MEIN GRÖSSTES WEIHNACHTSGESCHENK

ist, dass der Spendenmarathon für Tiere 2019 das vorgegebene Ziel, nämlich eine Million Kilo Futter zu sammeln, tatsächlich erreichen wird.
Und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr 😀
Denn es sind noch fast 2 Stunden bis die Zeit um ist, und es fehlt nur noch ganz wenig.

Spenden Marathon

Ein herzliches DAnkeschön und Gottes Segen allen diesen wunderbaren Menschen, die das zuwege gebracht haben.

GEDANKENSPLITTER – GLÜCKLICHSEIN

Heute morgen, als ich aufwachte, erinnerte ich mich an die Lehre des Krishna für Arjuna in der Bhagavad Gita, die mich im Augenblick voll im Banne hält, und ich riskierte eine Umwandlung meiner jetzigen Vorstellung vom Glücklichsein.

Ich versetzte mich zurück in die Zeit meiner Kindheit, und die Nachmittage in der Zimmer/Küche – Wohnung meiner Grossmutter, bei der ich aufgewachsen war. Und erinnerte mich daran, dass ich nur ein paar Sommer- und Winterschuhe hatte, nur zwei Pullover, einen Rock, eine Hose und einen Anorak für den Winter.
Und meine Grossmutter zweimal die Woche für andere putzen ging, um ihre Mindestrente (sie war Schneiderin gewesen) aufzubessern, damit genug zu essen und Kohle zum Heizen da war.

Und dann stellte ich mir vor, wie es gewesen wäre, wenn mir da eine Fee erschienen wäre, die mir von meinem zukünftigen Leben erzählt hätte,dass ich in einem 110 m2 Reihenhaus mit Garten in einer der schönsten Gegenden Wiens leben würde, verheiratet mit einem Mann, der mich ehrlichen Herzens liebt, und soviel verdient, dass ich es nicht notwendig hätte mitzuarbeiten.

Dass es mir aber Spass machen würde immer wieder mal ein paar Jahre etwas zu tun, was ich für mich als Taschengeld behalten dürfte, und mir ein angstfreies und sorgenfreies Leben beschert ist.

Ja, ich stellte mir vor, was ich damals empfunden hätte, wenn mir diese Fee das erzählt hätte, wie es mit mir weitergehen wird.
Und mir war klar, dass ich wohl Glückseligkeit pur gespürt hätte in meinem Herzen, und mein weiteres Leben in Zufriedenheit und völliger Gelassenheit verbracht hätte.

Und dann stellte ich mir vor, wenn mir diese Fee aber noch was anderes erzählt hätte, nämlich dass mein Herz bereits nach einigen Jahren so dermassen satt gewesen wäre, von alldem was ich hatte, dass ich mich daran nicht mehr im geringsten erfreuen konnte.
Dass mir plötzlich die nur mittelgrosse und sehr schlanke Figur meines Mannes nicht mehr gefallen und ich von einem 190 grossen und 100 kg schweren Mann träumen würde, der ein doppelt so grosses Haus und nichts anderes im Sinn hat, als sich nur mit MIR zu befassen.
Und dass ich mir einen Liebhaber nach dem anderen nehmen würde, nur um meine Langeweile zu befriedigen, jedoch eine Enttäuschung nach der anderen erleben würde, die letztlich all meine noch verbliebene Unschuld und mein Seelenheil dahin raffen würden.

Und ich stellte mir vor, was ich damals mit 14 oder 15 Jahren dazu gesagt hätte.
Und wir wurde klar, dass ich der Fee klar gemacht hätte, dass sowas niemals, niemals passieren würde.

Und doch ist es passiert – und ich träume immer noch von diesem 190 grossen 100 kg schweren „Supermann“, der mir die ganze Welt zu Füssen legt, und nichts, absolut nichts anderes im Kopf hat, als MICH endlich glücklich und zufrieden zu machen.

