DANKBARKEITS-TAGEBUCH 11

Es ist alles andere als selbverständlich, denke ich mir eben, dass man sich ins Auto setzt und sich mit allem was man braucht im nächsten Laden eindecken kann.

Denn da tauchen die Bilder aus dem Fernsehen in mir auf, wo um Spenden aufgerufen wird für die Kinder in Afrika, die jeden Tag mit so wenig Essen auskommen müssen, dass ihre Körper keine Widerstandskraft gegenüber Infektionen haben.

Hier kann keine Rede von einer menschenwürdigen Versorgung und einer gesicherten Existenz sein. Für diese Menschen sind Notstandshilfe-Empfänger in den EU Ländern reich, denn auch wenn diese nur das Nötigste haben, so müssen ihre Kinder nicht verhungern, so wie das Tag täglich in afrikanischen Ländern passiert.

Es gelingt mir beim besten Willen nicht mir vorzustellen wie sich eine Mutter fühlen muss, die ihr hungerndes Kind im Arm hält und zusehen muss wie es stirbt.

Gott helfe uns zu erkennen, das wir Gold und Geld nicht essen können.

TAGEBUCH – 16.Februar 21

Panikmache wird wohl auch noch in diesem Jahr gross geschrieben werden, fürchte ich. Denn heute steht es in grossen Lettern in der Zeitung, dass Europa vor kurzem nur um haaresbreite einem völligen Zusammenbruch der Stromversorgung entging.

Und damit Corona einen Partner bekommt, rufen die Fachleute dazu auf, schnellstens dafür zu sorgen, dass man Wasser und Lebensmittel, die nicht gekocht werden müssen, für wenigstens 10 Tage zu Hause hat. Denn solange könnte ein Stromausfall dauern, der die gesamte Versorgung der Menschen lahmlegen würde.

Als mir mein Mann das schilderte, war ich dabei gemütlich meinen mit Honig gesüssten Kaffee zu trinken – doch mit der Gemütlichkeit wars vorbei, als mein Mann meinte, dass wir uns jetzt wohl um einen Spirituskocher und entsprechend viel Spiritusvorrat umsehen sollten.

Doch „wir“ heisst bei meinem Mann immer „kannst Du Dich da nicht drum kümmern?“. Und nachdem ich überhaupt keine Freude habe damit feuergefährliche Sachen im Haus zu lagern, machte ich ihm den Vorschlag, dass wir uns doch auch mit Dosenfutter eindecken könnten, welches auch kalt geniessbar wäre.

Welch ein Glück, dass er damit auch einverstanden war!

Also war es ihm damit gelungen mich gleich nach dem Kochen zum nächsten Lebensmittelmarkt zu scheuchen um zu sehen, was da so alles infrage käme. Und ich war sehr verwundert zu sehen, dass es da eine grosse Auswahl gab.

Mit etwa 30 Futterdosen, Zwieback, Reiswaffel und Knusperbrot sowie 20 Flaschen stillem Mineralwasser kam ich dann letztlich heim, und mein Mann begrüsste mich mit den Worten „hast Du alles gekriegt?“

„Ja, mein Schatz“ war meine Antwort, „und Du darfst das alles jetzt aus dem Auto holen und im Keller verstauen!“

Seinem Gesichtsausdruck konnte ich entnehmen, dass er mit dieser Aufforderung nicht gerechnet hat, doch dieser wortlos nachkam. Ich vermute stark, dass er einen Schreikrampf von mir nicht riskieren wollte, der mich möglicherweise dann gepackt hätte.

Und nach 45 Jahren habe ich immer noch die selbeFrage:

EIN GESCHENK DES HIMMELS?

Die Astrologen sagen, dass am 21. Dezember 2020 die gleiche Sternenkonstellation am Himmel zu sehen war, nämlich eine Konjunktion des Saturn mit Jupiter, wie vor 2027 Jahren, als die Weisen den Stern von Bethlehem entdeckten und Jesus Christus geboren wurde.

Ist es ein Zufall, dass es nun auch der 21. Dezember 2020 war, an dem der Impfstoff zugelassen wurde, der uns aus der Pandemie rettet – frage ich mich eben?

