TAGEBUCH – 16.Februar 21

Panikmache wird wohl auch noch in diesem Jahr gross geschrieben werden, fürchte ich. Denn heute steht es in grossen Lettern in der Zeitung, dass Europa vor kurzem nur um haaresbreite einem völligen Zusammenbruch der Stromversorgung entging.

Und damit Corona einen Partner bekommt, rufen die Fachleute dazu auf, schnellstens dafür zu sorgen, dass man Wasser und Lebensmittel, die nicht gekocht werden müssen, für wenigstens 10 Tage zu Hause hat. Denn solange könnte ein Stromausfall dauern, der die gesamte Versorgung der Menschen lahmlegen würde.

Als mir mein Mann das schilderte, war ich dabei gemütlich meinen mit Honig gesüssten Kaffee zu trinken – doch mit der Gemütlichkeit wars vorbei, als mein Mann meinte, dass wir uns jetzt wohl um einen Spirituskocher und entsprechend viel Spiritusvorrat umsehen sollten.

Doch „wir“ heisst bei meinem Mann immer „kannst Du Dich da nicht drum kümmern?“. Und nachdem ich überhaupt keine Freude habe damit feuergefährliche Sachen im Haus zu lagern, machte ich ihm den Vorschlag, dass wir uns doch auch mit Dosenfutter eindecken könnten, welches auch kalt geniessbar wäre.

Welch ein Glück, dass er damit auch einverstanden war!

Also war es ihm damit gelungen mich gleich nach dem Kochen zum nächsten Lebensmittelmarkt zu scheuchen um zu sehen, was da so alles infrage käme. Und ich war sehr verwundert zu sehen, dass es da eine grosse Auswahl gab.

Mit etwa 30 Futterdosen, Zwieback, Reiswaffel und Knusperbrot sowie 20 Flaschen stillem Mineralwasser kam ich dann letztlich heim, und mein Mann begrüsste mich mit den Worten „hast Du alles gekriegt?“

„Ja, mein Schatz“ war meine Antwort, „und Du darfst das alles jetzt aus dem Auto holen und im Keller verstauen!“

Seinem Gesichtsausdruck konnte ich entnehmen, dass er mit dieser Aufforderung nicht gerechnet hat, doch dieser wortlos nachkam. Ich vermute stark, dass er einen Schreikrampf von mir nicht riskieren wollte, der mich möglicherweise dann gepackt hätte.

Und nach 45 Jahren habe ich immer noch die selbeFrage:

TAGEBUCH – 24. NOVEMBER 2020

Habe eben überlegt, ob es ja vielleicht ein Dankbarkeits-Tagebucheintrag werden könnte, doch es war mir aufgrund meiner momentanen fast aggressiven mentalen Stimmung nicht möglich gewesen. Und ich wollte nichts schreiben, was ich nicht auch so empfinde.

Wien beginnt heute mit der zweiten Woche des zweiten kompletten Lockdowns, von dem wir alle so sehr gehofft hatten, dass er nicht stattfinden müsste.

Fakt aber war, dass wir Ende der vorletzten Woche 9.600 Neuinfektionen hatten bei einer Einwohnerzahl von nicht einmal 9. Millionen. Wie Ihr da in Deutschland es hinbekommen habt bei 83. Millionen Einwohner nur auf max. 25.000 Neuinfektionen zu kommen ist wohl ganz Europa ein Rätsel. Was aber letztlich doch heisst, dass diszipliniertes Verhalten das Um und Auf einer jeden Gesellschaft ist, die miteinander und nicht gegeneinander arbeitet. Wobei ich mir aber nicht verkneifen kann zu erwähnen, dass es die Bundesländer der ehemaligen DDR sind, die diese Disziplin aufbrachten.

Bislang hat das warme Wetter mit viel Sonnenschein geholfen, ein wenig Hell in meine Seele zu zaubern, doch damit ists seit einigen Tagen vorbei, und es sollen ab morgen sogar Minusgradtage vor der Türe stehen.

