DAS LICHT GOTTES IN UNS

Wir sind Kinder Gottes.
Unser Kleinspielen hilft der Welt nicht.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, uns klein zu machen, nur damit andere sich in unserer Gesellschaft nicht verunsichert fühlen.

Wir sind geboren um das Licht Gottes, das in uns ist, sichtbar werden zu lassen.
Und dieses Licht ist nicht nur in einigen von uns; es ist in jedem von uns!

Sobald wir unser Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, dies auch zu tun.
Sobald wir von unserer eigenen Furcht frei geworden sind, befreit unsere Anwesenheit auch die anderen.

Nelson Mandela

ROSEN 2021

Nachdem es in Wien bis Ende Mai ausgesprochen kühl war, zeigte sich erst vor einigen Tagen die erste aufgeblüte Rose. Und auch die hat nicht einmal annähernd die übliche Grösse.

Erinnere mich aber dass auch die Forsythien erst Mitte April blühten, anstatt wie sonst Mitte März, und von den vielen Primeln blüten ebenfalls höchstens die Hälfte.

Aber ich schliesse nicht aus, dass die Pflanzen die weltweite Angst und Panik der Mensch wegen der Pandemie ebenso mitkriegen.

DANKBARKEITS-TAGEBUCH 14

Wie bedankt man sich für ein geschenktes Jahr ohne irgend welcher gesundheitlichen oder sonstiger unlösbaren Probleme? frage ich mich im Moment.

Heute vor genau einem Jahr wurde ich um 16h mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht, wo ich 12 Tage auf der Intensivstation verbrachte. Doch meine Gedanken lagen nicht bei mir und meiner Gesundheit, erinnere ich mich noch, sondern bei meiner Familie zu Hause. Bei meinem Mann, der nicht imstande war sich auch nur eine Schale Tee zuzubereiten, und bei meinen Hunden Ari (9) und Daniel (14), die niemals vorher auch nur einen Tag lang ohne mich waren.

In dieser ersten Nacht allerdings durfte ich etwas sehr wichtiges erfahren, nämlich wie Gott wirkt in den Menschen. Denn da war ein Augenblick gewesen, wo ich spürte, dass die Angst um meine Lieben eine Grenze überschritt, die ich als „unerträglich“ empfand, und genau das war der Punkt, wo mein Geist und mein Körper imstande waren, alles LOSZULASSEN.

Und ich durfte einen wunderbaren Augenblick erfahren, wie alle Energie dieser Angst sich in Wärme und Zuversicht verwandelte, und ich nur noch auf Gott und seine Güte vertraute. Und im selben Moment schlief ich tief und fest ein bis zum Morgen.

Seither kam es zu keinen weiteren Durchblutungsstörungen, und ebenso wurden mit dem implantierten Herzmonitor kein Vorhofflimmern gemessen, was als letzten Auslöser für den Schlaganfall angenommen wurde, nachdem alle anderen Untersuchungen ohne Befund waren.

Und so sehe ich dieses Jahr als ein Geschenk des Himmels, denn es hätte ja auch anders ausgehen können.

Nachdem Herzinfarkte und Schlaganfälle sowohl in Österreich als auch in Deutschland die häufigsten Gesundheitsprobleme der Menschen darstellen, schicke ich an alle davon Betroffenen jetzt gute Gedanken hinaus in die Welt, mit dem Wunsche, dass alle wieder genesen und sich noch vieler weiterer Jahre erfreuen dürfen.

TODAH RABBAH ADONAI, ELOHENU, MELECH HA OLAM.

animiertes-danke-thank-you-bild-0055

GEBET UM AUFLÖSUNG VON DEPRESSIONEN

PSALM 13

Herr, wie lange willst du mich noch vergessen? Wie lange willst du dich noch von mir abwenden?
Wie lange soll meine Seele noch sorgen und mein Herz täglich aufs Neue trauern? Wie lange wird mein Feind (Depressionen) noch die Oberhand behalten?
Wende dich mir zu und erhöre mich, Herr, mein Gott! Mach es wieder hell vor meinen Augen, damit ich nicht sterbe.
Ich vertraue auf deine Gnade. Ich freue mich, dass du mich retten wirst. Ich will dem Herrn ein Loblied singen, weil er so gut zu mir war.