Nein – es ist kein Zufall, sondern ein ganz wunderbares Weihnachtsgeschenk, das wir Menschen heuer von Gott geschenkt bekamen.

Und ich hoffe für uns alle, dass wir erkennen konnten, wie wichtig ein Miteinander für unser aller Seelenheil ist, und wir das in der Zukunft viel mehr praktizieren wollen als ein Gegeneinander.

EIN GESEGNETES WEIHNACHTEN ALLEN MEINEN LESERN

WIEN – Tausende Kerzen, Blumen und Friedensbotschaften an Tatorten

Tausende Kerzen, Blumen und Friedensbotschaften an Tatorten

Gedenken der Opfer des Terroranschlags von Wien am 2. November, eine Woche danach.

Passanten hinterlassen handgeschriebene Friedensbotschaften wie „Liebe ist stärker als Hass“ oder „Wien steht zusammen“.

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/87609.html

Ich bin so dankbar dafür sehen und spüren zu dürfen, dass es doch noch Liebe im Herzen von uns Menschen gibt. Hatte schon befürchtet, dass wir alle verloren sind.

DANKBARKEITSTAGEBUCH 10

Noch vor einigen Wochen, würde ich meinen, dass da sehr viel mehr Gutes hätte passieren müssen, dass ich ein „Dankbarkeitstagebuch“ geschrieben hätte. Denn niemals zuvor hätte ich gedacht, dass in diesem Leben noch so ein massives Lernprogramm für mich am Plan stehen könnte. Ich war sicher, dass sich ausser irgendwann Sterben zu müssen, nur noch Langeweile breit macht. Doch davon ist seit anfangs dieses Jahres absolut keine Rede mehr.

Gestern war der erste Tag, nachdem der Schacht mit der Pumpe fertig war, und der Bausachverständige ebenfalls meinte, dass es sich um eine akzeptable Lösung handelt, wo ich meine Gedanken auf meine Wenigkeit lenken durfte. Und ich meinte mal schauen zu müssen, welche 17″ HP Lapis da so auf dem Markt wären.

In Österreich hat ja MediaMarkt den Saturn aufgekauft, als haben wir nur noch Cyberport zur Auswahl. Die beiden hatten mehrere Lapis meiner Wahl doch alle entweder nur € 450-600 oder € 1.200-1.600. Ich wollte aber weder billige noch so teure und war einigermassen enttäuscht.

Erst als ich herum googelte fiel mir der Hartlauer ein, der ja, früher jedenfalls, auch immer Lapis hatte. Und prompt hatte er auch genau diesen um € 800.- im Angebot (anstatt €990.-), den ich mir vorgestellt hatte.

Ich konnte es richtig geniesen, wie ich Freude hochkommen spürte, als ich im strahlenden Sonnenschein bei 15° in die Filiale in meinem Bezirk fuhr, und noch mehr freute ich mich zu hören, dass es der letzte war.

Zuhause angekommen läutete es gleich darauf an der Gartentüre und der Installateur stand draussen und fragte, ob die Pumpe eh noch gut arbeite. Also erfuhr ich von meinem Mann, dass dieser am Morgen beobachtet hatte, dass es Probleme beim Einschalten der Pumpe gegeben hatte.

Er hatte mir nichts davon erzählt, weil er wusste, dass ich sofort wieder von Panik überfallen werde….seufz. Also überfiel sie mich halt ein paar Stunden später. Denn was hätte ich denn anderes denken sollen, als dass die uns vielleicht eine bereits gebrauchte Pumpe angedreht hatten.

Also fing das Theater von neuem an, dass wir alle halbe Stunde beobachten mussten, ob sie auch ordentlich ansprang, soferne genug Wasser im Schacht war. Und wie es kommen musste, passierte es gegen 19h wieder, dass sie ihre Arbeit nicht tat.

ABER!!!mir fiel auf, dass der Schwimmschalter nicht frei schwimmen konnte, sondern leicht an der Schachtwand anlag. Also zog ich die Pumpe ein paar Zentimeter weiter von der Wand weg, der Schwimmschalter lag damit wieder frei im Wasser und es pumpte augenblicklich ab.