Ein kleiner Lichtstrahl allerdings brachte die Aussage von unserem Gesundheitsminister mit dem Versprechen, dass die Impfungen für das Krankenhaus- und Altenpflegepersonal, sowie der Polizeibediensteten und letztlich der Lehrer und Kinderbetreuer bereits im Jänner stattfinden werden.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann gelingt es mir nicht wirklich zu glauben, eines Tages lesen oder hören zu dürfen, dass wir es geschafft haben! Dass wir wieder ohne Angst und ohne Masken darauf vertrauen dürfen, dass Menschen keine Gefahr mehr für unsere Gesundheit darstellen. So dermassen ist diese monatelange Panikmache im Fernsehen und vorallem durch die Zeitungen in mein Bewusstsein eingedrungen.

Diese Schreiberlinge in den Zeitungen haben unentwegt absichtlich falsche Rechnungen aufgestellt. Zum Beispiel schrieben sie monatelang, dass die USA das am stärksten heimgesuchte „Land“ ist. Unabhängig davon, dass diese mehr einem ganzen Kontinent gleichen mit 330 Millionen Einwohner wurden sie als Vergleich mit einzelnen Ländern heran gezogen. Wer da keine eigene Rechnung aufstellt, sondern sich von diesen Schmierfinken berieseln lässt, wird unausweichlich in ihren Panikmachebann gezogen.

Und genau dieses Erkennen können, wie unglaublich gefährlich solche absichtlich schräg formulierten Aussagen sind, und das Denken der Menschen vergiften können, macht mich im Augenblick richtig gehend aggressiv….seufz.

Allerdings gehe ich davon aus, dass es mir auch wieder gelingen wird aus diesem fiesen Gemütszustand heraus zu kommen, und ich sehr bald darüber dann einen DAnkbarkeits-Tagebucheintrag verfassen darf.

Mit einem Dankeschön fürs Auskotzendürfen wünsche ich allen meinen Lesern eine gesegnete Woche mit vielen guten Ideen und Empfindungen.

DIE KOLLEKTIVE MENSCHENSEELE

Wer sich mit Spiritualität beschäftigt, der weiss, dass wir Menschen alle eine Einheit sind. Leidet einer, dann leiden alle. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass in den „reichen Ländern“ das meistverkaufteste Medikament Antidepressiva und Benzodiazepine (Angstlöser) sind?

Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir Herr unseres eigenen Schicksals sind, indem wir nur dafür sorgen müssen, dass es uns an nichts fehlt, und dann fühlen wir uns gut, dann haben wir ein schönes Leben.

Wer letzte Nacht „zufällig“ nicht gut oder gar nicht schlafen konnte, und den Grund dafür wissen möchte, der denke an die Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938.

Es waren 42 Wiener Synagogen, die am 9. und 10. November 1938 und in der dazwischenliegenden Nacht dem Erdboden gleichgemacht wurden. 27 Wiener Juden waren getötet und 88 schwer verletzt worden. Dazu kamen 2000 Wohnungen, die „judenrein“ gemacht und 4000 Geschäfte, die – bereits Tage davor mit „Judensternen“ gekennzeichnet – vernichtet wurden. Tausende Menschen wurden verhaftet und nach Dachau verschleppt. Nicht anders erging es den Juden in Graz, Linz, Innsbruck und in den anderen ehemals österreichischen Städten, und dem Rest des ganzen „Deutschen Reichs“, wo man insgesamt 20.000 Juden gefangen genommen und 91 ermordet hatte.

Corona ist schlimm – sehr schlimm! Doch wie schlimm erging es in den darauf folgenden sieben Jahren Millionen von politisch verfolgten Menschen und Soldaten an vorderster Front?

Mir dieses Leid im Detail vorzustellen übersteigt mein Vorstellungsvermögen über Grausamkeiten, die Menschen imstande sind einander anzutun.

