GEDANKENSPLITTER-SINNSUCHE

Seit einigen Tagen geht mir das Leben meiner Oma, bei der ich eine unbeschwerte Kindheit verbringen durfte, und ihre Erzählungen nicht aus dem Kopf.

Ihre Mutter hatte bei ihrer Geburt im Februar 1902 sehr viel Milch zu geben, mit der sie auch andere Säuglinge versorgen konnte, und deshalb durfte sie einige Monate lang im Krankenhaus bleiben …. hmm…vermutliche hatte sie keine Wohnung, und meine Oma war ihr erstes Kind.

Doch als sie dann entlassen wurde, setzte sie dieses Kind einfach vorm Krankenhaus hin und verschwand. Doch man fand heraus, wer sie war und sie gab ihr Kind in die Fürsorge einer Familie in der Steiermark. Dort durfte sie 12 Jahre lang eine wirklich unbeschwerte und bestens versorgte Kindheit erleben – bis ihre Mutter sie zurückhaben wollte, damit sie sich um die 9 Geschwister kümmert, die inzwischen zur Welt kamen, und in einer kleinen Wohnung in Wien ihr Dasein fristeten.

Ihr Ziehvater sagte beim Abschied zu ihr „wenns Dir schlecht geht, dann schreib mir sofort, damit ich Dich holen komm“. Nach ein paar Wochen in Wien, wo sie und ihre Halbgeschwister zum Abendessen ein paar Würfel Zucker bekamen, wollte meine Oma wieder Nachhause und sie lief auf die nächstgelegene Hauptstrasse und bettelte die vorbeigehenden Menschen um Briefmarken an, damit sie Nachhause schreiben kann. Doch jemand erkannte sie und gab ihrer Mutter Bescheid.

Im Lichthof dieses Hauses befanden sich Hasenställe und in diese sperrte sie ihre Mutter ein. Sie musste mehrere Tage ohne Essen dort in den Ställen eingekauert verbringen, bis sie versprach nicht mehr weglaufen zu wollen.

„Sie war 12 Jahre und hatte ihre Kindheit in einer liebevollen Einfachheit auf einem Bauernhof verbracht – was hatte sie für eine Chance? Keine !!!!

Also hielt sie 4 Jahre lang durch und versorgte sich und ihre 9 Geschwister, von denen drei an Grippe verstarben, weil sie zu wenig zum Essen hatten, um gesunden zu können.

Mit 16 war man 1918 in Österreich grossjährig und an diesem Tag, erzählte sie mir, verliess sie diese Wohnung des Schreckens und hörte nie mehr etwas dort.

Soweit ich mich erinnern kann, fand sie sofort einen Arbeitsplatz im Haushalt einer wohlhabenden Familie, für die sie kochte und putzte, und irgendjemand, ich weiss es nicht mehr, brachte ihr bei wie man näht. Und damit, also als Schneiderin, hatte sie sich dann bis zu ihrer Pensionierung 1962 ihren Lebensunterhalt verdient.

Es wäre noch soviel mehr von ihr zu erzählen wie z.B. als sie eine sechsköpfige Judenfamilie im Keller des Hauses, für das sie als Hausmeisterin (ihre zusätzliche Tätigkeit) tätig war, versteckt hat. Und wie sie die Gestapo mit einem Besen aus dem Haus gejagt hat, die kamen weil sie eine Meldung davon erhielten – mit den Worten: „Das hier ist ein anständiges Haus, hier werden keine Juden geduldet, also raus mit Euch, denn ihr macht den Menschen hier Angst, und das dulde ich nicht“.

Und man möchte es nicht glauben – die haben sich davon auch wirklich beeindrucken lassen und entschuldigten sich sogar dafür.

Warum ich dies hier alles schreibe?

Weil ich einen Vergleich ziehe zwischen meiner Oma und mir, und mich frage wieso ich so viel weniger Lebenskraft habe als sie, obwohl mein Leben nur ein einziges Highlight war, von dem meine Oma nur träumen konnte.

Und immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert: „ist es wirklich zum Wohl der Menschen, wenn sie ohne Sorgen aufwachsen dürfen?

War es wirklich ein Segen für die Menschen, die mitten im Wirtschaftswunder – also zwischen 1970 und 1995 in der existenziell entscheidenden Mitte Ihres Lebens stehen durften?

NEIN!!!! traue ich mich sagen. Denn wer niemals gelernt hat um seine Existenz zu kämpfen, und daraus als Sieger hervorging, hat auch nur die geringste Chance, in Zeiten wie diesen jetzt zu überleben.

Und mit „Überleben“ meine ich, den entscheidenden Unterschied zwischen Profanem und Spirituellen zu erkennen, wobei die Betonung auf „entscheidend“ liegt.

