WIEN – Tausende Kerzen, Blumen und Friedensbotschaften an Tatorten

Tausende Kerzen, Blumen und Friedensbotschaften an Tatorten

Gedenken der Opfer des Terroranschlags von Wien am 2. November, eine Woche danach.

Passanten hinterlassen handgeschriebene Friedensbotschaften wie „Liebe ist stärker als Hass“ oder „Wien steht zusammen“.

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/87609.html

Ich bin so dankbar dafür sehen und spüren zu dürfen, dass es doch noch Liebe im Herzen von uns Menschen gibt. Hatte schon befürchtet, dass wir alle verloren sind.

DIE SCHÖNSTEN GEBETE – HEILIGER GEIST

Die Gaben des Heiligen Geistes

mögen Feuer zur Erde bringen,

sodass die Gegenwart Gottes

in neuem Licht gesehen werden kann,

an neuen Orten, auf neuen Wegen.

Mögen unsere eigenen Herzen entflammt werden,

sodass kein Hindernis, wie groß es auch sein mag,

sich der Botschaft Gottes darin in den Weg stellen kann.

Mögen wir von ganzem Herzen dem Wort Gottes trauen,

um es mutig auszusprechen,

um ihm gläubig zu folgen,

um es in anderen zur Flamme zu entfachen.

Möge Jesus,

der Frauen mit seinem Heiligen Geist erfüllte,

die Welt und die Kirche mit neuem Respekt beschenken

für die Kraft und die Gegenwart des Geistes.

(Sr. Joan Chittister, OSB)

Die 7 Gaben des Heiligen Geistes:

  • Weisheit
  • Einsicht
  • Rat
  • Erkenntnis
  • Stärke
  • Frömmigkeit
  • Gottesfurcht

DIE KOLLEKTIVE MENSCHENSEELE

Wer sich mit Spiritualität beschäftigt, der weiss, dass wir Menschen alle eine Einheit sind. Leidet einer, dann leiden alle. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass in den „reichen Ländern“ das meistverkaufteste Medikament Antidepressiva und Benzodiazepine (Angstlöser) sind?

Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir Herr unseres eigenen Schicksals sind, indem wir nur dafür sorgen müssen, dass es uns an nichts fehlt, und dann fühlen wir uns gut, dann haben wir ein schönes Leben.

Wer letzte Nacht „zufällig“ nicht gut oder gar nicht schlafen konnte, und den Grund dafür wissen möchte, der denke an die Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938.

Es waren 42 Wiener Synagogen, die am 9. und 10. November 1938 und in der dazwischenliegenden Nacht dem Erdboden gleichgemacht wurden. 27 Wiener Juden waren getötet und 88 schwer verletzt worden. Dazu kamen 2000 Wohnungen, die „judenrein“ gemacht und 4000 Geschäfte, die – bereits Tage davor mit „Judensternen“ gekennzeichnet – vernichtet wurden. Tausende Menschen wurden verhaftet und nach Dachau verschleppt. Nicht anders erging es den Juden in Graz, Linz, Innsbruck und in den anderen ehemals österreichischen Städten, und dem Rest des ganzen „Deutschen Reichs“, wo man insgesamt 20.000 Juden gefangen genommen und 91 ermordet hatte.

Corona ist schlimm – sehr schlimm! Doch wie schlimm erging es in den darauf folgenden sieben Jahren Millionen von politisch verfolgten Menschen und Soldaten an vorderster Front?

Mir dieses Leid im Detail vorzustellen übersteigt mein Vorstellungsvermögen über Grausamkeiten, die Menschen imstande sind einander anzutun.

Hilf uns, Vater im Himmel, unsere Herzen füreinander zu öffnen, und zu helfen, wo immer es uns möglich ist. Amen

ZITAT AUS KABBALAH

Komm und sieh, wenn alle Menschen der Welt sich damit einverstanden erklären, ihren Wunsch, für sich selbst zu empfangen, abzuschaffen, und in allen nur der Wille sein wird, anderen zu geben, so würden alle Sorgen und Gefahren der Welt aufhören. Und jeder würde eines gesunden und erfüllten Lebens sicher sein, weil jeder von uns die ganze große Welt haben würde, die sich um ihn und um seine Bedürfnisse kümmert.“
Einführung in das Buch Sohar, Punkt 19

ROSCH HA SCHANAH 5781

Es sei Dein Wille, Ewiger, mein Gott, dass Du mich und meine Lieben begnadest.