Hilf uns, Vater im Himmel, unsere Herzen füreinander zu öffnen, und zu helfen, wo immer es uns möglich ist. Amen

GEDANKENSPLITTER – ANGST und LEID

Jedes Jahr kaufe ich mir einen jüdischen Kalender, und schreibe alle Gedanken hinein, die in Verbindung mit meinem Glauben an Gott im Laufe eines Tages auftauchen.

Eben schlug ich den heutigen Tag 2019 auf und war einigermassen überrascht zu lesen, was ich da geschrieben hatte. Denn seltsamerweise war ich der Meinung, dass ich eigentlich ohne Corona, ohne Schlaganfall und ohne Grundwasser in meinem Keller sehr glücklich, oder sagen wir wenigstens sehr unbeschwert gewesen sein musste.

Da steht: „Je weniger Leid ich fühlen würde, umso grösser wäre die Distanz zu Gott“ . Neues Mantra für mich: Was Du mir gibst an Angst und Leid, zieht mich näher zu Dir, mein Gott“

Welcher Unterschied besteht also zwischen begründeter Angst und der Angst vor der Angst?

Ich fürchte, es gibt keinen.

Jetzt erinnere ich mich an die Aussage eines sehr weisen alten Mannes, den ich in jungen Jahren meinen Freund nennen durfte. Er sagte: Die Angst ist für mich wie eine Mahlzeit in meiner Kindheit, wo meine Mutter sagte: „wos aufn Tisch kommt wird gfressn, und erst wenn da Teller leer is derfst spieln gehn“. 😆

TAGEBUCH – 2. November 2020

Gestern nachmittags fing es neuerlich an mit starken Regenfällen, und gegen 20h war es bereits so, dass mit der kleinen Behelfspumpe alle 15 – 20 Minuten der volle Schacht ausgepumpt werden musste.

Nachdem es sich ja um keine Schmutzwasserpumpe handelt, konnten wir es nicht riskieren, sie auf Dauerpumpen in den Schacht zu stellen. Sondern wechselten uns ab, sodass letztlich jeder von uns immer 30-40 Minuten ruhen konnte.

Von schlafen war natürlich keine Rede, es war lediglich eine ausgiebige Gelegenheit sich im Autogenen Training zu üben.

Jetzt ist es 07.07 und wir hoffen gegen 07.30 unseren Installateur zu erreichen, um dem gründlich unsere Meinung zu geigen, was er sich dabei gedacht hat, von dem Maurer einen Schacht stemmen zu lassen, ohne anschliessend sofort die Pumpe zu montieren.

Und dann können wir nur hoffen, dass er mit der dafür vorgesehenen Pumpe schnellstens vorbeikommt, denn wir sind am absoluten Ende unserer physischen Kräfte – von den psychischen ganz zu schweigen.

Im Augenblick kann ich mir eigentlich gar nicht wirklich vorstellen, dass dieser Keller jemals wieder „normal“ genutzt werden kann, und ich denke, dass es Zeit wird, mir Gedanken darüber zu machen, wo ich die Gefrierschränke und die Waschmaschine jeweils im Haus unterbringen könnte, falls sich meine Befürchtung bewahrheitet.

Doch jetzt fällt mir ein, dass meine Blogfreundin Tanja immer die Engel anruft, wenn sie in Not ist – vielleicht helfen sie ja mir auch.

TAGEBUCH – 1. NOVEMBER 2020

Von 07.30 – 18h dauerten die Arbeiten im Keller, und was wir dann sahen war ein Horrortrip pur. Und dabei spreche ich nicht von dem völlig verdreckten Boden und den Dreckspritzern an der Wand.

Sondern davon, dass wir nun eindeutig sehen konnten, dass diese Reihenhäuser bis zum Fundament im Grundwasser stehen. Und nachdem ja zuerst einmal nur der Schacht von einem Maurer, also einer Subfirma des Installateurs gegraben wurde, ohne Einsetzen der Pumpe, war nun deutlich zu sehen, dass die etwa 10 cm, die den Schacht letztlich zum Überlaufen bringen würden, immer weniger wurden.

