TAGEBUCH – Freitag, 5. Juni 2020

MYSTIK ODER ZUFALL?

Seit langem bin ich auf der Suche nach einem Einhorn, um damit meine Mystiksammlung zu ergänzen, konnte aber nie was passendes finden.

Vorgestern abends brach eine Gewitterfront mit Hagel über Wien herein, und köpfte die wenigen Rosen, die schon am Erblühen waren. Und ich fühlte mich ausgesprochen besch……
Noch dazu wo ich vorher im Internet sah, was sich da zurzeit in den USA abspielt.

Nachdem ich die letzten Monate auf Diät war, fand sich auch nirgends im Haus ein Stück Schokolade oder etwas Eis, das mich ein wenig trösten könnte, und so fuhr ich nach langem wieder einmal hinunter zur Tankstelle, um mir ein Trösterchen zu holen.

Und als ich so vor den Regalen stand und überlegte, was ich mir denn nehmen sollte, entdeckte ich unter den vielen Süssigkeiten ein „EINHORN“!!!!

Bitte schön – darf ich vorstellen:
ESRA – MEIN EINHORN
sdr

EINE ENORME ERKENNTNIS

die mir heute zuteil wurde, fand ich im vierten Video von „Kabbalah enthüllt“. Auch wenn sie vermutlich kaum einer versteht, der sich nicht damit beschäftigt, möchte ich sie hier veröffentlichen, damit ich sie nie mehr vergesse.

“ Das ist es, was man als rechtschaffenen Menschen (in der Bibel als „Gerechten“) bezeichnet, einen „TZADIK“. Es handelt sich um jemanden, der trotz aller Ereignisse in seinem Leben, ob gute oder böse, den Gedanken Gottes hinter jedem gegebenen Ereignis erspürt – die gütige Kraft der göttlichen Führung. “

Im Klartext: Was immer auch den Menschen passiert in dieser Welt, es geschieht zum Besten für jeden einzelnen.
Wer darauf vertraut, findet die von allen Wesen so ersehnte Glückseligkeit in seinem Herzen.

Starke Worte – think it over!

FÜR MEIN ÜBER ALLES GELIEBTES BÄRCHEN

Genau das praktizierst Du mit viel Geduld bei mir seit 7 Jahren.
Welch unglaubliches Geschenk wurde mir da zuteil, Dir begegnen zu dürfen.
ICH LIEBE DICH ÜBER ALLE MASSEN BIS IN EWIGKEIT UND DREI TAGE.
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Rahmen von pixabay
Benjamin Disraeli, 1. Earl of Beaconsfield (* 21. Dezember 1804 in London; † 19. April 1881 in Mayfair), war ein konservativer britischer Staatsmann und erfolgreicher Romanschriftsteller. Zweimal, 1868 und von 1874 bis 1880, bekleidete er das Amt des britischen Premierministers.

ERINNERUNGEN – GLÜCKSGEFÜHLE

Heute erst weiss ich, in welch grossartiger Zeit ich jung sein durfte.
Welche Unbeschwertheit ich damals leben durfte, mit Träumen von der grossen Liebe, die eine Ewigkeit und drei Tage hält.
Und dass es nicht ums realisieren direkt ging, sondern vielmehr ums träumen dürfen, mit der Hoffnung auf die Erfüllung.
Die Hoffnung ist es ja nur, die Träume am Leben erhält.

WIRKLICH UNGLAUBLICH

und doch ist es wahr.
Noch vor ganz kurzem war ich sicher, absolut nichts mehr empfinden zu können, doch gerade eben musste ich zugeben, dass ich mich total verliebt habe. 😳
Total verliebt habe in den Darsteller einer Serie.
Liev Schreiber (richtig Isaac Liev Schreiber) spielt in Ray Donovan einen Typen, der nicht nur vom Aussehen her, sondern in seiner ganzen Art und Weise so dermassen perfekt meinem Vorstellungsbild von dem Mann meiner Träume entspricht, was mir diese berühmten Schmetterlinge im Bauch schenkt, die ich soooo lange schon vermisst habe.

Und nachdem ich ja bereits gelernt habe, dass es keinen wirklichen Unterschied gibt zwischen Realität und Virtuellem – zwischen Zeit und Raum, geniesse ich es einfach, noch einmal ein richtiges Verliebtsein erleben zu dürfen.

EINE NEUE WELT ERSCHAFFEN ….