animiertes-glitzer-bild-0359

DER GRÖSSTE FEIND DES MENSCHEN IST DIE ANGST

ZITAT AUS PSALM 6

Ich bin erschöpft vom Klagen. Die ganze Nacht tränke ich mein Bett mit Tränen, mein Kissen ist nass vom Weinen.
Mein Blick ist getrübt vom Kummer, meine Augen sind müde, weil ich so viele Feinde (Angst und Panik) habe.
Fort mit euch, die ihr Böses tut, denn der Herr hat mein Weinen gehört.
Der Herr hat mein Bitten vernommen, er wird mein Gebet erhören.

animiertes-danke-thank-you-bild-0109

TAGEBUCH – 16.Februar 21

Panikmache wird wohl auch noch in diesem Jahr gross geschrieben werden, fürchte ich. Denn heute steht es in grossen Lettern in der Zeitung, dass Europa vor kurzem nur um haaresbreite einem völligen Zusammenbruch der Stromversorgung entging.

Und damit Corona einen Partner bekommt, rufen die Fachleute dazu auf, schnellstens dafür zu sorgen, dass man Wasser und Lebensmittel, die nicht gekocht werden müssen, für wenigstens 10 Tage zu Hause hat. Denn solange könnte ein Stromausfall dauern, der die gesamte Versorgung der Menschen lahmlegen würde.

Als mir mein Mann das schilderte, war ich dabei gemütlich meinen mit Honig gesüssten Kaffee zu trinken – doch mit der Gemütlichkeit wars vorbei, als mein Mann meinte, dass wir uns jetzt wohl um einen Spirituskocher und entsprechend viel Spiritusvorrat umsehen sollten.

Doch „wir“ heisst bei meinem Mann immer „kannst Du Dich da nicht drum kümmern?“. Und nachdem ich überhaupt keine Freude habe damit feuergefährliche Sachen im Haus zu lagern, machte ich ihm den Vorschlag, dass wir uns doch auch mit Dosenfutter eindecken könnten, welches auch kalt geniessbar wäre.

Welch ein Glück, dass er damit auch einverstanden war!

Also war es ihm damit gelungen mich gleich nach dem Kochen zum nächsten Lebensmittelmarkt zu scheuchen um zu sehen, was da so alles infrage käme. Und ich war sehr verwundert zu sehen, dass es da eine grosse Auswahl gab.

Mit etwa 30 Futterdosen, Zwieback, Reiswaffel und Knusperbrot sowie 20 Flaschen stillem Mineralwasser kam ich dann letztlich heim, und mein Mann begrüsste mich mit den Worten „hast Du alles gekriegt?“

„Ja, mein Schatz“ war meine Antwort, „und Du darfst das alles jetzt aus dem Auto holen und im Keller verstauen!“

Seinem Gesichtsausdruck konnte ich entnehmen, dass er mit dieser Aufforderung nicht gerechnet hat, doch dieser wortlos nachkam. Ich vermute stark, dass er einen Schreikrampf von mir nicht riskieren wollte, der mich möglicherweise dann gepackt hätte.

Und nach 45 Jahren habe ich immer noch die selbeFrage:

TAGEBUCH – 24. NOVEMBER 2020

Habe eben überlegt, ob es ja vielleicht ein Dankbarkeits-Tagebucheintrag werden könnte, doch es war mir aufgrund meiner momentanen fast aggressiven mentalen Stimmung nicht möglich gewesen. Und ich wollte nichts schreiben, was ich nicht auch so empfinde.

Wien beginnt heute mit der zweiten Woche des zweiten kompletten Lockdowns, von dem wir alle so sehr gehofft hatten, dass er nicht stattfinden müsste.

Fakt aber war, dass wir Ende der vorletzten Woche 9.600 Neuinfektionen hatten bei einer Einwohnerzahl von nicht einmal 9. Millionen. Wie Ihr da in Deutschland es hinbekommen habt bei 83. Millionen Einwohner nur auf max. 25.000 Neuinfektionen zu kommen ist wohl ganz Europa ein Rätsel. Was aber letztlich doch heisst, dass diszipliniertes Verhalten das Um und Auf einer jeden Gesellschaft ist, die miteinander und nicht gegeneinander arbeitet. Wobei ich mir aber nicht verkneifen kann zu erwähnen, dass es die Bundesländer der ehemaligen DDR sind, die diese Disziplin aufbrachten.

