GEDANKENSPLITTER-ERINNERUNGEN

Ein seltsamer Tag ist heute mit dunklen Wolken doch fast 20°, und sooo viele Erinnerungen besuchen mich.
Doch die an den 24. April 2002 ist wohl die bedeutendste überhaupt, denn an diesem Tag musste ich in einer kleinen Gasse parken, die ich nur vom Vorbeifahren kannte, weil im Einkaufsgrätzel kein Platz mehr war.

Und so fand ich das Haus der Baptistengemeinde, wo ich in ihrem Ausstellungsfenster lesen konnte, dass an jedem Mittwoch um 19h ein Treffen zum gemeinsamen Bibellernen stattfand. Es war 18.15h. Und als ich vom Einkaufen zurückkam war es 18.55h.

Keine Ahnung wo ich den Mut hernahm dort einfach anzuläuten, doch ich tats. Eine alte Dame mit schlohweissem Haar öffnete mir die Türe. Ich stotterte irgendwas von Dabeiseinwollen beim Bibellesen oder ähnliches, und war sehr erleichtert als sie mich hereinbat ohne weiter zu fragen.

Sie führte mich in einen Raum mit mehreren alten Damen und einem etwas jüngeren Mann, der sich als Pastor der Gemeinde herausstellte. Alle hatten so dermassen freundliche Gesichter, als sie mich willkommen hiessen, dass mir ganz warm ums Herz wurde.

Dieser Tag war der Beginn einer wundervollen Freundschaft mit noch viel mehr unglaublich liebenswerten Menschen, und ich danke Gott von ganzem Herzen, dass ich das in meinem Leben erfahren durfte.

Seither sind fast 20 Jahre ins Land gezogen, und alle diese wundervollen Menschen weilen nicht mehr unter uns, was mir fast das Herz zerreisst, wenn es mir bewusst wird – wie eben heute.

Ich darf davon ausgehen, dass ihre Freundlichkeit und Herzenswärme nun im Himmelreich weiter leuchten, und ich kann es nicht einmal annähernd richtig ausdrücken, was ich dafür geben würde, noch einmal einen gemeinsamen Abend zum Bibellesen mit ihnen haben zu dürfen. Muss aber trotz noch so viel Sehnsucht nach ihnen akzeptieren, dass es nur noch die Erinnerung ist, die den Himmel auf die Erde bringt.

In Memoriam an Lisa, Dagny, Irmgard und Heidi

animiertes-danke-thank-you-bild-0201

WELCH WUNDERVOLLE VORSTELLUNG DER CHASSIDIM

Die Astronomen haben noch längst nicht alle Sterne entdeckt und gezählt, denn viele von ihnen sind Millionen Lichtjahre entfernt und mit bloßem Auge nicht zu sehen.
Aber die sichtbaren Sterne sind für uns ein großer Trost, weil sie uns „zuzwinkern“ und uns daran erinnern, dass wir jede Herausforderung bestehen, jede Entfernung überwinden und jede Dunkelheit erleuchten können.