TAGEBUCH – 18. APRIL 2019

Heute darf sich Wien wieder einer völligen Windstille mit 23° und Sonne pur erfreuen, und ich habe schon einen einstündigen Spaziergang mit meinen Hunden durch den Wald hinter mir.

Gestern googelte ich ein bisschen bei den Yogaübungen, und ich suchte mir eine dieser Übungen aus mit dem Namen Spinal Twist, von denen es sehr viele Varianten gibt, und es hier um „Drehungen“ geht.
Doch Drehungen, wenn sie bis zum Äussersten gehen, sind auch gleichzeitig Dehnungen, und diese Dehnungen, meinte ich, bewirkten eine enorme Durchblutung, die sich wieder ausgesprochen angenehm anfühlten, und mein Wohlbefinden beachtlich steigerten.

Ich wählte die Version, wo man stehend die Hände auf die Schultern legt, um anschliessend mit dem Einatmen den gesamten Oberkörper so weit wie möglich nach links zu drehen, und beim Ausatmen in die entgegen gesetzte Richtung, also nach rechts.

Hier war also die Brust, die obere Wirbelsäule und der Oberbauch beteiligt – genau die Region wo sich das Nervengeflecht, also der Solar Plexus befindet.

Und als ich mit der Session fertig war von etwa 10-15 Drehungen und mich wieder in meinen Mediationsfauteuil setzte, spürte ich den deutlichen Unterschied zu meinem sonstigen Befinden.
Nämlich das Gefühl einer INNEREN STABILITÄT. Eine Art SCHWERPUNKT in der Mitte.

Womit also eindeutig feststeht, dass es der Solar Plexus ist, der sowohl für das Gefühl von Unsicherheit als auch dem Gegenteil verantwortlich ist.

Dieses Wissen, dass es nicht der Geist alleine vollbringt, sondern auch der Körper eine grosse Rolle spielt, ist für mich ein grosser Schritt weiter auf der Suche nach INNERER BALANCE UND EMOTIONALER FESTIGKEIT.