….könnte sowas möglich sein? frage ich mich heute zum zweiten Mal. Denn ich erinnere mich, dass ich diese Gedanken schon einmal hatte.
Keine Ahnung wieso ich sie nicht weiter verfolgt habe.
Vermutlich fand gleichzeitig ein anderes Ereignis statt, das mich wieder hinaus in die Welt trieb.
Solche Gedanken sind hypersensibel, konnte ich ebenso schon einmal feststellen. Wenn man sie, vorallem zu anfangs, wieder aus dem Kopf lässt, verschwinden sie wieder.

Meine Gedanken drehen sich um die Überlegung, ob es möglich wäre eine negative Gedankenwelt in eine positive zu verwandeln – und das augenblicklich?
Quasi working on the job.
Und zwar indem man es sich zur Aufgabe macht, für alles sofort eine positive Erklärung zu finden.

Zum Beispiel: Ich werde mit einem Menschen konfrontiert, der sich nicht benehmen kann – egal wie sich das ausdrückt. Bislang kam augenblicklich der Gedanke: „was für ein Ungustl. Hoffentlich haut ihm bald einer eins in die Fresse“ oder sonstwas Ungutes.

Wenn ich jetzt also genauso augenblicklich ganz bewusst das genaue Gegenteil in mein Denken aufnehmen würde, wie z.B. „Das ist sicher ein ganz Lieber. Hat vermutlich heute nur einen Scheisstag gehabt. Passiert jedem mal.“

Aber auch Gedanken wie ich sie heute beim Nachhausekommen hatte, nachdem ich gut zwei Stunden im Einkaufscenter Massen an Lebensmittel, Bücher, Kosmetika und Hundefutter kaufen, schleppen, in den Wagen räumen, aus dem Wagen räumen, ins Haus schleppen und einräumen musste, und die Hunde mir andauernd zwischen den Beinen herumliefen – die lauteten: „Ich kann nicht mehr, das halte ich nicht mehr aus. Und wenn sich die Hunde nicht gleich verpissen, dann tret ich sie in den Arsch“.

Ich hatte es sofort ausprobiert und polte augenblicklich um in: „Wow, war eine Spitzenleistung jetzt, das alles zu erledigen. Wie schön, dass wieder alles aufgefüllt ist. Und wie lieb von den Hunden, dass sie nachschauen kommen, ob ich was für sie mitgebracht habe“.

Es funktionierte !!!!

Da ist soooo viel Potential drinnen, überlege ich mir eben. Man könnte ja auch noch alles, was man so den ganzen Tag über treibt, mit positiven Worten „segnen“.
Hmmm – das Wort „segnen“ fiel mir grade eben ein – passt irgendwie, finde ich!

Habe eben meinen Hund aus dem Garten herein geholt und überlegt, wie ich dieses Tun interpretieren könnte. Und es fiel mir ein: „wie lieb von ihm, dass er sein Geschäft draussen macht“.

Da kommen viele gute Gedanken zusammen, wenn man ernsthaft drüber nachdenkt wie z.B. „Was habe ich für ein Glück, dass der Sturm Sabine bei mir keinen Schaden angerichtet hat“ oder „was für einen grossartig milden Winter wir doch heuer hatten. Nicht ein einziges Mal musste ich den Frost von den Scheiben kratzen“.
oder „Wie schön, dass die Sonne scheint. Da dürfen sich die Vögel bereits in ihr erwärmen, als kleinen Ausgleich für die kalten Nächte“.

Jeder Mensch, denke ich mir eben, braucht doch eine Aufgabe. Vorallem jene Menschen, deren Gehirn noch bestens funktioniert, die dieses aber nicht mehr voll einsetzen können, weil sie bereits in Pension sind – wie ich z.B.

Na jetzt hätte ich doch eine Aufgabe mir zu zeigen, was mir alles an positiven Überlegungen, im Laufe eines langen Tages einfällt.

So wie es glücklich macht, denke ich mir eben, sich neu zu verlieben, also eine neue Perspektive für die Zukunft zu haben, so müsste sich doch im mentalen Bereich genauso etwas freudvoll ändern lassen, wenn man es sich zur Aufgabe macht, für alles Traurige sofort Trostvolles, und für alles Unglückliche etwas Glückliches, und für alles Ärgerliche etwas Aufbauendes zu finden.

Hmmm …..