Geno (https://www.youtube.com/watch?v=JQv0i_Blpjw ) hatte es rechtzeitig erkannt indem er sagte: „ich dachte, mein Leben sei gut, bis ich erkannte, wie schlecht es war“

Das sagte er 2005 und schaffte es 16 Jahre lang sein Leben den Tieren zu schenken, die Hilfe brauchten, (Menschen waren es ihm nicht mehr wert) doch er gab zu: „nüchtern kann ich diese Welt nicht mehr ertragen“.

Jetzt haben wir 2022 und die Nachrichten strotzen von Egozentrik, Arroganz und Hochmut. Und keine Sau kümmert sich darum, wieviel Angst und Schrecken sie alle mit ihren gefakten Äusserungen in der Welt verbreiten, denn es ist ihnen gleichgültig….völlig gleichgültig.

DER LEITGEDANKE VON GUT AIDERBICHL

„AUCH WENN ES GELÄNGE, DIE TIERE VOR UNS ZU SCHÜTZEN,
WIR HÄTTEN NICHTS ERREICHT.

ERST, WENN ES GELINGT, DIE TIERE NICHT MEHR SCHÜTZEN ZU MÜSSEN,
SIND WIR AM ZIEL.

DANN HABEN WIR ETWAS VERÄNDERT : UNS „

Das ist unsere Vision, unsere Gemeinschaft, und dafür leben wir, Tag für Tag.
Michael Aufhauser
Gründer von Gut Aiderbichl

https://www.gut-aiderbichl.com/

WAS KÖNNEN WIR ÜBER GOTT SAGEN?

Diese Frage betrefffend habe ich eine wundervolle Erklärung gefunden:

Das Wesen G-ttes ist ganz und gar unabhängig von jedem anderen existierenden Wesen. Alle anderen Wesen hängen von G-tt ab, aber Er braucht nicht andere Wesen und hängt nicht von anderen Wesen ab.
Daher kann man Ihn als die wahre Existenz charakterisieren.

Die Erklärung der obigen Aussagen ist, dass jedes Wesen nur existiert, weil G-tt will, dass es existiert.
Er lässt ständig G-ttliche kreative Energie in dieses Wesen hineinfließen.
Wenn G-tt nur einen Augenblick lang aufhören würde, diese kreative Energie zu erzeugen, dann würde dieses Wesen nicht mehr bestehen.
Dieses Geschöpf ist daher ganz und gar auf G-tt angewiesen. Dagegen setzt G-ttes Existenz keine andere Existenz, die Ihm vorausgegangen wäre. Doch der Mensch hat keine verstandesmässige Fähigkeit Gott zu begreifen.

Er hat keinen Anfang und kein Ende. Er war, ist und wird immer sein.

EIN HERZLICHES SCHABBAT SCHALOM UND GOTTES SEGEN ALLEN MEINEN LESERN.

DIE WAHRHEIT

Es ist ein paar Jahre her, da schrieb Geno (https://campogeno.wordpress.com/) auf die Frage eines Followers, warum er denn soviel trinke wortwörtlich: „nüchtern halte ich Euch alle nicht aus“.

Das hatte mir sehr zu denken gegeben, denn da war von Covid noch keine Spur, und auch sonst schien es mir einigermassen ruhig in dieser Welt zugegangen zu sein…..hmm, ich meine, dass es so 2016/17 gewesen sein muss.

Doch dann kam der Brand im Urwald von Australien, wo Millionen von Tieren elend zugrunde gingen, der von Menschen verursacht wurde, nur um sich die Taschen daraus zu füllen.

Seit 2 Jahren sucht Covid die ganze Welt heim, und tötete bereits Massen von Ärzten und Schwestern, die nichts anderes wollten, als einfach nur helfen. Und tausende Menschen haben nichts anderes im Sinn, als diese Hilfestellung zu torpentieren, indem sie vor Krankenhäusern demonstrieren, und diese Menschen bedrohen.

Und vom Volk gewählte Politiker nützen ihre Positionen um in die eigene Tasche zu arbeiten, während tausende kleine Firmen ums Überleben kämpfen oder bereits verloren haben, und jetzt nicht wissen, wie es für sie weitergehen soll.

Damals, als Geno das schrieb, konnte ich seinen Schmerz nicht wirklich nachvollziehen, doch heute kann ich das sehr wohl.

Geno hat vor 5 Monaten diese Welt verlassen, und ich hoffe von ganzem Herzen, dass es dort lebenswerter ist, wo er sich jetzt befindet.