Und das, obwohl ich weiss: laut Wikipedia
Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit rund 795 Millionen (805 Mio. in 2014) von insgesamt 7,5 Milliarden Menschen hungern. Das sind knapp 11 Pro- zent der Weltbevölkerung oder etwa jeder neunte Mensch. 780 Millionen der hungernden Menschen le- ben in Entwicklungsländern.

WAS IST ALSO PASSIERT ????? frage ich mich?

WO KOMMT DIESES UNBEZWINGBARE EGO HER?

WIE KOMMT ES ZU DIESER ABSOLUTEN UNFÄHIGKEIT MIT SOOOOO VIEL NICHT GLÜCKLICH UND ZUFRIEDEN ZU SEIN?

Und nachdem ich weiss, dass es mir nicht alleine so ergeht, sondern tausenden und abertausenden Menschen ebenso, nämlich dass sie es einfach nicht mehr spüren können, wie glücklich und zufrieden sie eigentlich sein dürften, traue ich mich die Kommentarfunktion offen zu lassen, in der Hoffnung, dass nur Menschen kommentieren, die wissen wovon ich spreche.

TAGEBUCH – Freitag, 25. Oktober 2019

Heute durfte ich erkennen, wie unglaublich viel ich doch in den letzten 2-3 Jahren, vorallem von meinem Freund Dieter hier im Blog, gelernt hatte, der mir unermüdlich versuchte beizubringen, die Welt im Hier und im Jetzt zur Kenntnis zu nehmen.

Ich hatte heute einen Termin in einer Arztpraxis, von der ich nur die Adresse kannte, nicht aber wo sie sich genau befand.

Und so fuhr ich los, nur mit der Vorstellung im Kopf, in welcher Höhe des Hietzinger Kais sich wohl die besagte Nummer befindet. Und wie es kommen musste, konnte ich genau dort, wo es nötig gewesen wäre, aufgrund von Strassenbauarbeiten, die Namen der Seitenstrassen nicht erkennen, und fuhr fast 100 Nummern zu weit.

Dies merkte ich allerdings erst, als ich schon einen Parkplatz gefunden, die Parkscheine ausgefüllt und die Seitengasse hinunter zum Hietzinger Kai kam.

Einen kurzen Moment war ich erschrocken und fragte mich, wie lange man da wohl unterwegs ist, um 100 Nummern weiter zu kommen, doch fast im selben Moment sagte ich mir „ach geh doch einfach mal los und basta, wirst schon irgendwann ankommen

Und als ich losmarschierte begann ich gleichzeitig das Hier und Jetzt zu betrachten. Ich sah mir die vielen schönen Häuser an, und die bunten Blätter der Bäume und Sträucher, an denen ich vorbei ging.
Ich konzentrierte mich auf die warme Luft die mich umfing, und beobachtete die Strahlen der Sonne, die immer wieder aufblitzten.

Und ehe ich michs versah stand ich vor dem anvisierten Haus, ohne auch nur irgendwie das Gefühl des Ärgers gehabt zu haben.

Wenn ich mich da zurück erinnere, wie ich in diesem Fall noch vor 2 Jahren reagiert hätte, dann bin ich sicher, dass ich mein Vorhaben sofort aufgegeben hätte. Ich wäre zurück zum Wagen gegangen, völlig sicher, dass ich nicht rechtzeitig in die Ordination komme, und auch näher keinen Parkplatz mehr finde werde, um schnurstracks unverrichteter Dinge nach Hause zu fahren.

Im Laufe der Heimfahrt hätten mich dann garantiert die schönsten Depressionen heimgesucht, und ich wäre wieder einmal mehr der Meinung gewesen, dass ich mich in dieser Welt einfach nicht mehr zurecht finde.

Ich danke Dir, mein Bärchen, dass Du mich LEBEN gelehrt hast. ❤ ❤ ❤

67 JAHRE

habe ich heute auf’n Buckel, und kann die Aussage von Albert Einstein bestätigen, der wieder Sokrates bestätigte indem er sagte:
„Je mehr ich weiß, desto mehr erkenne ich, dass ich nichts weiß.“

Und das einzige, was ich mir wirklich wünschen würde ist, endlich alle meine Wünsche als „eben nichterfüllt“ abzuhaken, und das Vertrauen zu entwickeln, dass es seinen Sinn hatte, dass sie unerfüllt blieben.

