GEDANKENSPLITTER -KINDLICHES GEMÜT?

Heute Nacht wachte ich auf und hatte eine Melodie im Kopf, die nicht verschwinden wollte.

Nach einiger Zeit fiel mir dann auch der Text dazu ein, und ich „musste“ aufstehen, den Lapi booten und mir diesen Song anhören.

Es war ein Lied aus meiner Kindheit, und ich erinnerte mich daran, wie oft es in den Wunschkonzerten bestellt wurde, die immer nachmittags im Radio liefen.

Und ich fragte mich wie es damals kam, dass sich die Menschen an Songs erfreuten, die beinahe einen kindlichen Text hatten?

Solche Texte hätten doch heute nicht die geringste Chance in die Hitlisten zu kommen – oder?

Hatten wir denn in den 60igern soviel mehr kindliches Gemüt und waren wir deshalb auch soviel anspruchsloser als 60 Jahre später?

Wie auch immer, denke ich mir eben, war diese Zeit lebenswerter, sehr viel lebenswerter.

ASCHERMITTWOCH

An diesem Tag soll der Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert und zur inneren Umkehr aufgerufen werden.

Der Aschermittwoch stellt zugleich das Ende der Fastnacht dar. In der Bibel wird der „fleischlich“ gesinnte dem „geistlich“ gesinnten Menschen entgegengestellt.

Im alten Testament heisst es: „Bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!“ (Joel2,12–18) 

Die Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die JESUS CHRISTUS fastend und betend in der Wüste verbrachte (Mt 4,2) 

DANKBARKEITS-TAGEBUCH 11

Es ist alles andere als selbverständlich, denke ich mir eben, dass man sich ins Auto setzt und sich mit allem was man braucht im nächsten Laden eindecken kann.

Denn da tauchen die Bilder aus dem Fernsehen in mir auf, wo um Spenden aufgerufen wird für die Kinder in Afrika, die jeden Tag mit so wenig Essen auskommen müssen, dass ihre Körper keine Widerstandskraft gegenüber Infektionen haben.

Hier kann keine Rede von einer menschenwürdigen Versorgung und einer gesicherten Existenz sein. Für diese Menschen sind Notstandshilfe-Empfänger in den EU Ländern reich, denn auch wenn diese nur das Nötigste haben, so müssen ihre Kinder nicht verhungern, so wie das Tag täglich in afrikanischen Ländern passiert.

Es gelingt mir beim besten Willen nicht mir vorzustellen wie sich eine Mutter fühlen muss, die ihr hungerndes Kind im Arm hält und zusehen muss wie es stirbt.

Gott helfe uns zu erkennen, das wir Gold und Geld nicht essen können.