GLAUBEN-HOFFNUNG- LIEBE

Ich möchte Glauben haben,der über Zweifel siegt, der Antwort weiß auf Fragen und Halt im Leben gibt.

Ich möchte Hoffnung haben für mich und meine Welt, die auch in dunklen Tagen die Zukunft offenhält.

Ich möchte Liebe haben, die mir die Freiheit gibt, zum andern Ja zu sagen, die vorbehaltlos liebt.

Herr, du kannst alles geben, dass Glauben in mir reift, dass Hoffnung wächst zum Leben, und Liebe mich ergreift.

Text und Melodie: Eberhard Borrmann 1977

GOTTES ZEICHEN FINDEN

Soviele Sterne stehen am Himmel, denoch sind die drei Weisen einem ganz bestimmten Stern gefolgt, der für sie soviel heller leuchtete.

Sie schenkten einer Stimme Gehör, die sie in ihrem Inneren dazu antrieb, jenem Licht, das so hell leuchtete zu folgen. Das war die Stimme des Heiligen Geistes, die in allen Menschen wirkt.

Und es führte sie, bis sie den König der Juden in einem ärmlichen Haus in Bethlehem fanden.

Diese Geschichte sollte eine Lehre für uns sein, damit wir uns die Frage der drei Weisen auch heute noch stellen: „Wo können wir Jesus Christus heute finden?“

Wir werden angeregt, vorallem in einer Zeit wie der unsrigen, uns auf die Suche nach den Zeichen zu begeben, die Gott anbietet.

Papst Franziskus

DIE WEISHEIT – AUS SPRÜCHE 9

Frau Weisheit hat sich ein Haus gebaut mit sieben prächtigen Säulen.

Zum Fest hat sie Rinder schlachten lassen, den Wein mit feinen Gewürzen vermischt und ihren Tisch für das Mahl gedeckt. Nun schickt sie ihre Dienerinnen; sie gehen auf den Marktplatz der Stadt und rufen in ihrem Auftrag aus: »Wer unerfahren ist, soll zu mir kommen! Wer etwas lernen will, ist eingeladen! Kommt in mein Haus, esst und trinkt, was ich für euch zubereitet habe!

Wer unwissend bleiben will, den lasst stehen! Kommt, betretet den Weg zur Einsicht! Der Lohn dafür ist ein erfülltes Leben.«

Wer einen Eingebildeten belehren will, macht sich lächerlich. Und wer einen Unheilstifter zurechtweist, tut es zu seinem eigenen Schaden. Tadle keinen Eingebildeten, er wird dich hassen.

Zeige dem Gebildeten seine Fehler und er wird dich dafür lieben. Belehre den Klugen, dann wird er noch klüger. Unterweise den, der das Rechte tut, und er lernt noch dazu.

Den Herrn ernst nehmen ist der Anfang aller Weisheit. Gott, den Heiligen, kennen ist Einsicht. Durch die Weisheit wird dein Leben verlängert. Wenn du weise bist, hast du selber den Nutzen davon.

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GEDANKENSPLITTER -KINDLICHES GEMÜT?

Heute Nacht wachte ich auf und hatte eine Melodie im Kopf, die nicht verschwinden wollte.

Nach einiger Zeit fiel mir dann auch der Text dazu ein, und ich „musste“ aufstehen, den Lapi booten und mir diesen Song anhören.

Es war ein Lied aus meiner Kindheit, und ich erinnerte mich daran, wie oft es in den Wunschkonzerten bestellt wurde, die immer nachmittags im Radio liefen.

Und ich fragte mich wie es damals kam, dass sich die Menschen an Songs erfreuten, die beinahe einen kindlichen Text hatten?

Solche Texte hätten doch heute nicht die geringste Chance in die Hitlisten zu kommen – oder?

Hatten wir denn in den 60igern soviel mehr kindliches Gemüt und waren wir deshalb auch soviel anspruchsloser als 60 Jahre später?

Wie auch immer, denke ich mir eben, war diese Zeit lebenswerter, sehr viel lebenswerter.

GEDANKENSPLITTER – LEBEN

Würde mich heute ein junger Mensch fragen, was ich ihm aufgrund meiner Lebenserfahrung raten möchte, dann wäre die Antwort: „Hab keine Angst vor Fehlentscheidungen. Denn die grössten Fehlentscheidungen sind die Entscheidungen, die Du nicht getroffen hast. Und die grössten Verluste im Leben sind die Dinge, die Du hättest tun können, doch nicht getan hast – aus welchen Gründen auch immer. Entscheide aus dem Bauch heraus – trau Dich Du selbst zu sein. Hinzufallen und sich eine blutige Nase holen ist kein Unglück – das einzige wirkliche Unglück wäre sich etwas nicht zu trauen, aus Angst vorm Hinfallen.“

ICH STELLE MIR GERADE VOR …..

wie ein Mensch sich fühlen müsste, könnte er über einen solchen Glauben verfügen, den 91. Psalm vollends auf sich selbst zu beziehen.