Mehrere Male in diesem Jahr durfte ich, wenn auch nur kurz, erkennen, welch ein wunderbarer Frieden sich in mir breit machte, als ich mein Leben in seiner Ganzheit so akzeptierte, wie es war und noch ist. Ohne irgend etwas dazu oder weghaben zu wollen.

Und das habe ich zu einem Grossteil einigen meiner Blogfreunde hier zu verdanken, die mir halfen langsam aber sicher aufzuwachen – ganz vorne von diesen steht Monika Tugutlu, und ihr so wundervoll geschriebenes Buch, aber auch Gabi mit ihren so grossartigen Gedichten, und Daedra, die jetzt einen sehr hilfreichen Blog in FB aufmachte, wo man sich sehr gut über Panikattacken austauschen kann, und auch die liebe Sultanine, die so offen erzählt, welche Lebenserfahrungen und daraus resultierende Erkenntnisse sie machen durfte.

Und letztlich sei noch mein lieber Freund Volkmar Janke erwähnt, ein Pastor aus dem hohen Norden, mit dem ich immer wieder alle meine grossen und kleinen Sorgen besprechen durfte.

Meinen über alles geliebten Freund Dieter kann ich hier nicht mit einreihen, obwohl seine Hilfestellung wohl die massivste war, doch ER hat mir das Herz gebrochen.
Aber ich schliesse nicht aus, das auch dies mit ein Grund war, dass ich nun das Bedürfnis habe alles loszulassen, was von aussen kommt, um mich nur noch auf mich selbst zu konzentrieren, und Dankbarkeit zu lernen für das viele, was mir in diesen 67 Gutes zuteil wurde.

Denn diese drei Empfindungen sind es, die sich in meinem Herzen wirklich gut anfühlen, und von denen ich nun mehr erfahren möchte:

DEMUT und DANKBARKEIT gepaart mit VERTRAUEN, dass alles genau richtig war, wie es gelaufen ist, und noch laufen wird.

Ich wünsche allen meinen Lesern eine schöne Restwoche mit Frieden im Herzen und vielen, vielen guten Gedanken.

Eure dankbare Doris Barbara (von Dieter liebevoll Babsie oder Mausebärli genannt)

DAS NICHTS UND DIE FREUDE

Monika( https://monikatugutlu.com/2019/09/01/spiritualitaet-19/#comment-136 ) schrieb in ihrem Blog den Satz „Von diesem “Nichts” und dieser Freude“, und dass diese Freude ausschliesslich in einem selbst zu finden ist, und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was mit „diesem Nichts“ wirklich gemeint ist.

Bislang war „Nichts“ für mich die Abwesenheit von „etwas im Äusseren“ und zwar im Zusammenhang mit „etwas Bekommen“. Also etwas, das von aussen auf mich zukommt, mich interessiert, mich erfreut, mich belebt – mich „glücklich“ macht.

Und deshalb die grosse Angst vor diesem „Nichts“, weil es für mich das Ende aller Freuden bedeutete, ein Leben ohne Zukunft, ein Stehen vorm absoluten Abgrund, wo es kein Weiter aber auch kein Zurück mehr gibt.

PANIK PUR !!!

Doch heute zeigte sich auf einmal ein ganz anderes Bild vor meinem geistigen Auge. Nämlich ein ganz bewusst herbei geführtes „Nichts“.

Diese Aufforderung meines Jugendfreundes Bobi, wenn er sagte: „Du musst aufhören zu denken, wenn Du Kontakt zum Spirituellen haben möchtest“, wo ich mir so schwer tat zu verstehen, was das bringen sollte, ausser dass es langweilig wird.