Und somit war es uns beiden möglich gewesen die richtige Funktion von so einer Tauchpumpe kennen zu lernen. Jetzt müssen wir nur beobachten, ob die Pumpe selbst auch an ihrem Platz stehen bleibt, oder ob dem Installateur etwas einfallen muss, wie er diese fixieren kann, damit der Schwimmschalter nicht nochmals von der Schachtwand blockiert wird.

Für alle Fälle war ich gestern dann noch einmal im Bauhaus und habe eine zweite, diesesmal eine Schmutzwasserpumpe besorgt, die jetzt einsatzbereit im Keller steht – für den schlimmsten Fall der schlimmen Fälle sozusagen. 😆

Wie sagte Ghandi doch gleich? „Lebe, als wäre es Dein letzter Tag, aber lerne, als wenn Du ewig leben würdest“.

Allen meinen Lesern ein herzliches Schabbat Schalom

Baruch ata Adonai, Elohejnu, Melech ha Olam – gepriesen seist Du Ewiger, unser Gott, Du regierst die Welt

DANKBARKEITS-TAGEBUCH 9

Ich kann es kaum glauben, dass der Installateur eben gegangen ist, und eine Pumpe eingebaut hat, die sich selbständig aus- und einschaltet, und das auch noch äusserst leise.

Leider ist der Troll nicht auszuschalten, der mir immer wieder einflüstert, dass das Wasser ja ganz leicht auch noch an anderer Stelle durchkommen könnte. 😳

Aber wie ja schon erzählt, kommt am Donnerstag der Bausachverständige, und von dem werden wir dann hören, welche Alternativen noch infrage kommen.

Dem Himmel sei Dank, dass es auf pekuniärer Seite ja keine Probleme geben würde, egal für welche Art von Sanierung wir uns letztlich entscheiden.

Dass ich allerdings bereits an die 40 Stunden nicht mehr geschlafen habe, macht sich durch leichtes Schwindelgefühl bemerkbar, und deshalb werde ich heute alles anstrengende vermeiden. Ein einfaches Mittagessen zubereiten und nachmittags noch einen Pudding müsste ich hinkriegen. 😉 Abends gibts dann nur ein Camembert-Brot mit Tomaten für meinen Mann, und für mich eine Grosspackung Mon Cherie hihi . Nö, war ein Scherz.

Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech haOlam, Jeaseh rezoncha.

Gepriesen seist Du Ewiger, unser Gott, DU regierst die Welt. Dein Wille geschehe.

DANKBARKEITS – TAGEBUCH 8

Gestern war ich auf einem absoluten mentalen Tiefpunkt angelangt, denn ich sah keine zufriedenstellende Lösung wegen der Kellersanierung.

Die Vorstellung, dass die angebrachten Bodenfliesen und die sich darunter befindliche Klebemörtelisolierung ebenso auch an allen Kellerwänden ja komplett entfernt werden müssten, um eine neuerliche Isoliermasse aufzutragen, liess mich förmlich vor Grauen erstarren, wenn ich ehrlich sein darf.

Denn das hiesse für mich stundenlanges oder sogar tagelanges Bohren, Hämmern und Stemmen im Haus, und vorallem die Anwesenheit von vielen Menschen im Haus, die wohl kaum bei der Arbeit Masken tragen würden.

Das war für mich ein solches „NoGo“, dass ich mir auf You Tube Video ansah, wo der Vorschlag meines Installateurs demonstriert wird, eine Vertiefung in den Boden zu machen, um dort eine Pumpe zu platzieren, die sich sofort einschaltet, wenn Wasser von aussen eindringt, um es in den Abwasserkanal zu befördern.

Und ebenso gibt es sogenannte Taucherpumpen, die soweit flachsaugend sind, dass diese eventuell auch noch woanders eintretende Feuchtigkeit augenblicklich aufsaugt.

Dass ich sehen konnte, wie sowas funktioniert, hat mich jetzt soweit desensibilisiert, dass ich heute einigermassen beruhigt meinen Installateur anrief, um ihm diesen Auftrag zu geben.

