GLAUBE UND VERTRAUEN

Vertrauen bezeichnet einen starken Sinn an Optimismus und Zuversicht, der nicht auf unserem Verstand oder unserer Erfahrung, sondern auf Glauben beruht.

Menschen die um Gottes Güte wissen, um sein nur zu unserem Besten ausgerichtetes Tun, um seine Zuständigkeit für alle Dinge, – die haben keinen Grund, sich Sorgen zu machen.

Vertrauen steht wie Glaube über der Rationalität, und deshalb können wir mit dieser Einstellung, in allen Lebenslagen, das Positive sehen.
Jedoch sind sie beide keine Strategie zur Manipulierung der Wirklichkeit.
Denn das Gute, auf das wir so sehr vertraut haben, ist die allem unterliegende Wirklichkeit.
Unser Glaube daran besorgt lediglich die Mittel zur Offenbarung jener Realität, die Gott schon längst für uns vorgesehen hat.

Wir können zwar glauben, dass auch im Moment nicht so gut aussehende Dinge sich noch zu unserem Besten wenden werden, und daraus Kraft und Zuversicht schöpfen unseren Alltag positiv zu gestalten.
Doch ein weitaus höheres Niveau besteht in dem Glauben, dass jenes momentan noch so schrecklich anmutende Geschehen, genau das Richtige für uns ist.

Vertrauen und Glaube können für jeden Menschen eine Quelle des Friedens und der Glückseeligkeit sein, die den Menschen über die Wechselfälle des Lebens hinweghilft.
Doch nichts hilft so sehr, wie das Meditieren über unsere tiefgründige Beziehung zur Quelle alles Guten, die uns in der Gewissheit stärkt, dass ER ununterbrochen „darüber nachdenkt“, wie ER uns wohl das Beste bescheren kann.

Hmm….ist so ein Gedanke nicht Balsam pur für die Seele?