Wenn ich bislang in eine Meditation ging, oder besser gesagt, das was ich darunter verstand, dann hatte ich auch da meine eigene Vorstellung davon, wie das abzulaufen hat. Also Konzentration auf den Atem z.B., aber immer mit der anwesenden Forderung, dass ich davon was bekomme, wie spürbare Entspannung meiner Muskeln, spürbare Entlastung des Denkens und damit klarere Vorstellungen davon, was ich tun werde, wenn die Meditation vorbei ist.

Doch niemals war ich bereit ein „wirkliches Nichts“ kennen lernen zu wollen. Also eine absolut ehrliche Aufgabe meines Egos – hmm, so scheint mir der richtige Ausdruck dafür zu sein!?
Denn so fühlte sich dieser leider viel zu kurze Augenblick an, der mir aus der spirituellen Welt geschenkt wurde, als mir diese neue Erkenntnis bewusst wurde, was Monika mit „dem Nichts“ meinen könnte.

Und ich erinnere mich, während dieses kurzen Augenblicks erkannt zu haben, dass dort ein Weg zu erkennen war, wo es weitergeht. Ich konnte ganz deutlich eine Weite spüren – EIN WEITER IN MIR DRINNEN !!!

TAGEBUCH – 3. AUGUST 2019

Die 10tägige Hitzewelle ist in Wien mit dem letzten Julitag zu Ende gegangen, und die Temperaturen liegen bei knapp unter 30°. Auch haben die letzten drei Tage ein bisschen Regen gebracht, worüber die Natur sehr dankbar war, doch die Luftfeuchtigkeit enorm erhöhte, was wieder mein Kreislauf nicht so gut verträgt.

Emotional war ich in der letzten Woche so ziemlich auf dem Tiefstpunkt angelangt, was mich veranlasste intensiven Meditationskontakt mit den 72 Engeln der Kabbalah aufzunehmen.
Sie sind immer meine letzte Zuflucht, wenn es mir scheint, dass ich nicht mehr weiter komme in meinem Leben, ohne an den Geschehnissen der Vergangenheit, sowie an den Glaubenssätzen meines Lebens zu zerbrechen.

Volkmar, ein Mann Gottes und Blogger hier, gab mir gestern die Möglichkeit, mir alles von der Seele zu reden.
Das Resultat war eine schlaflose Horrornacht, weil es Momente gab, wo alles über mir zusammen zu fallen schien, doch das Endergebnis war die Erkenntnis, dass die einzige Möglichkeit für Seelenfrieden in der Vergebung liegt.

In der Vergebung der „vermeintlichen“ Fehler selbst herbei geführt im Laufe des Lebens. Aber ebenso die Vergebung aller Verhaltensweisen der anderen, die zu persönlichen Kränkungen führten.

Vergebung um jeden Preis !!!! – so würde ich das nennen. Ohne mehr darüber nachzudenken, oder irgend etwas analysieren oder bewerten zu wollen.

Dass ich diese Erkenntnis „wieder einmal“ in meinem Herzen willkommen heissen durfte, sehe ich als Geschenk Gottes, und der Hilfestellung der Engel, die ich regelmässig anrief.
Eine andere Erklärung habe ich nicht, denn ich selbst habe nur mein Ego. Und dieses Ego kennt nur sich selbst, und seine Wünsche und Bedürfnisse. Dieses Ego kennt keine Demut, keine Dankbarkeit und keine Vergebung.
Denn das sind die alleinigen Früchte des Heiligen Geistes, der im Ego nicht Fuss fassen kann.

Heute hat übrigens Engel „HARAHEL“ seinen besonderen Tag im emotionalen Beistand. Über ihn schreibt die Kabbalah, dass er unsere geistige Klarheit und Intelligenz stärkt, und uns lehrt, die göttlichen Kräfte im Alltag anzuwenden. Er steht für das Gute, die Schönheit und die Wahrheit.

Allen meinen Lesern ein schönes Wochenende und ein herzliches Schabbat Schalom.