Also entschieden wir uns, die Klarwasserpumpe, die ich eine Woche zuvor von Amazon geliefert bekam, und für einen überschwemmten Kellerboden gedacht war, auch hier einzusetzen.

Doch nachdem das Wasser im Schacht alles andere als klar war, hat es uns diese Pumpe natürlich augenblicklich verstopft. Dem Himmel sei Dank für meinen Nachbarn und Freund Ivo, ein pensionierter Techniker, der uns diese wieder gereinigt und mit einem alten Geschirrtuch eingepackt zurück gab, welches eine Art Filter darstellt.

Wir waren schon darauf vorbereitet den Installations-Notdienst holen zu müssen, konnten aber bisher darauf verzichten, weil es rund 3-4 Stunden dauert, bis sich das Wasser erneut bis zur Obergrenze des Schachtes anfüllt. Wir stellten uns also abwechselnd den Wecker auf 3 Stunden, um den Schacht wieder abzupumpen.

Irgendwie hätte uns schon klar gewesen sein müssen, dass sich Wasser im Schacht befinden wird, denn immerhin kam es ja aus dem Kellerboden heraus, als es vor zwei Wochen einen Dauerregen über 72 Stunden gab, aber trotzdem sind wir jetzt ziemlich geschockt, und gar nicht mehr sicher, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Doch eine Antwort wird wohl erst am Donnerstag gegeben werden können, weil wir dann mit dem bestellten Bausachverständigen reden können, der sich die Sache ansieht.

An ein Schlafen war ja nicht wirklich zu denken gewesen, und so entschloss ich mich schon gegen 05h aufzustehen. Doch es wundert mich eigentlich, dass ich imstande bin hier zu schreiben, so sehr wie meine Nerven angespannt und meine Hände entsprechend zittern. 😥

TAGEBUCH – 31. Oktober 2020

Heute habe ich im wahrsten Sinn des Wortes ein ureigenstes Halloween, denn wir haben den Maurer im Keller, den der Installateur geschickt hat, um den Schacht zu machen, in den dann die Tauchpumpe eingesetzt wird, die etwaiges hochsteigendes Grundwasser auspumpt.

Seit satten zwei Stunden hören wir stetiges Bohren und Hämmern, und haben keine Ahnung wie es im Augenblick dort aussieht. Leider lässt sich meine Phantasie nicht ruhigstellen, und vor meinem geistigen Auge machen sich Horrorbilder breit, für die Steven Spielberg vermutlich ein Vermögen bezahlen würde.

Wenn wir dem Installateur glauben dürfen, so soll dieses Geschehen bis zum späten Nachmittag andauern, was noch 6-7 Stunden wären.

Hmm – da hätte ich mal eine Frage. Sollte ich im Laufe des Tages die Nerven wegschmeissen, wäre das dann Sondermüll?

TAGEBUCH – 23. OKTOBER 20

Schweren Schrittes Spaziergang mit Hunden. Keine Kraft für etwaige Auseinandersetzungen, deshalb penibel darauf achtend, anderen Hunden aus dem Weg zu gehen.

Begegnung mit Michi, einer gläubigen Katholikin, die immer lacht.

„Gehts Dir gut?“ fragt sie fröhlich. „Ja, danke Michi, alles bestens“ antworte ich.

Doch ein Blick in meine Seele zeigt ein anderes Bild.

Angsterfüllte Nebelschwaden wechseln mit erdrückender Dunkelheit, gepaart mit absoluter Hoffnungslosigkeit auf einen kleinen Lichtschimmer, und der bangen Frage: „Gibt es ein morgen?“

DANKBARKEITS – TAGEBUCH 8

Gestern war ich auf einem absoluten mentalen Tiefpunkt angelangt, denn ich sah keine zufriedenstellende Lösung wegen der Kellersanierung.

Die Vorstellung, dass die angebrachten Bodenfliesen und die sich darunter befindliche Klebemörtelisolierung ebenso auch an allen Kellerwänden ja komplett entfernt werden müssten, um eine neuerliche Isoliermasse aufzutragen, liess mich förmlich vor Grauen erstarren, wenn ich ehrlich sein darf.