Welch unvorstellbare Glückseligkeit würde da wohl in seinem Herzen wohnen!

PSALM 91

Unter dem Schutz des Höchsten
1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. 2 Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. 3 Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus der Pest des Verderbens. 4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist seine Treue. 5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, 6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. 7 Fallen auch tausend an deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es dich nicht treffen. 8 Mit deinen Augen wirst du es schauen, wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird. 9 Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht. [1] 10 Dir begegnet kein Unheil, deinem Zelt naht keine Plage. 11 Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. 12 Sie tragen dich auf Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; 13 du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf junge Löwen und Drachen. 14 Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. 15 Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. In der Bedrängnis bin ich bei ihm, ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren. 16 Ich sättige ihn mit langem Leben, mein Heil lass ich ihn schauen.

EINE SEHR ANSPRECHENDE IDEE

fand ich heute in den Einträgen eines Rabbiners, der erklärt wie man sein Leben auf ein „höheres Niveau“ katapultieren kann.

Sein Vorschlag ist eine Aluminiumdose oder einen kleinen Pappkarton, gut sichtbar in der Wohnung zu platzieren, und immer wieder ein paar Münzen hinein zu werfen.

Auf die Frage der Mitbewohner, wofür das denn gut sei wäre die Erklärung, dass es sich hier um eine Hilfestellung für arme Menschen handle, und alle eingeladen wären, auch was hinein zu tun, und darüber nachzudenken, wem man die volle Dose dann schenken möchte.

Mir selbst kam der Gedanke, dass ein Anruf in der nächst gelegenen Kirchengemeinde Aufschluss bringen müsste, welche Menschen jeweils in Not sind, und Hilfe gut brauchen könnten. Und eine Dose fand sich auch gleich, aus der ich gestern leckere Lychees heraus gefischt hatte. Jetzt überlege ich noch, wie ich sie hübsch verkleiden könnte, bevor ich sie auf den Vorzimmerschrank, gleich neben meine Handtasche stelle, in der sich meine Geldbörse befindet.

Zum Abschluss war da noch ein kleiner Hinweis: „Es ist besser jeden Tag hundert Tage lang einen Cent zu geben, als einen Euro einmal in hundert Tagen.
Warum?
Weil jedesmal, wenn Deine Hand etwas gibt, sie immer mehr zu einer gebenden Hand wird“.

GOTTES REICHLICHEN SEGEN ALLEN MEINEN LESERN ❤ ❤ ❤

TAGEBUCH – 2. JULI 2020

Eben lese ich eine Geschichte bei Chabad, die die Frage behandelt, wieso Moses nicht in das Land Kanaan hinein durfte, das Gott den Israeliten zugesagt hatte.
Das war auch meine Frage, mit dem Argument, dass Moses die Israeliten zwar 40 Jahre lang durch die Wüste „schleppen“ durfte, und dann musste er sterben, ohne das von Gott versprochene Land überhaupt sehen zu dürfen?

Die Erklärung ist sehr beeindruckend, jedenfalls für mich.

Sie lautet, dass Moses die ganze Zeit über Wunder wirken durfte, um die Menschen durch die Wüste zu bringen. Gott gab ihm nur Befehle, die er ausführte, wie z.B. seinen Stab auf einen Felsen zu schlagen, um dass sofort Wasser daraus fliesse.

Doch als Moses nochmals den Auftrag bekam, um dass Wasser aus einem Felsen fliesse, jedoch mit dem Befehl, diesen Felsen darum zu bitten, war Moses nicht dazu imstande gewesen. Er reagierte so, wie er es gewöhnt war, nämlich dem Felsen einen Schlag zu versetzen.

Doch Gott hatte einen anderen Plan für diese Generation im Sinn, die nun bereit war, das Heilige Land zu betreten. Sie sollten ihre Gegner nicht auf wundersame Weise auslöschen, sondern erhielten den Auftrag, die Welt zu verändern, indem sie sich auf ihre Bedingungen einliessen .
Sie sollten in dieses Land eintreten, ihre Felder pflügen und ernten, und mit ihren Mitmenschen reden und liebevoll umgehen, um damit die Welt zu höheren Ebenen der Spiritualität und Göttlichkeit zu bringen.

Moses Schlag auf den Felsen war nicht der Grund, warum er die Juden nicht nach Kanaan führen konnte; es war ein Symptom des Grundes.

Wir Menschen neigen dazu unseren Willen durch „Schlagen“ (manipulieren, lügen, erpressen) durchbringen zu wollen, anstelle von Ersuchen oder liebevolle Gesprächen mit unseren Mitmenschen.

Diese Generation sollte lernen, ihre Triebe und Impulse zu beherrschen, und zu erkennen wieviel wertvoller etwas ist, das man mit Liebe und Verständnis erreicht hat, denn mit Gewalt.
Und dazu müssen wir geistig reifen.

Wir müssen „mit dem Felsen reden“. Wir müssen genug lernen und das Verständnis gewinnen, um uns selbst, unsere Emotionen und unseren Verstand tatsächlich davon zu überzeugen, spirituelle Menschen zu werden.