Bislang hat das warme Wetter mit viel Sonnenschein geholfen, ein wenig Hell in meine Seele zu zaubern, doch damit ists seit einigen Tagen vorbei, und es sollen ab morgen sogar Minusgradtage vor der Türe stehen.

Ein kleiner Lichtstrahl allerdings brachte die Aussage von unserem Gesundheitsminister mit dem Versprechen, dass die Impfungen für das Krankenhaus- und Altenpflegepersonal, sowie der Polizeibediensteten und letztlich der Lehrer und Kinderbetreuer bereits im Jänner stattfinden werden.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann gelingt es mir nicht wirklich zu glauben, eines Tages lesen oder hören zu dürfen, dass wir es geschafft haben! Dass wir wieder ohne Angst und ohne Masken darauf vertrauen dürfen, dass Menschen keine Gefahr mehr für unsere Gesundheit darstellen. So dermassen ist diese monatelange Panikmache im Fernsehen und vorallem durch die Zeitungen in mein Bewusstsein eingedrungen.

Diese Schreiberlinge in den Zeitungen haben unentwegt absichtlich falsche Rechnungen aufgestellt. Zum Beispiel schrieben sie monatelang, dass die USA das am stärksten heimgesuchte „Land“ ist. Unabhängig davon, dass diese mehr einem ganzen Kontinent gleichen mit 330 Millionen Einwohner wurden sie als Vergleich mit einzelnen Ländern heran gezogen. Wer da keine eigene Rechnung aufstellt, sondern sich von diesen Schmierfinken berieseln lässt, wird unausweichlich in ihren Panikmachebann gezogen.

Und genau dieses Erkennen können, wie unglaublich gefährlich solche absichtlich schräg formulierten Aussagen sind, und das Denken der Menschen vergiften können, macht mich im Augenblick richtig gehend aggressiv….seufz.

Allerdings gehe ich davon aus, dass es mir auch wieder gelingen wird aus diesem fiesen Gemütszustand heraus zu kommen, und ich sehr bald darüber dann einen DAnkbarkeits-Tagebucheintrag verfassen darf.

Mit einem Dankeschön fürs Auskotzendürfen wünsche ich allen meinen Lesern eine gesegnete Woche mit vielen guten Ideen und Empfindungen.

DIE KOLLEKTIVE MENSCHENSEELE

Wer sich mit Spiritualität beschäftigt, der weiss, dass wir Menschen alle eine Einheit sind. Leidet einer, dann leiden alle. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass in den „reichen Ländern“ das meistverkaufteste Medikament Antidepressiva und Benzodiazepine (Angstlöser) sind?

Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir Herr unseres eigenen Schicksals sind, indem wir nur dafür sorgen müssen, dass es uns an nichts fehlt, und dann fühlen wir uns gut, dann haben wir ein schönes Leben.

Wer letzte Nacht „zufällig“ nicht gut oder gar nicht schlafen konnte, und den Grund dafür wissen möchte, der denke an die Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938.

Es waren 42 Wiener Synagogen, die am 9. und 10. November 1938 und in der dazwischenliegenden Nacht dem Erdboden gleichgemacht wurden. 27 Wiener Juden waren getötet und 88 schwer verletzt worden. Dazu kamen 2000 Wohnungen, die „judenrein“ gemacht und 4000 Geschäfte, die – bereits Tage davor mit „Judensternen“ gekennzeichnet – vernichtet wurden. Tausende Menschen wurden verhaftet und nach Dachau verschleppt. Nicht anders erging es den Juden in Graz, Linz, Innsbruck und in den anderen ehemals österreichischen Städten, und dem Rest des ganzen „Deutschen Reichs“, wo man insgesamt 20.000 Juden gefangen genommen und 91 ermordet hatte.

Corona ist schlimm – sehr schlimm! Doch wie schlimm erging es in den darauf folgenden sieben Jahren Millionen von politisch verfolgten Menschen und Soldaten an vorderster Front?

Mir dieses Leid im Detail vorzustellen übersteigt mein Vorstellungsvermögen über Grausamkeiten, die Menschen imstande sind einander anzutun.

Hilf uns, Vater im Himmel, unsere Herzen füreinander zu öffnen, und zu helfen, wo immer es uns möglich ist. Amen