Für kommende Woche sagen die Wetterfrösche wieder trockenes Wetter mit frühlingshaften Temperaturen an für Wien, was mich hoffen lässt, dass in einer Woche, alles was in den Keller gehört, und sich jetzt überall im Haus staut, sich auch wieder dort befinden wird.

So Gott will – Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech ha Olam.

Ein herzliches Schabbat Schalom allen meinen Lesern

GEDANKENSPLITTER

Lese eben einen Eintrag in mein Tagebuch letztes Jahr bei Jom Kippur, wo ich Gott um Hilfe bat mir dabei zu helfen, weniger zu trinken. Mich von der Sucht zu befreien, dass ich schon am frühen Nachmittag glaube, den Tag nicht ohne Alkohol durchzustehen.

Und in diesem Zusammenhang wenigstens 5-7 kg weniger auf die Waage zu bringen, damit ich viele Kleidungsstücke, die mir nun zu eng sind, wieder tragen kann.

Und ich erinnere mich sehr gut daran, als ich dies niederschrieb, wie mir klar wurde, dass ich vom Alkohol wohl nur dann wegkommen werde, wenn mich der Einbruch meiner Gesundheit dazu zwingen würde.

Erinnere mich, wie ich tief geseufzt hatte, als mir klar wurde, dass Gott doch letztlich dann genau zu solchen Massnahmen greifen müsste, um mir meine Wünsche zu erfüllen.

Und heuer hat Gott alle meine Wünsche erfüllt. Mit dem Stroke zeigt die Waage jetzt 10 kg weniger als im Vorjahr, und ich darf alle meine Sachen wieder tragen, die mir viele Jahre lang zu eng waren.

Ebenso ist Alkohol kein Thema mehr, und ich freue mich täglich schon auf den Nachmittag, wo ich eine heisse Schokolade , und über den Tag verteilt einen Liter Pfirsich-Maracuja-Tee geniessen darf.

Finde es auch äusserst angenehm auch noch abends klare Gedanken und vorallem keine Wassereinlagerungen mehr in den Beinen zu haben.

Also zweifellos ein Riesenerfolg auf der ganzen Linie….könnte man da doch letztlich sagen?

Wieso fällt es mir dann so schwer, das Geschehene als reine Wunscherfüllung, als Geschenk Gottes an mich, zu sehen? Ist doch jetzt alles genauso, wie ich es mir vor einem Jahr so sehr gewünscht hatte?

Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech haOlam – gepriesen seist Du ewiger, unser Gott, Du regierst die Welt.

JOM KIPPUR – VERSÖHNUNGSTAG

Baruch ata Adonai, Elohenu, Melech haOlam

Verzeihe uns, unser Vater, wir haben gesündigt, vergib, unser König, wir haben gefrevelt. Denn du, Herr, bist gütig und verzeihend, groß an Gnade allen, die dich anrufen.

Der Ewige, unser Gott, ist barmherzig und liebevoll, langmütig, groß an Gnade und Wahrheit. Er vergibt alle Schuld, Missetat und Sünde. Verzeihe unsere Schuld und unsere Sünde und nimm uns zum Eigentum an.

Der HERR segne dich und behüte dich; Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

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DANKBARKEITS – TAGEBUCH 7

LIEBER GOTT ICH DANKE DIR…

…dass ich meine Hände, Arme und Beine frei bewegen kann, und hingehen kann wo immer ich möchte, und werken und schaffen kann, wonach mir ist. Denn das ist nach einem Stroke nicht selbverständlich.

…für die vielen Sonnenstunden in diesem Sommer, und deren Wärme ich spüren durfte.

…für meine Schutzengel Chaamiah, Ariel und Jezalel, die Du für mich bereit gestellt hattest bei meiner Geburt. Nur sie alleine wissen, welch aufwendigen Job sie zu erledigen hatten.

…dass Du mir meine Verfehlungen immer wieder vergibst, und mir die Chance gibst, es an jedem neuen Tag besser zu machen, als am Tag davor.

Lieber Gott segne mich und behüte mich, lass Dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig; hebe Dein Angesicht über mich und gib mir Frieden.