganfall wegzustecken hatte, wuchs mein Wunsch, mit wenigstens einem meiner Schutzengel Kontakt haben zu dürfen, ins unermessliche.

Tagtäglich bat ich morgens als ersten Gedanken, und abends als letzten darum, erfahren zu dürfen, ob ich wirkliche eigene Schutzengel habe, und hier keinem Märchen auf den Leim gehe.

Vor einigen Tagen suchte ich im Internet nach Zeichen und Erlebnissen für und mit Engel und las immer wieder davon, dass Engel sich mit einer Feder bemerkbar machen, die sie auf einem Platz zurück lassen, wo es eher unwahrscheinlich ist, dass sie dort ein Vogel verloren hätte.

Und ich kramte in meinen Erinnerungen, ob ich jemals eine Feder im Haus oder Garten gefunden hätte, und wurde sehr traurig, als mir klar wurde, dass dies niemals vorher geschehen war. Denn ich bin sicher, dass ich dies als Geschenk eines Vogels, für das viele Futter, angesehen und behalten hätte.

Gestern kamen Ari und ich vom Hundespaziergang nach Hause, und als ich die Küche betrat, um mir einen Kaffee zu machen, lag sie auf dem Küchenboden.

Kein Fenster war offen, auch keine Terrassentüre und Ari hatte die Küche nicht betreten, sondern war gleich vom Vorzimmer ins Wohnzimmer gelaufen.

Wie also haben die Engel das gemacht? Doch darüber will ich auch gar nicht nachdenken, sondern einfach nur „Danke“ sagen – Danke, Danke, Danke.

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DAS LICHT IN DER DUNKELHEIT

Wenn ich im Dunkeln bin
und keinem dafür die Schuld zuweise

Wenn ich das Dunkel zulasse
und nicht davor fliehe

Wenn ich das Dunkel aushalte
und dabei die Hoffnung nicht verliere

Wenn ich das Dunkel lebe
und trotzdem die Liebe leben lasse

Wenn ich das Dunkel achte
weil ich Teil des Dunkels bin

Wenn ich mich in das Dunkel hinein begebe
aus Mut zum Leben

Dann leuchtet mitten im Dunkel
ein Licht, das den Weg weist

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Phil Bosmans, Anselm Grün, Andrea Schwarz
Für jeden leuchtet ein Stern


AM MORGEN

Beim aufgehenden Licht des Morgens, preisen wir Dich, Herr.

Denn Du bist der Herr der gesamten Schöpfung.

Schenke uns in Deiner Barmherzigkeit einen Tag, erfüllt mit Deinem Frieden.

Lass unsere Hoffnung nicht scheitern.

Verbirg Dich nicht vor uns, sondern sei uns nahe in unserem Mühen und Beginnen.

In Deiner sorgenden Liebe trägst Du uns ja.

Dir dürfen wir vertrauen, Herr; Dich preisen wir alle Tage unseres Lebens.

Quelle unbekannt

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