EIN LACHER PAR EXCELLANCE

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Dieser Brunnen steht in Mondorf/Luxenburg.
Auf der Champagnerflasche, aus der das Wasser sprudelt, steht der Text, den der Architekt den arroganten Bürgern als „Mahnung“ für deren Überheblichkeit eingemeiselt hat:

HIRUNDO MALEFICIS AVOLTAT

Hi(e)r und (d)o mal e fic(k) is a v(w)o(h)ltat

Richtiger lateinischer Text wäre „hirundo maleficis evolat“ (die Schwalbe entflieht den Übeltätern).

WELCH EIN COOLER TYP !

dachte ich mir, als ich seine Zitate las.

ZITATE VON RAMESH BALSEKAR

„Es gibt «Niemanden», der etwas tut. Nichts geschieht – es sei denn, es ist der Wille der Quelle, Gottes Wille – d.h. das Ego ist eine Illusion. Das Gefühl persönlicher Täterschaft ist eine Illusion. Das ist das endgültige Verstehen.

„Wenn ich nicht der Handelnde bin, warum sollte ich dann Schuldgefühle haben? Warum sollte ich Stolz empfinden, warum sollte ich jemanden hassen?
Keine Schuld, kein Stolz und kein Hass machen das Leben einfach.
Was braucht man denn sonst noch im Leben?
Vergessen Sie die Spiritualität, vergessen Sie die Suche.
Was braucht man denn im Leben? Keine Schuld, kein Stolz, kein Hass, kein Neid machen das Leben einfach, und das bedeutet Frieden.

Ramesh S. Balsekar, Wen kuemmerts“

Ausserdem las ich in Leonard Cohens Biografie, dass er in Mumbai einen Teil seiner Wohnung zur Verfügung stellte, um Menschen einen Platz zum Meditieren zu geben.
Und wenn da einer zu oft und zu lange dahin kam, dann fragte er ihn: „Hast Du denn nichts besseres zu tun? Gott ist überall?

PS: Frage: Wenn wir keine Schuld, keinen Stolz, keinen Hass und keinen Neid mehr im Sinne hätten, würde sich dann auch die Angst verabschieden????

GIBTS EINEN HIMMEL?

Das ist ein Dialog am Ende meines Lieblingsfilm „Feld der Träume“, und der Gefragte antwortet: „Ja, da wo Träume wahr werden!“.

Nachdem aber bekanntlich der Himmel auch ein Gegenstück hat, müsste man da nicht auch fragen: „Gibts eine Hölle?“

Und folglich müsste dann die Antwort heissen: „Ja, da wo keine Träume wahr werden!“

Wäre da nicht jetzt die logische Schlussfolgerung, dass es sich hier nur um das Leben auf dieser Erde handeln kann?

Allerdings liesse sich da ein Zitat aus der Lehre von Ramesh Balsekar entgegen setzen:

„Es ist für uns unmöglich,
das Muster der Ereignisse und des Schicksals einer Welt zu erkennen,
die wir nicht selbst geschaffen haben“

In diesem Sinne ein herzliches Schabbat Schalom allen meinen Lesern, und einen gemütlichen Sonntag mit viel Sonne im Herzen.
In Wien ist sie mit 35° Vorschau wenigstens am Himmel gesichert.