Gib uns und allen, die auf Dich vertrauen, ein gutes und langes Leben, und gedenke unser zum Guten und zum Segen.

Bedenke uns mit Hilfe und Barmherzigkeit, segne uns mit allen Segnungen, und lass Deine Gegenwart unter uns weilen.

Bitte erhöre jetzt mein Bitten und lass unser Licht leuchten, dass es nie erlösche.

Lass Dein Antlitz leuchten, damit uns geholfen werde.

AMEN

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EIN WIRKLICHER LICHTBLICK

war dieser Anblick für mich, als ich im Krankenhaus nach 5 Tagen Intensivstation in der Stroke-Unit zum ersten Mal das Bett verlassen und im Garten spazieren gehen durfte.

Trotz jüdischem Glauben bin ich sicher, dass Jesus Christus der Messias war, auf den die gläubigen Juden immer noch warten, weil sie davon ausgehen, dass er alle ihre Feinde vernichten wird, so wie es aufgrund einer Fehlinterpretation der Tanach verspricht.

Doch Gewalt kann niemals Gottes Lösung sein !

JÜDISCHE DENKWEISE 2

Sag nicht „es tut mir leid“; bereue nichts!

Bereuen heisst schlecht zu sein, und nun gut werden zu wollen, also umzukehren.

Aber gläubige Juden praktizieren keine Reue, keine Umkehr. Sie praktizieren „Teschuwah“ – was Rückkehr bedeutet. Weil unser essentielles Selbst immer gut ist.

Das was immer wieder einmal passieren kann ist, dass wir aus unerfindlichen Gründen Dinge tun, die wir nicht hätten tun sollen. Oder wir tun etwas nicht, das wir sehr wohl hätten tun sollen.

Aber wir bleiben immer noch im Wesentlichen, also in unserem „Inneren Selbst“ gut.

Gläubige Juden kehren zu Ihrem „Inneren Selbst“ und zu dem zurück, was Ihnen rechtmäßig gehört, und was ihr tiefstes inneres Selbst leuchten lässt.

Und deshalb ist Teschuwah für alle da, denn alle Menschen haben dieses Innere Selbst, und sind dazu imstande es leuchten zu lassen.

Sogar jemand, der nie gesündigt hat, kann noch näher „zurückkehren“, und die Helligkeit seines Inneren Selbst immer höher und leuchtender zu machen.

Ja selbst jemand, der von den schlimmsten Sünden abhängig ist, kann sich wieder umdrehen, weil er ja nichts Neues schaffen, sich nicht wirklich ändern oder verbiegen muss.

Denn in jedem von uns gibt es ein reines göttliches Selbst, das nur darauf wartet, ausbrechen zu können um zu leuchten und zu glänzen. .

aus: https://www.chabad.org/library/article_cdo/aid/147436/jewish/Dont-Repent.htm#utm_medium=email&utm_source=5_daily_dose_en&utm_campaign=en&utm_content=content

JÜDISCHE DENKWEISE 1

Sei nicht wohltätig, praktiziere keine Nächstenliebe!

Wohltätigkeit bedeutet nett zu sein. Es bedeutet, dass der andere es nicht verdient, und Du nichts geben musst, denn in dieser Welt gilt „was Du hast gehört Dir auch, und was der andere hat, das gehört ihm“.

Aber gläubige Juden praktizieren keine Wohltätigkeit, Juden geben „Tzedakah“. Und Tzedakah bedeutet, die Dinge in Ordnung zu bringen.

Tzedakah bedeutet, dass Dein Geld nie wirklich Dir gehörte, dass Du nur der Schatzmeister bist, und dass in dem Geld das Vertrauen Gottes in Dich gesteckt wurde, um für gute Dinge ausgezahlt zu werden, sowohl für Dich selbst, als auch für andere, wenn sie Not haben.

Tzedakah ist etwas, das du jeden Tag erhältst, obwohl Gott dir gegenüber keine Verpflichtungen hat, aber er versorgt dich trotzdem ständig mit allem, was du brauchst.

Und da Gott alles widerspiegelt, was Du unten auf Erden tust, solltest Du das Bedürfnis haben, mehr zu geben, als Du geben musst, damit ER Dir mehr gibt, als Du verdienst.

Think it over!

aus: https://www.chabad.org/library/article_cdo/aid/147434/jewish/Dont-Give-Charity.htm#utm_medium=email&utm_source=5_daily_dose_en&utm_campaign=en&utm_content=content