WAS ZUM GRINSEN

Heute fiel mir wieder der Beo ein, den ich etwa 1985 in Urlaubspflege genommen hatte.

Er hiess Fridolin und sein Besitzer hatte die Angewohnheit immer zu ihm zu sagen: „so ein böser Fridolin“, wenn er irgendwas angestellt hatte, da er sich frei in der Wohnung bewegen durfte.

Und genau dies war auch Fridolins Lieblingsausspruch, als er bei mir einzog. Stundenlang sass er in seinem Käfig und sagte: „soooo ein bööööser Fridolin“.

Doch einmal brachte er da wohl was durcheinander und sagte: „Soooo ein Böööösolin.

Ich hatte den ganzen Tag was zum Lachen, erinnere ich mich – und denke mir jetzt eben: „Wie seltsam, dass man so vieles vergisst, doch manches bleibt wohl ewiglich im Kopf!“.

DAS LICHT GOTTES IN UNS

Wir sind Kinder Gottes.
Unser Kleinspielen hilft der Welt nicht.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, uns klein zu machen, nur damit andere sich in unserer Gesellschaft nicht verunsichert fühlen.

Wir sind geboren um das Licht Gottes, das in uns ist, sichtbar werden zu lassen.
Und dieses Licht ist nicht nur in einigen von uns; es ist in jedem von uns!

Sobald wir unser Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, dies auch zu tun.
Sobald wir von unserer eigenen Furcht frei geworden sind, befreit unsere Anwesenheit auch die anderen.

Nelson Mandela

LASS DICH FALLEN

Lass dich fallen.

Es ist ein Netz ausgelegt, nach deinem Herzen.
Ein Netz, dass dich hält, wenn du den Boden unter den Füssen verlierst.
Ein Netz, dass dich auffängt wenn du abstürzt aus deiner Sicherheit.
Ein Netz, dass dich auffischt, wenn du ertrinkst im Meer der Zweifel.

Lass dich fallen, fangen, festmachen, es ist nicht Kette sondern Halt.

Wolfgang Poeplau aus „Öffne das Fenster ins Weite“ Christophorus Verlag