Doch heute sage ich an seiner Stelle hier:

„TUT MIR SO LEID, DOCH NÜCHTERN HALTE ICH DIESE WELT NICHT MEHR AUS“

Gott sei unser aller Seelen gnädig.

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WELCH WUNDERVOLLE VORSTELLUNG DER CHASSIDIM

Die Astronomen haben noch längst nicht alle Sterne entdeckt und gezählt, denn viele von ihnen sind Millionen Lichtjahre entfernt und mit bloßem Auge nicht zu sehen.
Aber die sichtbaren Sterne sind für uns ein großer Trost, weil sie uns „zuzwinkern“ und uns daran erinnern, dass wir jede Herausforderung bestehen, jede Entfernung überwinden und jede Dunkelheit erleuchten können.

TAGEBUCH – 17. Oktober 2021

Heute würde ich gerne davon berichten, was seit Wochen in meinem Leben passiert, ich mir aber nicht erklären kann.

Es begann in der letzten Augustwoche damit, dass ich abends durchs Küchenfenster was herumwuseln sah in meinem Vorgarten. Bei näherer Betrachtung stellte es sich als eine 6-köpfige Igelfamilie heraus.
Nachdem ich annahm, dass sie nur die am Boden liegenden Nüsse und Sonnenblumenkerne aufessen möchten, welche die Vögel hinunter warfen, und anschliessend wieder gehen werden, waren sie natürlich meine Gäste und ich verköstigte sie zusätzlich noch mit ein paar Hundefutterschälchen.
Am nächsten Morgen dann waren die Gehwege und Rasenstücke so voll mit lauter Würstchen, die alles andere als klein waren, und mein Mann beim Holen der Zeitung die Fäkalien auf den Hausschuhen hatte, dass wir beschliessen mussten, die Igel wieder in den Wald zu bringen, falls sie abends wieder kamen.
Sie kamen und wir brachten sie alle etwa 300 Meter weit hinaus auf eine Wiese, die in den Wiener Wald führt.
Aber Schreck lass nach, vier von den sechs waren am Abend darauf wieder da.
Nachdem es aber noch Sommer war, also keine Rede davon, dass sie sich einen Winterschlafplatz suchen, war uns klar, dass sie immer wieder kommen werden.
(keine Ahnung wie die uns finden können, denn immerhin sind es 18 Reihenhäuser, und wir sind die letzten ganz hinten.)

Nach langem Überlegen fiel mir ein, dass etwa 1,5 km von uns entfernt die Grüne Partei einen Platz am Rande einer Wiese, zum Schutz für Kleintiere eingerichtet hatten. Und so luden wir die Vier mit einer Ausstattung von 4 Hundefutterschälchen ins Auto und fuhren dorthin.
Augenblicklich verschwanden sie in dem künstlich angelegten Dickicht. Und als ich am nächsten Tag mit meinem Hund vorbei ging sah ich, dass alle Schälchen ratzeputz leer waren.

Aber wer glaubt, das wars gewesen, der irrt gewaltig. Denn bis zum heutigen Tag sind es 14 Igel, die unseren Garten aufsuchten, und von uns ins „Kleintierparadies“ gebracht wurden, der letzte vor 5 Tagen.
Eine Umfrage bei den Nachbarhäusern ergab, dass von keinem jemals Igel in den Vorgärten gesehen wurden, was die Sache schon mysteriös macht.

Als ich nach dem zehnten Igel mal einen paranoiden Tag hatte kam mir die rettende Erklärung: „Gott wusste, dass ich seinen Auftrag, die Tiere ins Kleintierparadies zu bringen, hören und diesen auch ausführen würde.“

Nach dem Grund wieso und warum zu fragen, habe ich mir schon lange abgewöhnt, sondern sehe es nur noch als eine Ehre, einen Gottesauftrag erledigen zu dürfen.

Hmm….bin schon neugierig wieviele Igel mich noch heimsuchen 🙂 werden, bis sie ihren Winterschlaf starten?

Baruch ata Adonai, Elohejnu, Melech ha Olam

ZUM NACHDENKEN

DIE STARRKÖPFE DER SEELE UND DIE STRENGEN verstehen die Barmherzigkeit Gottes nicht, denn sie predigen, dass jene bestraft werden, weil sie Böses taten – sie müssen in die Hölle….

Sie sind nicht in der Lage ihr Herz zu weiten, sondern Angsthasen mit einem kleinen verschlossenen Herzen, die am blossen Rechtssprechen hängen.

Sie haben vergessen, dass die Gerechtigkeit Gottes in seinem Sohn Jesus Christus zu Fleisch, und damit zu Barmherzigkeit wurde, und sein Herz immer offen für Vergebung ist.

Papst Franziskus