Denn das hiesse für mich stundenlanges oder sogar tagelanges Bohren, Hämmern und Stemmen im Haus, und vorallem die Anwesenheit von vielen Menschen im Haus, die wohl kaum bei der Arbeit Masken tragen würden.

Das war für mich ein solches „NoGo“, dass ich mir auf You Tube Video ansah, wo der Vorschlag meines Installateurs demonstriert wird, eine Vertiefung in den Boden zu machen, um dort eine Pumpe zu platzieren, die sich sofort einschaltet, wenn Wasser von aussen eindringt, um es in den Abwasserkanal zu befördern.

Und ebenso gibt es sogenannte Taucherpumpen, die soweit flachsaugend sind, dass diese eventuell auch noch woanders eintretende Feuchtigkeit augenblicklich aufsaugt.

Dass ich sehen konnte, wie sowas funktioniert, hat mich jetzt soweit desensibilisiert, dass ich heute einigermassen beruhigt meinen Installateur anrief, um ihm diesen Auftrag zu geben.

Für kommende Woche sagen die Wetterfrösche wieder trockenes Wetter mit frühlingshaften Temperaturen an für Wien, was mich hoffen lässt, dass in einer Woche, alles was in den Keller gehört, und sich jetzt überall im Haus staut, sich auch wieder dort befinden wird.

So Gott will – Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech ha Olam.

Ein herzliches Schabbat Schalom allen meinen Lesern

TAGEBUCH – 15. Oktober 2020

Gestern holte uns ein grosses Problem wieder ein, dass wir schon vor rund 30 Jahren zu lösen versuchten, nämlich die Kellerwände und Böden von innen zu isolieren. Damals fanden wir jemanden, der bereit war den Keller mit dieser damals entsetzlich stinkende Masse, die jedem der nahe kam die Tränen aus den Augen drückte, einzustreichen.

Gestern mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass diese Isolierung wohl aufgerissen sein muss, denn es kamen grosse Mengen an Wasser aus einer Ecke und zwischen den Bodenfliesen von draussen herein.

10 alte Handtücher waren im Einsatz, die alle 20 Minuten vollgelaufen ausgewunden werden mussten, um zu verhindern, dass uns der gesamte Keller unter Wasser kommt.

Dazu kam natürlich das Ausräumen desselben von allen Sachen, die wir tragen konnten, und man möchte nicht glauben, was sich in dieser Zeit alles angesammelt hat.

Zum Glück gelang es uns auch zwei Männer von einer Entrümpelungsfirma zu bekommen, die uns die zwei Gefrierschränke, die Waschmaschine und die 3 Kästen herauf holten, die wir niemals hätten tragen können.

Es sah nicht im geringsten danach aus, dass sich diese Wassermassen reduzieren würden, denn es regnete bereits 48 Stunden am Stück, doch im Gegensatz zum Coronavirus (macht der Scheisskerl leider nicht) – bremsten sie tatsächlich gegen Abend zu ein, und hörten um 22h ganz auf.

Doch war es sicher nicht umsonst, dass wir alles aus dem Keller schafften, denn die Isolierung ist zweifelsohne defekt und muss jetzt natürlich erneuert werden.

GsD haben wir in Wien einen Sachverständigen, den Günther Nussbaum, den wir anriefen, und der uns entsprechend beraten wird, welche Neuisolierung für uns die zweckmässigste wäre. Und wenn wir Glück haben, dann vermittelt er uns auch eine seriöse Firma.

Der Schreck sitzt uns allerdings immer noch in den Knochen, und wir können nur hoffen, dass sich alles schnell klärt und in die Wege leiten lässt.

Gestern war ich allerdings fertig mit den Nerven und am Rande meiner physischen Kräfte angelangt und erinnerte mich an meinen Taufspruch, den der Pastor bei den Baptisten für mich ausgesucht hatte:

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen. 3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Jesaja 43

Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech ha Olam