DANKBARKEITS-TAGEBUCH 12

Vor ein paar Tagen waren es 9 Monate, an dem ich mit Schlaganfallsymptome ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Anweisung meines Arztes war es, dass er nach 6 Monaten einen neuen Blutbefund sehen möchte, um sich zu vergewissern, dass die Medikamente die Blutfette auch genügend senken.

Heute konnte ich mich endlich durchringen ins Labor zu fahren, doch stockte mir gleich der Atem als ich sah, dass die Menschen immer noch Schlange davor standen, obwohl es bereits 10.20h.

Doch wieder umkehren wollte ich auf keinen Fall und da fiel mir das Video ein, dass ich vor ein paar Tagen mit Kurt Tepperwein sah, indem er sagte, dass man eine Affirmation nur 21 x konzentriert sagen muss, um dass der negative Raster im Gehirn aufgelöst und sich das Neue bilden kann.

Mein Affirmationssatz, den ich wählte lautete: „Alle Angst und Furcht löst sich in Nichts auf. Ich bin behütet und beschützt auf allen meinen Wegen“. Sagte das 30x (damits besser hält, hihi) und dann ging ich schlafen.

Mit diesen Worten im Kopf stellte ich mich dann in die Reihe und wartete rund 35 Minuten bis ich an der Reihe war. Als ich dann endlich im Wartezimmer sass, und auf die Ärztin wartete, wurde mir bewusst, dass ich eigentlich die ganze Zeit des draussen Wartens keinerlei Angstgefühle hatte. Ja ich sah nicht einmal auf die Uhr und fragte mich, wie lange es denn noch dauern wird, sondern stand einfach da und konzentrierte mich auf meine Affirmation.

Welch wunderbare Erfahrung ich da doch heute machen durfte!

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GLAUBE UND VERTRAUEN

Vertrauen bezeichnet einen starken Sinn an Optimismus und Zuversicht, der nicht auf unserem Verstand oder unserer Erfahrung, sondern auf Glauben beruht.

Menschen die um Gottes Güte wissen, um sein nur zu unserem Besten ausgerichtetes Tun, um seine Zuständigkeit für alle Dinge, – die haben keinen Grund, sich Sorgen zu machen.

Vertrauen steht wie Glaube über der Rationalität, und deshalb können wir mit dieser Einstellung, in allen Lebenslagen, das Positive sehen.
Jedoch sind sie beide keine Strategie zur Manipulierung der Wirklichkeit.
Denn das Gute, auf das wir so sehr vertraut haben, ist die allem unterliegende Wirklichkeit.
Unser Glaube daran besorgt lediglich die Mittel zur Offenbarung jener Realität, die Gott schon längst für uns vorgesehen hat.

Wir können zwar glauben, dass auch im Moment nicht so gut aussehende Dinge sich noch zu unserem Besten wenden werden, und daraus Kraft und Zuversicht schöpfen unseren Alltag positiv zu gestalten.
Doch ein weitaus höheres Niveau besteht in dem Glauben, dass jenes momentan noch so schrecklich anmutende Geschehen, genau das Richtige für uns ist.

Vertrauen und Glaube können für jeden Menschen eine Quelle des Friedens und der Glückseeligkeit sein, die den Menschen über die Wechselfälle des Lebens hinweghilft.
Doch nichts hilft so sehr, wie das Meditieren über unsere tiefgründige Beziehung zur Quelle alles Guten, die uns in der Gewissheit stärkt, dass ER ununterbrochen „darüber nachdenkt“, wie ER uns wohl das Beste bescheren kann.

Hmm….ist so ein Gedanke nicht Balsam pur für die Seele?