DANKBARKEITS-TAGEBUCH 13

Alle Diejenigen, die bei mir lesen, ist sicher nicht verborgen geblieben, dass ich nicht nur an Gott glaube, sondern auch an seine Engel, von denen ein jeder Mensch bei der Geburt hier auf Erden drei Engel an seine Seite gestellt bekommt.

Je einen der für sein physisches, sein emotionales und sein geistiges Wohlergeben sorgt.

Seitdem die ganze Welt mit dieser schlimmen Pandemie zu kämpfen hat, und ich im letzten Jahr einen, wenn auch nur leichten, Schlaganfall wegzustecken hatte, wuchs mein Wunsch, mit wenigstens einem meiner Schutzengel Kontakt haben zu dürfen, ins unermessliche.

Tagtäglich bat ich morgens als ersten Gedanken, und abends als letzten darum, erfahren zu dürfen, ob ich wirkliche eigene Schutzengel habe, und hier keinem Märchen auf den Leim gehe.

Vor einigen Tagen suchte ich im Internet nach Zeichen und Erlebnissen für und mit Engel und las immer wieder davon, dass Engel sich mit einer Feder bemerkbar machen, die sie auf einem Platz zurück lassen, wo es eher unwahrscheinlich ist, dass sie dort ein Vogel verloren hätte.

Und ich kramte in meinen Erinnerungen, ob ich jemals eine Feder im Haus oder Garten gefunden hätte, und wurde sehr traurig, als mir klar wurde, dass dies niemals vorher geschehen war. Denn ich bin sicher, dass ich dies als Geschenk eines Vogels, für das viele Futter, angesehen und behalten hätte.

Gestern kamen Ari und ich vom Hundespaziergang nach Hause, und als ich die Küche betrat, um mir einen Kaffee zu machen, lag sie auf dem Küchenboden.

Kein Fenster war offen, auch keine Terrassentüre und Ari hatte die Küche nicht betreten, sondern war gleich vom Vorzimmer ins Wohnzimmer gelaufen.

Wie also haben die Engel das gemacht? Doch darüber will ich auch gar nicht nachdenken, sondern einfach nur „Danke“ sagen – Danke, Danke, Danke.

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GLAUBEN-HOFFNUNG- LIEBE

Ich möchte Glauben haben,der über Zweifel siegt, der Antwort weiß auf Fragen und Halt im Leben gibt.

Ich möchte Hoffnung haben für mich und meine Welt, die auch in dunklen Tagen die Zukunft offenhält.

Ich möchte Liebe haben, die mir die Freiheit gibt, zum andern Ja zu sagen, die vorbehaltlos liebt.

Herr, du kannst alles geben, dass Glauben in mir reift, dass Hoffnung wächst zum Leben, und Liebe mich ergreift.

Text und Melodie: Eberhard Borrmann 1977

ES IST WAS ES IST

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Erich Fried

DANKBARKEITS-TAGEBUCH 11

Es ist alles andere als selbverständlich, denke ich mir eben, dass man sich ins Auto setzt und sich mit allem was man braucht im nächsten Laden eindecken kann.

Denn da tauchen die Bilder aus dem Fernsehen in mir auf, wo um Spenden aufgerufen wird für die Kinder in Afrika, die jeden Tag mit so wenig Essen auskommen müssen, dass ihre Körper keine Widerstandskraft gegenüber Infektionen haben.

Hier kann keine Rede von einer menschenwürdigen Versorgung und einer gesicherten Existenz sein. Für diese Menschen sind Notstandshilfe-Empfänger in den EU Ländern reich, denn auch wenn diese nur das Nötigste haben, so müssen ihre Kinder nicht verhungern, so wie das Tag täglich in afrikanischen Ländern passiert.

Es gelingt mir beim besten Willen nicht mir vorzustellen wie sich eine Mutter fühlen muss, die ihr hungerndes Kind im Arm hält und zusehen muss wie es stirbt.

Gott helfe uns zu erkennen, das wir Gold und Geld nicht essen können.

GEDANKENSPLITTER-SEHNSUCHT

Eine Frage kam mir heute in den Sinn, und sie beschäftigt mich bereits viele Stunden.

Ein wichtiger Mensch in meinem Leben sagte einmal, dass ihm das Wort „Sehnsucht“ nie einfällt, weil er es niemals in seinem Leben kennen gerlernt hat.

Er weiss also nicht, wie es sich anfühlt, sich nach etwas oder nach jemandem zu sehnen.

Jetzt frage ich mich, ob dann wohl alle seine Entscheidungen bzw sein Verhalten anderen Menschen gegenüber rein verstandesmässig getroffen wurde? Und wenn Ja, wie soetwas für einen Menschen denn überhaupt möglich ist?

Ich war immer der Meinung, dass wir Menschen als reine Gefühlsbündel auf die Welt kommen, und erst lernen müssen, den Verstand – wenigstens einigermassen – über unsere Gefühle zu setzen.

Behauptet aber jemand von sich, das stärkste Gefühl überhaupt, nämlich die Sehnsucht, gar nicht zu kennen – wie wäre so ein Mensch dann eigentlich einzustufen?

Als ein Weiser oder ein Monster? Hmm….????

ICH STELLE MIR GERADE VOR …..

wie ein Mensch sich fühlen müsste, könnte er über einen solchen Glauben verfügen, den 91. Psalm vollends auf sich selbst zu beziehen.

Welch unvorstellbare Glückseligkeit würde da wohl in seinem Herzen wohnen!

PSALM 91

Unter dem Schutz des Höchsten
1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. 2 Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. 3 Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus der Pest des Verderbens. 4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist seine Treue. 5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, 6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. 7 Fallen auch tausend an deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es dich nicht treffen. 8 Mit deinen Augen wirst du es schauen, wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird. 9 Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht. [1] 10 Dir begegnet kein Unheil, deinem Zelt naht keine Plage. 11 Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. 12 Sie tragen dich auf Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; 13 du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf junge Löwen und Drachen. 14 Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. 15 Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. In der Bedrängnis bin ich bei ihm, ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren. 16 Ich sättige ihn mit langem Leben, mein Heil lass ich ihn schauen.

WIEN – Tausende Kerzen, Blumen und Friedensbotschaften an Tatorten

Tausende Kerzen, Blumen und Friedensbotschaften an Tatorten

Gedenken der Opfer des Terroranschlags von Wien am 2. November, eine Woche danach.

Passanten hinterlassen handgeschriebene Friedensbotschaften wie „Liebe ist stärker als Hass“ oder „Wien steht zusammen“.

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/87609.html

Ich bin so dankbar dafür sehen und spüren zu dürfen, dass es doch noch Liebe im Herzen von uns Menschen gibt. Hatte schon befürchtet, dass wir alle verloren sind.